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Artikel veröffentlicht am 08.06.2020 um 18:00 Uhr
Wer wechselt wohin?: Decher folgen einige Spieler
Der TV 1848 Erlangen hat sich als einer der ersten Vereine aus der Deckung gewagt und vermeldet, dass gleich neun Spieler den Verein in der “Wechselperiode 2” verlassen werden. anpfiff.info sagt Ihnen, wo es die Spieler hin verschlägt, denn zumindest bei den meisten steht der Zielverein schon fest.
Von Sebastian Baumann
Dass gleich neun Spieler den Verein in der aktuellen Corona-Pause verlassen, hat auch etwas mit der guten Jugendarbeit des TV 1848 Erlangen zu tun. Gleich zwölf Spieler rücken aus der U19 zu den Senioren auf und verbreitern so den Kader massiv. “Die U19-Spieler wollten alle bleiben, deswegen haben wir uns auch entschieden, den Schnitt mit dem Trainerwechsel sofort zu machen. Die U19 rückt komplett auf zusammen mit dem bisherigen U19-Trainer Markus Bauer”, berichtet Abteilungsleiter Max Bittner. Schließlich wären die Nachwuchskicker regulär eh zu den Senioren gewechselt und die Abgänge hatten vorher schon bekannt gegeben, dass sie wechseln wollen. "Ich wäre selbstverständlich bis zum Saisonende geblieben, aber der Verein wollte den Wechsel jetzt schon durchziehen", ergänzt Hannes Decher.

Hannes Decher kann sich freuen: Vier Spieler folgendem Trainer nach Dechsendorf.
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Fünf Spieler zum FC Dechsendorf

Gleich vier Spieler haben sich entschieden Spielertrainer Hannes Decher nach Dechsendorf zu folgen. Stammkeeper Dominik Ort muss aus beruflichen Gründen kürzertreten und will nun am Dechsendorfer Weiher die Bälle fangen. Als Nachfolger stehen bei den 48ern der bisherige Reserve-Keeper Rene Ebersberger und auch die beiden U19-Keeper Ben Dittmar und Louis Arlt bereit. Dazu wechseln mit André Baum, Andreas Liebel und Lennart Braun noch drei weitere Bezirksliga-erprobte Spieler, die zukünftig das Trikot der Weiherkicker tragen werden. 

Dominik Ort fängt ab sofort die Bälle in Dechsendorf.
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Pulkrabek nach Bruck

Der Abgang von Luca Pulkrabek stand schon länger fest, schließlich hatte der Offensivmann den Wechsel nach Bruck schon bekannt gegeben. “Ein richtiger Abgang ist er nicht, weil er ja verletzungsbedingt die ganze Hinrunde nicht spielen konnte und kein Spiel für uns in dieser Saison bestritten hat”, ergänzt Max Bittner, der seinen Youngster natürlich dennoch gerne gehalten hätte. Abgang Nummer sieben und acht sind Dario Duvancic und Fabio Garcia. Beide soll es dem Vernehmen nach zu Vereinen in die Landesliga ziehen, doch konkrete Anfragen von den zukünftigen Vereinen gab es beim Turnverein noch nicht. Beim neunten Spieler steht noch nicht ganz fest, ob er wirklich den Verein verlässt.

Luca Pulkrabek (vorne) wechselt nach Bruck.
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Keine Angst um den Klassenerhalt

Angst, dass der große Wechselreigen den Klassenerhalt seiner Mannschaft gefährden würde, hat der Funktionär nicht. “Sieben Spieler, die jetzt raus kommen, hatten schon Einsätze in der Bezirksliga, dazu kommt, dass ja auch zehn Spieler des aktuellen Kaders weiterspielen.” Um die Routiniers Florian Söllmann und den neuen spielenden Co-Trainer Richard Vidal soll eine schlagkräftige Mannschaft aufgebaut werden. “In den letzten Jahren sind leider nur wenige Spieler aus der eigenen U19 rausgekommen, deswegen mussten wir auch immer externe Spieler holen”, ergänzt Max Bittner und begründet damit gleich auch die hohe Fluktuation an Spielerwechseln beim Turnverein in den letzten Jahren. Dies soll sich jetzt wieder: Zurück zu den eigenen Wurzeln sozusagen. Dazu hat der TV auch seinen Funktionsstab deutlich erweitert. Gab es früher nur einen Trainer und den Abteilungsleiter, ist die Funktionärsriege und auch das Trainerteam deutlich breiter aufgestellt. "Wir denken schon, dass wir mit unserem Trainerteam jetzt sehr gut aufgestellt sind. Deswegen haben wir auch einen Individualtrainer, der gezielt an den Schwächen der Spieler arbeiten kann." Die Mannschaft dankt es dem Verein im Moment auch: Das Team bestand auf dreimal Training die Woche.

TV-Abteilungsleiter Max Bittner (Mitte) und Teammanager Michael Enzi (rechts).
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Dass der Abteilungsleiter nicht ganz einverstanden ist mit der Entscheidung des Verbandes die Saison weiterzuspielen, hat Max Bittner schon kundgetan. “Ich kann mit der jetzigen Lösung aber auch leben, auch wenn ich für einen Abbruch gewesen wäre, um einfach mehr Planungssicherheit zu haben”, sagt Max Bittner, der gleich noch klarstellt, dass der favorisierte Abbruch nicht an der tabellarischen Lage seiner Mannschaft gelegen ist. “Wir liegen im Moment auf dem Relegationsplatz und können mit einem Sieg in unserem Nachholspiel aus eigener Kraft diesen Platz verlassen. Da hätte ich die wenigsten Bedenken.”

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