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Artikel veröffentlicht am 02.07.2020 um 17:00 Uhr
FSV Stadeln: Viel Neues und Bewährtes am Kronacher Wald
Auch beim FSV Stadeln fiebert man der Wiederaufnahme des Spielbetriebs hin, nachdem seit einigen Wochen wieder im Rahmen der Möglichkeiten trainiert wird. Für die Saisonfortsetzung konnten fünf Neuzugänge an Land gezogen werden. Drei Routiniers haben ihr Karriereende aufgeschoben, ein Torwart ist hingegen schon weg.
Von Marco Galuska
Pascal Worst ist ab sofort spielender Co-Trainer beim FSV Stadeln.
Sebastian Baumann
Die Fußballer sind zurück in Stadeln, wenngleich noch nicht in gewohntem Format. "Es hat einige Zeit gebraucht, bis wir das Hygienekonzept soweit hatten, dass man damit trainieren kann, aber mittlerweile klappt das recht gut und die Jungs haben sich wie kleine Kinder gefreut, dass sie wieder auf den Platz dürfen", sagt Abteilungsleiter Joachim "Joe" Schempp.

Zweimal pro Woche treffen sich die FSV-Kicker zur Einheit unter Coach Manfred Dedaj, dass dabei gewohnte Trainingsinhalte wie das berühmte "Eckla" oder ein Abschlussspiel vorerst noch entfallen müssen, sieht Schempp derweil noch unproblematisch: "Natürlich wünscht man sich die Rückkehr zur Normalität, aber wenn man es positiv sieht, so haben die Trainer nun eine seltene Möglichkeit, viel individueller mit den Spielern zu arbeiten."

Pascal Worst beerbt Gerhard Strobel

Unterstützung bei der Trainingsarbeit bekommt Dedaj weiterhin durch einen spielenden Co-Trainer. Allerdings wird dies ab sofort nicht mehr Gerhard Strobel sein, der bekanntlich seine Karriere nach der Saison ausklingen lassen möchte. Als Nachfolger wurde Pascal Worst auserkoren, der zuletzt die FSV-Elf als Kapitän zum Aufstieg und einer bislang tadellosen Saison in der Landesliga geführt hat.

Gerhard Strobel spielt die letzte Saison seiner Karriere zu Ende, auch wenn die Verlängerung sich noch bis ins nächste Jahr ziehen wird. 
fussballn.de

Allerdings können Dedaj und Worst für den weiteren Saisonverlauf auf die Dienste von Strobel als Spieler bauen. Gleiches gilt indes auch für Spielgestalter Markus Bauer und Abwehrchef Tobias Wölfel, die ebenfalls nach der Saison aufhören werden. "Alle drei wollen ihre Karriere so nicht beenden. Sie wollen einen ordentlichen Abschied vor unseren Zuschauern", sagt Schempp.

Fünf Neuzugänge und ein Abgang

Aber nicht nur die bewährten Kräfte bleiben vorerst weiter an Bord, es gibt auch fünf Neuzugänge zu vermelden. Bekannt wurde bereits der Wechsel von Keeper Jürgen Singer, der vom SV Raitersaich kommt. Der Transfer erscheint insofern logisch, dass Dennis Meier, der erst im Winter aus Burgfarrnbach gekommen war, aus persönlichen Gründen aufgehört hat.

Niklas Penz war zuletzt in Deutenbach auch als Co-Trainer eingebunden, will sich in Stadeln noch einmal als Spieler beweisen.
fussballn.de / Schlirf

Mit Niklas Penz vom STV Deutenbach kommt ein weiterer Spieler mit Erfahrung, der sich noch einmal an der Landesliga probieren möchte. Der 29-Jährige ist für die Offensive vorgesehen. Gleiches gilt auch für Mario Gsänger (21), der vom Kreisligisten SV Unterreichenbach nach Stadeln wechselt und bereits eine besondere Beziehung zum Verein pflegt, wie Schempp verrät: "Mario ist mit der Enkelin von Rudi Hirschmann liiert."

Mario Gsänger stürmt künftig für den FSV Stadeln.
fussballn.de / Pesteritz

Über den Kontakt von Vorstand Hermann Lang ergab sich zudem der Wechsel von Luis Weiß, den es aus der Bayernliga-A-Jugend der SpVgg Ansbach an den Kronacher Wald verschlägt. Und der 18-jährige Abwehrspieler kommt nicht allein, sondern gemeinsam mit dem gleichaltrigen Jannis Krämer, der in der Defensive eingesetzt werden soll. Dass die Wechsel nun recht reibungslos vonstattengehen konnten, lag daran, dass die Stadelner schon vor Corona-Zeiten jene Transfers angestrebt hatten. "Weil die Saison ja noch ein Jahr dauern wird, haben wir nun die Wechsel aber doch schon jetzt vollzogen", so Schempp. Anfang August sind die ersten Testspiele geplant - sofern es die Vorgaben der Landesregierung gestatten.

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