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Bayernliga Nord - 26. Spieltag - Sa. 23.03.2019 16:00 Uhr
6:1 (2:1)
Topspiel der Woche: Ein halbes Dutzend nach fast dem 2:2
Diese verdammten beiden Top-Teams in der Bayernliga: Aubstadt und Gebenbach eilen einfach von Erfolg zu Erfolg. Mit jetzt ziemlich grandiosen 49 Punkten nach 25 Partien kommt der TSV Großbardorf trotzdem einfach nicht näher an das Führungsduo heran. Trotz 6:1-Kantersieg gegen das neue Schlusslicht ASV Vach, das sich fast eine Stunde lang richtig gut wehrte.
Aus Großbardorf berichtet Michael Horling


Aufgebot und Noten

 
22
2,5
(3)
2
3,0
(3)
3
2,5
(3)
17
3,0
(3)
21
3,0
(3)
7
3,0
(3)
8
2,5
(3)
15
2,5
(3)
16
2,5
(3)
10
2,0
(3)
25
1,5
(3)
6
2,5
(3)
 
Mangold (36.)
19
3,0
(3)
 
Snaschel (69.)
31
-
(0)
 
Illig (81.)
18
-
(0)
9
-
(0)
3,4
42
2,5
(3)
17
4,0
(3)
18
4,0
(3)
31
4,0
(3)
10
2,5
(3)
11
3,0
(3)
16
3,5
(3)
20
3,5
(3)
25
3,5
(3)
9
3,0
(3)
3
3,5
(3)
 
Kirbach (74.)
 
Konrad (76.)
14
-
(0)
7
-
(0)
Durchschnittsalter: 24,9
Durchschnittsalter: 25,1
Trainer: Andre Betz
Trainer: Norbert Nein

Spielbericht

 
Pause in der Bioenergiearena: Johannes Graf von Westphalen, langjähriger Hauptsponsor und Freund des TSV Großbardorf, war mal wieder zu Besuch und kickte in den 15 Minuten zwischen beiden Halbzeiten mit den sich aufwärmenden Ersatzspielern der Gallier mit. Gut gelaunt angesichts einer 2:1-Führung, aber auch in Sorge, denn die Partie drohte gegen Ende der ersten Spielhälfte zu kippen.
Großbardorfs Maximilian Zang steht mit dem Rücken zum Ball und lässt Vachs Patrick Schwesinger trotzdem nicht vorbei.
Michael Horling
Schon nach 15 Minuten stand es scheinbar beruhigend 2:0
Und das nach einem überragenden Start der Gallier. Keine sieben Minuten waren gespielt, als Simon Snaschel im 16-Meter-Raum einen Gegenspieler austanzte und herrlich ins obere Eck schoss. Das war das 1:0. Nach nur einer Viertelstunde gelang Snaschel auch noch Saisontor zwölf: Diesmal lauerte er, roch quasi den Fehler der Vacher Hintermannschaft, umspielte Keeper Jonas Dirr - und netzte so zum 2:0 ein. Aber wie´s halt nun mal so ist, schreibt der Fußball seine eigenen Geschichten. Einen Tag nachdem sich der Tod von Großbardorfs Oliver Wölfling (wäre heute 51 Jahre alt) zum 15. Mal jährte, kam nun Vach auf. Marcel Röder legte Julian Konrad, es gab einen ersten Elfmeter für die Gäste, den Rico Röder noch souverän verwandelte. Neun Minuten später legte Xaver Müller Patrick Schwesinger - wiederum im Strafraum. Erneut lief Röder an, traf diesmal aber nur den Pfosten statt zum 2:2-Ausgleich. Trotzdem drohte die Partie nun vollends zu kippen. Wichtig noch das, was kurz vor der Pause passierte: Christopher Uwadia traf den angeschlagenen Christian Dietz um. Der musste länger behandelt werden, was weitreichende Folgen hätte haben können, da Großbardorf keinen Ersatztorwart im Kader hatte. Doch es ging weiter. Für Uwadia aber nicht mehr lange.
Nach diesem Foul am Großbardorfer Florian Dietz (links) flog Vachs Christopher Uwadia vom Platz.
Michael Horling
Die schnelle Ampelkarte und das folgende 3:1 als Anfang vom Ende
Denn gleich bei der ersten nennenswerten Aktion nach dem Seitenwechsel riss er den davonziehenden Großbardorfer Florian Dietz um. Schiedsrichter Mario Hofmann aus Heroldsbach hatte ja gar keine andere Wahl, als die Ampelkarte zu zeigen. Fünf Minuten später stand Dietz plötzlich ungedeckt auf Höhe des Elfmeterpunktes und schob zum 3:1 ein. Jetzt war klar, dass es für die bis dato gut mithaltenden Vacher schwer werden würde. Nochmals drei Minuten später machte Simon Snaschel nach einem langen Ball alles klar. Beim 4:1 umspielte er Jonas Dirr. Der Gästekeeper konnte zwar auch beim 5:1, dem Traumschuss in den Winkel von Dominik Zehe nichts machen und letztlich auch beim späten 6:1 des eingewechselten Tobias Fleischer, der ebenfalls frei vor dem Tor stand. Und Dirr hatte 120 Sekunden später Glück bei Fleischers Lattenschuss. Doch in der Endphase bugsierte er den Ball bei einem weiteren Schuss von Zehe über die Querstange. Schon in der 75. Minute rettete Vachs Schlussmann zwei Mal prächtig, als erst Marcel Röder köpfte und dann Zarko Poznic schoss.
Neben dem Großbardorfer Xaver Müller hebt Vachs Patrick Schwesinger das Bein.
Michael Horling
Und so geht´s weiter für beide Teams
Der TSV Großbardorf hat nochmals Heimrecht, erwartet dann mit dem SC Eltersdorf den Tabellennachbarn und damit einen ziemlich sicher etwas stärkeren Gegner als es Vach lange Zeit ohnehin schon war. Danach wird sich auswärts in Gebenbach zeigen, ob ganz nach vorne noch etwas gehen kann für die Gallier. Vach muss als neues Schlusslicht nochmals reisen und versucht es nun eben am kommenden Sonntag, vielleicht bei Don Bosco Bamberg wenigstens einen Zähler zu ergattern.
Spielbericht eingestellt am 24.03.2019 12:52 Uhr

Stimmen zum Spiel

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Andre Betz (Coach des TSV Großbardorf)
"Mit dem schnellen 2:0 sind wir gut gestartet, bei den beiden berechtigten Elfmetern haben wir uns dann nicht clever verhalten. Ruckzuck stand´s erst 2:1 - und mit dem zweiten wäre die Wende möglich gewesen. Da wussten wir, dass wir jetzt irgendwie in die Halbzeit reinkommen müssen. Nach der Pause haben wir taktisch ein bisschen was verändert, kamen auch mit einer anderen Einstellung aus den Kabinen zurück auf den Platz. Wichtig war das 3:1, wobei Vach bis zum 4:1 ordentlich dagegen gehalten hat. Wir wussten, dass der Innenverteidiger mit Gelb vorbelastet war und wollten deshalb schnell nach vorne spielen, ihn in Bedrängnis bringen. Nächste Woche kommt nun Eltersdorf, dann sehen wir weiter, ob nach vorne noch etwas geht. "
Norbert Nein (Trainer des ASV Vach)
"Wir hatten uns viel vorgenommen und ein Punkt hier wäre schon wichtig gewesen. Zumal im Tabellenkeller bis auf Neumarkt ja eigentlich alle für uns gespielt haben. Natürlich haben wir die ersten 20 Minuten verschlafen. Aber durch die Elfer kamen wir zurück, beim zweiten hatten wir Pech. In der Pause nahmen wir uns vor, hinten erstmal gut zu stehen und es langsam angehen zu lassen angesichts der zwei Gelben Karten für unsere Abwehrspieler. Doch der Platzverweis drehte das Vorhaben, dann nahm das hier seinen Lauf, als auch gleich das 3:1 fiel. Ich will nicht sagen, dass wir uns danach aufgegeben haben. Aber ein 6:1 ist schon eine Kante. Nach hinten hat nichts mehr gepasst und war ein jeder Schuss ein Treffer. Jeder Ball schlug ja ein. So hatten wir uns den Nachmittag natürlich nicht vorgestellt."
Simon Snaschel (Dreifach-Torschütze der Großbardorfer)
"Wenn man 6:1 gewinnt und dabei auch noch drei Tore macht, war es sicherlich kein schlechter Tag. Mit der ersten Halbzeit können wir aber nicht zufrieden sein, nach den zwei frühen Toren haben wir das Spiel völlig aus der Hand gegeben. In der zweiten Halbzeit waren wir dann zum Glück da. Knackpunkt war natürlich auch die Gelb-Rote Karte und die schnellen Tore gleich hinterher. "

Spiel-Ticker

Großbardorf
Vach
45
90
84
 
Tooooor für TSV Großbardorf
6:1 Fleischer, Tobias / 3. Saisontor
74
 
65
 
Tooooor für TSV Großbardorf
5:1 Zehe, Dominik / 6. Saisontor
57
 
Tooooor für TSV Großbardorf
4:1 Snaschel, Simon / 13. Saisontor
53
 
Tooooor für TSV Großbardorf
3:1 Dietz, Florian / 4. Saisontor
48
 
Uwadia, Christopher (ASV Vach) / 1. gelb-rote Karte
44
 
Takmak, Burc (ASV Vach) / 5. gelbe Karte
37
 
Müller, Xaver (TSV Großbardorf) / 1. gelbe Karte
28
 
Tooooor für ASV Vach
2:1 Röder, Rico (Foulelfmeter) / 9. Saisontor
20
 
Poznic, Zarko (TSV Großbardorf) / 4. gelbe Karte
15
 
Tooooor für TSV Großbardorf
2:0 Snaschel, Simon / 12. Saisontor
7
 
Tooooor für TSV Großbardorf
1:0 Snaschel, Simon / 11. Saisontor

Spielinfos

Alter, Geschlecht: Erwachsene, männlich
Spieltag: Saison 2018/19 - 26. Spieltag
Datum: 23.03.2019 16:00 Uhr
Sportstätte: Bioenergie Arena Großbardorf, Platz 1

Zuschauer

Zuschauerzahl: 280
anpfiff.
windcre.

Torschützen

1:0
(7.)
2:0
(15.)
2:1
(28.)
Röder Rico / 9. ST
(Foulelfmeter)
3:1
(53.)
4:1
(57.)
5:1
(65.)

Spielerstrafen

TSV Großbardorf
Poznic (20.) / 4. GK
Müller (37.) / 1. GK
ASV Vach
Takmak (44.) / 5. GK
Uwadia (45.) / -
Uwadia (48.) / 1. GRK

Taktik


Spieler des Spiels

Simon Snaschel
(TSV Großbardorf)
Schlug drei Mal einskalt zu und näherte sich mit seinen Saisontreffern elf, zwölf und 13 dem diesmal mit Wadenproblemen pausierenden Björn Schönhöfer, teamintern mit 15 Toren (noch) die Nummer Eins!

Schiedsrichter

 
Mario Hofmann
(SpVgg/DJK Heroldsbach/Thurn)
Hatte alle Hände voll zu tun, musste zwei Mal auf den Punkt zeigen und einen Vacher vom Feld verweisen. War aber alles richtig entschieden!
Note: 2,5 (3)

Spiel-Statistik

Keine Spiel-Statistik

Fan-Voting

Spielniveau
gut
(3)
Leistungen der Teams
Heim
 
4,0
(3)
Gast
 
2,0
(3)
Erg. ok? (j/n)
3
(3)
Ballbesitz
65
35
(3)
Zweikampf
55
45
(3)
Beste Spieler
Bratwurst
 
4,0
(3)

Video zum Spiel

Kein Video vorhanden

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Ergebnisse des Spieltags


Liga-Tabelle

Pl.
Team
Sp
Tore
Pkt
1
30
74:38
66
2
30
71:26
64
4
30
61:32
59
5
29
53:38
51
6
30
57:43
50
9
30
58:66
39
11
29
44:37
38
12
30
49:60
36
13
30
39:56
35
14
30
40:64
32
16
29
37:59
26
17
29
47:73
23
18
29
23:70
21
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