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Artikel veröffentlicht am 18.07.2019 um 13:00 Uhr
Kreisliga-Tagung: Mehr Fairness und ein schnellerer Spielverlauf
Kreisspielleiter Thomas Raßbach und seine Mitstreiter hatten die Kreisligisten ins Sportheim der FV Fortuna Neuses Burgoberbach geladen, um neben dem obligatorischen Rückblick auf das vergangene Spieljahr vor allem auch vorauszublicken auf die Saison 2019/20, die im Kreis in gut zwei Wochen bei der SpVgg Mögeldorf mit dem Derby gegen die DJK Falke eröffnet wird.
Von Marco Galuska
Kreisspielleiter Thomas Raßbach
fussballn.de
Keine zwei Stunden dauerte eine rundum harmonische Tagung am Mittwochabend bei der FV Fortuna Neues, die als aktuell ältester Kreisligist der Frankenhöhe Gastgeber für die Spielleiter der Kreisliga war. Bis auf den FC Bayern Kickers und Vatanspor Nürnberg waren alle 34 Teams aus dem Kreisoberhaus der Einladung mit einem Vertreter auch gefolgt, um die wichtigen Informationen für das kommende Spieljahr aus erster Hand zu bekommen.

Dieses wird am 2. August, einem Freitagabend, ab 19.30 Uhr mit dem Derby bei der SpVgg Mögeldorf 2000 eröffnet, die unter dem neuen LED-Flutlicht die Nachbarn der DJK Falke erwartet. Dazu werden alle Mannschaften der Kreisliga Nürnberg wieder gebeten, an diesem Tag rechtzeitig ein Trikot an die Jugendspieler der Mögeldorfer zu übergeben, die damit zur Vorstellung der Teams einlaufen werden.

Das Kräftemessen zwischen der SpVgg Mögeldorf 2000 und der DJK Falke steht am 2. August im Eröffnungsspiel des Kreises auf dem Programm.
fussballn.de / Strauch

Durch die Absteiger aus der Bezirksliga spielt das Oberhaus in Nürnberg und in der Frankenhöhe mit 17 Teams, was jeweils ein spielfreies Team pro Spieltag bedeutet. Verwundert war Thomas Raßbach im Nachgang der Veranstaltung dann schon, dass weder im Vorfeld noch während der Tagung die Abstiegsregelung durch die Vereine angesprochen wurde. Dabei ist diese durchaus wissenswert, aber auch kein Geheimnis: vier Teams müssen direkt runter, der Fünftletzte geht in die Relegation. Nach oben geht es für den Meister, während der Vizemeister um mindestens einen freien Platz in der Bezirksliga spielen darf.

Der stärkste Kreis macht sich das Leben selbst schwer

Apropos Bezirksliga-Relegation. Hier gab sich Raßbach hinsichtlich des Hick-Hack nach dem Ende des abgelaufenen Spieljahrs absolut selbstkritisch: "Das war ein ganz klarer Fehler, auch von mir, dass wir es im vergangenen Jahr in den Bestimmungen nicht aufgenommen haben, dass weitere Plätze nachzubesetzen sind."

Mit dem Zaunpfahl winkte der Kreisvorsitzende einmal mehr seinen Vereinen zu, wenn es um die Modalitäten bei der Bezirksliga-Relegation geht: "Wir sind der stärkste Kreis, das zeigt sich bei den Relegationspartien der letzten Jahre immer wieder, daher verstehe ich es nicht, wenn sich die Vereine immer noch darauf einlassen, dass man gleich gegeneinander spielt. Das wäre in etwa so, wie wenn Bayern gegen Dortmund in der 1. Runde bei Play-Offs spielen würden."

Erfreulich hingegen fielen die Rückblicke der Sportgerichtsbarkeit von Thorsten Vasel und dem Schiedsrichterwesen, vertreten durch den Kreisschiedsrichterobmann Hans Rößlein, aus. Die Fallzahlen für die Sportrichter haben einen massiven Rückgang erlebt, was ebenso lobend zu berichten war, wie das insgesamt ruhige Fußballjahr, das aus Sicht der Schiris absolviert wurde.

Fairness als Grundtugend - Unsportlichkeiten bestrafen

Hans Rößlein referierte über die zahlreichen Änderungen, die es für das kommende Spieljahr zu beachten gilt.
fussballn.de

Über die zahlreichen Neuerungen im Regelwerk referierte Rößlein. Der Schiri-Boss und Kreisspielleiter Raßbach sehen dabei eine "Beschleunigung des Spielverlaufs", vor allem aber hat man sich auf die Fahnen geschrieben, dies geben die Vorgaben des Verbandes nun auch explizit her, gegen Unsportlichkeiten strikt vorzugehen. "Ich sehe die Fairness als Grundtugend des Sports und begrüße es ausdrücklich, dass Unsportlichkeiten extremst geahndet werden. Diese Dinge bringen Hektik und Stress auf den Platz, das muss nicht sein", betont Raßbach.

Das Thema "Fairness" war dann auch der rote Faden durch die Veranstaltung. So appelliert der Kreisvorsitzende an die Vereine, auf einen fairen Umgang untereinander zu achten, was in vielen Fällen ein Eingreifen durch den Verband überflüssig machen würde. Der einheitliche Eintrittspreis von 4,50 Euro (3,50 Euro ermäßigt) gehört dazu. Ein Zankapfel ist bekanntlich vor allem der Spielplan, der seit heute im Internet einsehbar ist. Bis Ablauf des kommenden Sonntags haben die Vereine noch Zeit, ohne Kosten Verlegungen (zwischen Samstag und Sonntag auch ohne Zustimmung des Gegners) durchzuführen.

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1. Spieltag Kreisliga Nürnberg

Freitag, 02.08.2019
SpVgg Mögeldorf
-
DJK Falke
 6:2
Samstag, 03.08.2019
Sonntag, 04.08.2019
Tuspo Nürnberg
-
 3:0

1. Spieltag Kreisliga FH


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