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Artikel veröffentlicht am 25.06.2020 um 06:00 Uhr
Michael Lauth im Portrait: Die Lust auf den grünen Rasen
Michael Lauth zählt mit seinen 41 Jahren inzwischen fast schon zum festen Inventar des Amateurfußballs der Region. Lange Jahre wichtige Stütze im Tor des SV 1873 Nürnberg Süd, will Lauth die Handschuhe noch immer nicht an den Nagel hängen - dafür liebt er den Sport nach wie vor zu sehr. Hauptaufgabe ist für den sympathischen Schlussmann inzwischen aber das Traineramt, ab Juli steht nun eine neue Herausforderung an.
Von Michael Watzinger
Michael Lauth in Aktion: Auch wenn der mittlerweile 41-Jährige nur noch aushilfsweise zwischen die Pfosten geht, als Trainer gibt er weiterhin gerne den Takt vor.
fussballn.de / Schlirf
Wichtige Stütze in besseren Süder Zeiten

Michael Lauth kann mit seinen 41 Jahren auf eine lange Laufbahn zurückblicken. Die ersten Paraden zwischen den Pfosten zeigte er damals in der Jugend beim TV 1860 Schweinau, ehe er sich als C-Junior dem SV 1873 Nürnberg Süd anschloss. Dort entwickelte er sich im Lauf der Jahre zur festen Größe, erlebte die Blütezeit der Süder bis hinauf in die Landesliga mit und denkt auch heute noch gerne an die damalige Zeit zurück: "Das war eine ganz besondere Zeit für mich. Damals war Süd eine tolle Adresse im Amateurfußball, viele Spieler kamen aus der eigenen Jugend und bildeten zusammen mit den Betreuern und dem gesamten Umfeld eine total verschworene Gemeinschaft. Als Spieler war das sicher die tollste Zeit meiner Laufbahn, die mich durchaus geprägt hat und für die ich nach wie vor sehr dankbar bin."

Die Zeit beim SV 1873 Nürnberg Süd war für Schlussmann Michael Lauth (Bildmitte) eine tolle und prägende.
Fatih Aslan

Wechsel nach Vach als Startschuss für den Trainerjob

2009 wagte Lauth dann den Wechsel zum ASV Vach: "Ich hatte bereits zuvor das eine oder andere Angebot, hatte aber zu jener Zeit das Gefühl, dass der Weg nach oben mit Süd noch nicht abgeschlossen war. Uwe Neunsinger war letztlich einer der Hauptgründe für den Wechsel - dessen Hartnäckigkeit hatte schließlich Erfolg." Die Station in Vach sollte schließlich auch der Startschuss zu Lauths Trainerlaufbahn werden, schließlich kümmerte er sich nach Neunsingers Abschied gemeinsam mit Alexander Brater für die letzten Wochen der Saison um die Belange des damaligen Bezirksoberllgisten. "Als Torwart habe ich ja von hinten das ganze Spiel im Blick. Außerdem war ich von hinten heraus auch schon immer recht lautstark und habe meinen Vorderleuten ohnehin schon immer Anweisungen gegeben - das bot sich aus meiner Sicht schon ein Stück weit an. Nach Uwes Abschied haben Alex Brater und ich dann die Mannschaft bis zum Saisonende betreut", erinnert sich Lauth an seine Vacher Zeit zurück.

Über Schwabach zurück zu Süd

Nach einem Jahr zog es Lauth zunächst weiter zum SC 04 Schwabach, ehe er nach einer Saison zu seinem Heimatverein in die Werderau zurückkehrte. "Dort habe ich dann die 2. Mannschaft in der Kreisliga übernommen und ab dann eigentlich immer nur noch als Stand-by-Keeper fungiert. Ich stehe nach wie vor noch gerne auf dem Feld - allerdings nur, wenn ich benötigt werde. Wenn ein jüngerer Torhüter da ist, nehme ich ihm natürlich nicht die Spielzeit weg, sondern versuche ihn in seiner Entwicklung zu unterstützen. Die Aufgabe bei Süd hat mir damals wirklich gut als erste offizielle Trainerstation gefallen - es kamen viele Jungs aus der eigenen Jugend und wir hatten viele Ur-Süder im Team. Dass es gut funktioniert hat, sieht man auch am vierten Platz zum Abschluss, das war als 2. Mannschaft schon nicht so schlecht."

Nach der ersten Trainerstation beim SV 1873 Süd sammelte Lauth weitere Erfahrungen und nahm auf den verschiedenen Stationen einiges mit. In Burggrafenhof erfreute er sich am besonderen Sinn für das Vereinsleben.
fussballn.de / Strauch

Der Trainer Lauth

Was folgte, waren die Stationen Tuspo Roßtal, FC Stein, SV Burggrafenhof, SGV 1883 Nürnberg-Fürth und zuletzt der 1.FC Heilsbronn. Gerade in Roßtal verlebte Lauth seine erfolgreichste Zeit an der Seitenlinie, Höhepunkt war im dritten Jahr der Aufstieg in die Kreisliga: "Rückblickend war der Tuspo schon meine beste Trainererfahrung, dort hat zu dieser Zeit einfach alles gepasst. Allerdings muss ich sagen, dass alle bisherigen Stationen interessant waren und mich vorangebracht haben. Es waren durchweg familiäre Vereine mit guter Struktur. Beispielsweise war in Burggrafenhof ein ganz besonderer Zusammenhalt innerhalb des Vereins zu spüren und wir hatten Spaß an unserer Außenseiterrolle in der Kreisliga. Dort war das Vereinsleben schon noch einmal besonders ausgeprägt und es war schön, dass so miterleben zu dürfen."

Auch bei seiner letzten Station in Heilbronn war Michael Lauth (in orange) mit vollem Einsatz dabei, ehe sich im Dezember die Wege trennten. Ab Juli steht für den 41-Jährigen eine neue Herausforderung bevor.  
Manfred Durlak

Ein neues Kapitel steht an

Ab Juli beginnt für den 41-Jährigen nun ein neues Abenteuer: er übernimmt den TSV Burgthann in der A-Klasse. "Für mich ist das eine neue Herausforderung, auf die ich mich schon sehr freue! Ich werde meinen Pass mitnehmen und wenn Not am Mann ist auch selbst zwischen den Pfosten stehen. Der Verein will wieder deutlich mehr auf den eigenen Nachwuchs setzen, das ist ein gutes Projekt und wird eine spannende Aufgabe." 

Wie lange Lauth selbst noch im Kasten stehen wird, bleibt derweil offen: "Natürlich merkt man seinen Körper inzwischen deutlich schneller als früher, aber solange es nicht zu extrem wird, nehme ich das gerne in Kauf. Ich bin einfach fußballverrückt und stehe unheimlich gerne auf dem Platz!" Es wird also auch aus Lauths Sicht Zeit, dass es endlich wieder los geht. Der ehrgeizige Coach freut sich darauf, bald wieder loslegen zu dürfen - dann direkt mit neuer Aufgabe.

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