Christopher Hofbauer will mit seinen Schwabachern den guten Lauf der letzten Spiele fortsetzen.
fussballn.de / Strauch
SC 04 Schwabach
Den Lauf für ein erfolgreiches Jahresende mitnehmen
Mit vier Toren in zehn Minuten hat der SC 04 Schwabach in Gutenstetten nach dem Seitenwechsel für klare Verhältnisse gesorgt. Angesprochen auf die möglicherweise zündenden Worte in der Kabine sagt Trainer Christopher Hofbauer: "So genial war die
Pausenansprache nicht. Wir haben in der Halbzeit bewusst kleine taktische
Anpassungen besprochen und den Jungs vermittelt, dass wir weiter unser Spiel
durchziehen wollen. Dass wir direkt nach
Wiederanpfiff so dominant auftreten und die Tore gut herausspielen, zeigt das
Selbstvertrauen in den letzten beiden Spielen. In den zehn Minuten war
Spielfreude, Kaltschnäuzigkeit und Energie auf dem Platz." Gegen Röslau haben die Schwabacher am
Freitag die Chance, erstmals in dieser Saison drei Siege hintereinander zu
holen. "Das ist ein klares Ziel. Trotzdem wissen wir, dass Röslau unangenehm zu
bespielen ist. Deshalb haben wir die Woche über klargemacht: Wir dürfen kein bisschen
nachlassen. Nicht reden, sondern machen!" Insgesamt stehen für die Nullvierer noch drei Spiele vor der Winterpause an, Hofbauer ist grundsätzlich sehr
zuversichtlich, dass die Partie noch erfolgreich absolviert werden können: "Die Witterungsbedingungen sind aktuell zwar nicht sehr
gemütlich, trotzdem gehört es in dieser Jahreszeit dazu. Wichtig ist: Wir wollen
unseren Lauf so lange wie möglich mitnehmen und das Fußballjahr 2025
erfolgreich zu Ende bringen."
Aufgebot letztes Spiel SC 04 Schwabach (FSV Erlangen-Bruck, 28.02.2026):
Zierock,
Zillmann,
Woleman,
Wackersreuther,
Massari (82.
Abu-Baji),
Götz (60.
Dedeoglu),
Riegel (86.
Arnold),
Papp,
Sauerstein (90.
Lustig),
Omoregbee (78.
Ruhrseitz),
Herger
Expertentipp von Marco Galuska
3:0
Miroslav Spirek (links) gehört nicht mehr zum Kader der Röslauer.
anpfiff.info
FC Vorwärts Röslau
Schweres Auswärtsspiel
Der FC Vorwärts Röslau reist am Freitagabend mit einer schweren Hypothek zum SC Schwabach. Um 19 Uhr trifft die Fuhrmann-Elf auf den Tabellenachten, der nach einem 6:2-Auswärtssieg in Steinachgrund gerade erst gezeigt hat, welches Potenzial in ihm steckt. Schon im Hinspiel bekam Röslau diese Wucht zu spüren: Nach 22 Minuten lag man 0:3 hinten, am Ende stand ein deutliches 2:6. Trotzdem bietet der direkte Vergleich einen kleinen Hoffnungsschimmer: Vier der bisherigen zwölf Duelle konnte Röslau für sich entscheiden – zwei davon sogar in Schwabach. Die aktuelle Auswärtsbilanz spricht allerdings dagegen. In dieser Saison gab es nur einen einzigen Punkt fernab der „Hut“, alle anderen Partien gingen verloren. Mut macht das unglückliche 2:3 gegen Feucht. Über weite Strecken zeigte Röslau dort eine der besten Saisonleistungen und bewies, dass es mit Teams aus dem oberen Drittel mithalten kann. Trainer Rüdiger Fuhrmann, der wieder an der Seitenlinie steht, fordert genau diese Courage erneut. Sein Matchplan bleibt geheim, aber klar ist: Je länger Röslau das Spiel offen halten kann, desto größer die Chance auf Zählbares. Die Personalsituation bleibt angespannt. Mit Matthias Dadder und dem langzeitverletzten Maurice Hoffmann fehlen zwei wichtige Offensivkräfte. Zudem trennte sich der Verein Anfang November einvernehmlich von Miroslav Spirek – ein weiterer Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt. Bis zur Winterpause braucht Röslau dringend Punkte. Sechs Zähler aus den letzten drei Spielen sind das erklärte Minimum, um nicht abgeschlagen in die Restsaison zu starten. In Schwabach wartet nun die nächste Bewährungsprobe.
Aufgebot letztes Spiel FC Vorwärts Röslau (Jahn Forchheim, 28.02.2026):
Karnitzschky,
Tröger T.,
Thoma,
Krassa,
Knoblauch S.,
Rupprecht,
Winterling (28.
Rückdäschel),
Lichtblau,
Lassan (67.
Oliinyk),
Achatz (78.
Ceylen),
Schmidt /
Tüter,
Teufel,
Lang
Expertentipp von Thomas Schrems
2:0