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Artikel veröffentlicht am 13.11.2019 um 07:00 Uhr
Hinrunden-Fazit Kreisklasse 5: Gebersdorf thront, Croatia schwitzt
Die Hinrunde im Kreis ist - bis auf vereinzelte Nachholspiele - mehr oder minder erfolgreich absolviert. Grund genug, um in der Kreisklasse 5 den Status Quo zu beleuchten und einige interessante Fakten hervorzuheben. Mit fussballn.de sind Sie vor dem Start der Rückrunde am kommenden Wochenende bestens informiert über die jeweiligen Ausgangssituationen.
Von Fabian Strauch
Kampf an zwei Fronten: Während die SpVgg Nürnberg (in grün) beste Chancen auf den Direktaufstieg hat, muss sich Aufsteiger Sparta Noris durch den Abstiegskampf beißen.
Florian Gitzing
Halbe Liga hegt Kreisliga-Hoffnungen

Mit zehn Siegen aus elf Partien steht die SpVgg Nürnberg als ungeschlagener Herbstmeister fest und thront daher vollkommen zu Recht nach derzeit acht Siegen in Folge souverän an der Tabellenspitze. Dahinter hat sich ein Verfolgerfeld aus fünf Teams formiert, das seit dem vergangenen Spieltag vom ESV Flügelrad mit vier Zählern Abstand zur Spitze angeführt wird, ehe mit weiteren zwei Punkten Abstand die punktgleichen Kontrahenten aus Worzeldorf und Johannis folgen. Abgerundet wird die Konkurrenz in puncto Aufstiegs(relegations)plätze durch Kreisliga-Absteiger SV Wacker und den TSV Zirndorf. Gerade von Platz zwei bis sechs ist mit einer Punktespanne von vier Zählern ordentlich Druck auf dem Kessel, was sich durch vereinzelte Rückschläge der Vereine aus dem oberen Tabellendrittel erklären lässt. Davon ausgenommen bleibt freilich der (noch) unbesiegbare Primus.

Der SV Wacker und der ESV Flügelrad (in gelb) wollen sich im Aufstiegskampf gegenseitig ein Bein stellen. 
Christian Günther

Aufsteiger mit gemischten Gefühlen

Das mehr oder weniger gesicherte Mittelfeld beginnt ab Platz sieben, auf dem der solide Aufsteiger DJK Eibach II liegt und mit ebenfalls 15 Punkten den ESV Rangierbahnhof im Nacken sitzen hat. Lediglich ein Remis weniger erreichte Eibachs Mitaufsteiger DJK Concordia Fürth auf Platz neun, auf den man - je nach Blickwinkel - trotz oder gerade wegen des Trainerwechsels von Yasin Mülayim zu Pietro de Marco klettern konnte. Der dritte Aufsteiger im Bunde folgt mit der DJK Sparta Noris erst unter dem Strich auf dem ersten direkten Abstiegsplatz. Coach Dragan Misetic hatte sich die Rückkehr in die Kreisklasse sicherlich mit höherer Ausbeute als mickrigen sechs Pünktchen bei einem einzigen Sieg vorgestellt, wenngleich das rettende Ufer trotz einer Negativ-Serie von sieben Partien ohne Dreier lediglich vier Punkte entfernt ist. 

Die DJK Sparta Noris (in schwarz) würde gerne auf Wolke sieben schweben, wenngleich die Realität nach der Rückkehr in die Kreisklasse eher der Trikotfarbe gleicht.
Florian Gitzing

Oberasbacher Klubs taumeln am Abgrund - Croatia hat noch einige Nachbrenner

An eben jenem rettenden Ufer befindet sich zum Zwischenzeugnis die DJK Oberasbach, die sich - wie im Übrigen auch die einen Rang darüber platzierte SG Eintracht Falkenheim - sicherlich wesentlich mehr als gerade einmal eine zweistellige Punktausbeute vorgenommen hatte. Zwischen Oberasbach und Sparta Noris ist der TSV Altenberg auf dem Schleudersitz gen A-Klasse eingespannt, der sich nach dem Aderlass von drei wichtigen Spielern aus dem Vorjahr noch immer schwer tut, jedoch gegen den Spitzenreiter am vergangenen Sonntag nur denkbar knapp mit 1:2 unterlag. Ganz unten am Tabellenende befindet sich der KSD Croatia nach einer bis dato völlig verkorksten Saison mit zwei Trainerwechseln sowie einer komplett ausgetauschten Vereinsführung. Die mageren drei Pünktchen, die aus einem 5:3-Heimsieg gegen Sparta Noris resultieren, spiegeln die derzeitige Situation mit nicht immer selbst zu verantwortenden Steinen (Doppelbelegung des Sigena-Sportplatzes durch den BFV) auf dem Weg zum Klassenerhalt wider.

Nicht allzu viel gab es beim KSD Croatia bislang zu bejubeln, vielmehr ist nach dem Winter eine ordentliche Aufholjagd im Kampf um den Klassenerhalt notwendig.
Christian Günther

Spannender Kampf um die Torjäger-Wertung

Wie auch im Aufstiegsrennen so herrscht auch im Wettstreit um die Torjäger-Wertung reges Treiben mit geringen Abständen. Den Platz an der Sonne nehmen nach der Halbserie Lars Brandmüller (TSV Johannis 83) und Marcel Klaußner (SpVgg Nürnberg) mit jeweils 14 Saisontoren ein, ehe Klaußner-Teamkollege Tobias Pirkwieser (zwölf Tore) vor dem Elf-Tore-Trio aus Tony Keene (TSV Zirndorf), Kevin Ott (SV Wacker) und André Wiener (TSV Johannis 83) folgt. Auch hier kommt es also wie in jeglicher Tabellenregion auf eine positive Konstanz zum Erfolg an.

Marcel Klaußner will seine 36 Saisontreffer für die SpVgg Nürnberg aus der Vorsaison freilich übertreffen und das Torjäger-Shirt aus dem Hause flyermeyer.de möglichst verteidigen.
fussballn.de / Strauch


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Leser-Kommentare


Tabelle Vorrunde Kreisklasse 5

Pl.
Team
Sp
Tore
Pkt
1
13
53:11
35
2
13
33:19
27
3
13
29:18
27
4
13
42:24
25
6
12
37:32
23
8
13
24:39
15
10
13
21:30
14
11
13
21:28
12
12
13
26:34
10
13
13
30:48
9


Formbarometer Kreisklasse 5

Pl.
Team
Tore
Pkt
1
SpVgg Nürnberg
20:4
12
 
13:8
12
 
7:3
12
6
Worzeldorf
14:7
7
7
10:11
6
12
5:10
1
 
Sparta Noris
6:18
1
14
2:9
0
Punkte aus den letzten 4 Spielen. Rechtes Kästchen = letztes Spiel, 2. Kästchen v.r. = vorletztes Spiel usw. Farben: grün = Sieg, weiß = Unentschieden, rot = Niederlage, grau = kein Spiel.

Torschützen Kreisklasse 5

SpVgg Nürnberg
(17|3|18)
SpVgg Nürnberg
(14|7|10)
SC Worzeldorf
(16|0|0)
In Klammern: Spiele | Elfmeter | Tor-Vorlagen

Ergebnis-Verteilung KK5

Heimsiege (HS)
52
Auswärtssiege (AS)
47
Remis (R)
16
Sportgericht-Wertungen (§)
0

14. Spieltag Kreisklasse 5



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