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Artikel veröffentlicht am 20.12.2020 um 10:30 Uhr
Alexander Rambau verlängert in Vach: Der Trainer bleibt - ein neues Quartett kommt
Unter nahezu maximal schwierigen Bedingungen eines Umbruchs in Corona-Zeiten übernahm Alexander Rambau den Trainerposten beim ASV Vach. Während es auch im Winter wieder Veränderungen im Kader gibt, haben sich Verein und Coach bereits auf die weitere Zusammenarbeit für die kommende Saison geeinigt - und das unabhängig von der Liga.   
Von Marco Galuska
Alexander Rambau bleibt ligaunabhängig auch in der kommenden Saison Trainer beim ASV Vach.
fussballn.de / Schlirf
"Gefühlt waren es zwanzig Trainingseinheiten und zehn Spiele", blickt Alexander Rambau auf seine bisherige Zeit beim ASV Vach zurück, die unter Lockdown und Corona-Beschränkungen alles andere als planmäßig vonstattengehen konnte. Erschwerend kam hinzu, dass beim Landesligisten der Umbruch schon zu Jahresbeginn für den Sommer im Prinzip feststand, die Rahmenbedingungen sich aber seit März erheblich änderten. "In dieser Form habe ich das in meiner Trainerlaufbahn noch nicht erlebt: Es war nicht weniger als ein kompletter Umbruch, dies mit einem heruntergeschraubten Etat in einer Transferperiode, in der alles frei verhandelbar ist, aber mit dem klaren Ziel die Liga zu halten", umreißt der Trainer die Eckdaten einer "maximalen Herausforderung".

Viel Energie musste Alexander Rambau bei seinem neuen Trainerjob in Vach mitbringen.
fussballn.de / Strauch

Dass es Rambau bislang gut gelungen ist, das neu besetzte Vacher Schiff durch die rauen Gewässer zu manövrieren, betont Vachs Abteilungsleiter Jürgen Walthier: "Wir sind sehr zufrieden mit seiner Arbeit, gerade wenn man bedenkt, dass man in diesen Zeiten eine neue Mannschaft formen muss, das ist alles andere als einfach" - und verkündet zugleich die weitere Zusammenarbeit mit dem Trainer auch für die Saison 2021/22: "Wir wollten mit der Verlängerung gerade jetzt auch ein Signal setzen, wie es bei uns weitergehen soll!"

Für Rambau war nach all dem Aufwand im Vorfeld des Re-Starts auch klar, dass er "nach ein paar Monaten nicht wieder hinschmeißen wird: Ich habe den Auftrag Klassenerhalt, aber der Verein hat mir signalisiert, dass man selbst den Weg in die Bezirksliga mit mir gehen würde. Aber auch wenn wir eine zusammengewürfelte Mannschaft haben, bin ich fest davon überzeugt, dass wir genügend Qualität haben, um die Liga zu halten."

Ein halbes Dutzend an Abgängen

Batuhan Tuluk wechselt zur SG Quelle Fürth.
fussballn.de / Schlirf

Obwohl derzeit auch in Vach keiner wirklich weiß, wann es mit dem Fußball im kommenden Jahr wieder weitergeht ("Vorbereitungsspiele haben wir noch keine ausgemacht!"), so hat man doch personelle Klarheit auf dem Trainerposten und auch im Kader geschaffen. David Cabrera Diaz wird sich dem Kreisligisten Vatanspor Nürnberg anschließen. Din Berisha zieht es in jene Liga zu seinem Jugendverein SGV Nürnberg-Fürth 1883 zurück. Die Abgänge von Antonios Araviakis und Cankut Civelek zum ATSV Erlangen standen schon länger fest. Torwart Lars Wester zieht berufsbedingt ab Februar ins Allgäu. Und Stürmer Batuhan Tuluk versucht sein Glück beim Ligarivalen SG Quelle Fürth. "Auch wenn es ein Umbruch ist, so dürfen wir nicht vergessen, dass wir Punkte brauchen und dafür wenig Zeit haben. Da ist es dann nicht immer leicht, jedem Spieler entsprechende Zeit zu geben", hat Rambau Verständnis für die eine oder andere Veränderung.

Ein neues Quartett spielt nun in Vach

Bilel Marrouki (in grün) soll nun auch in Vach seinen Torinstinkt unter Beweis stellen.
B. Fromm

Auf der Gegenseite der Transferbilanz steht ein Quartett: Yuri Meleleo kehrt vom ATSV Erlangen zurück und soll ebenso die Offensive beleben wie Leon Siefert vom 1. FC Kalchreuth. Mit Bilel Maroukki konnten die Vacher nun einen weiteren interessanten Spieler vom SV Hagenbüchach an Land ziehen: "Ich habe ihn als gegnerischer Trainer in der Bezirksliga gesehen und bin von seinen Stärken überzeugt. Mit ihm bekommen wir in der Spitze die Möglichkeit variantenreicher zu spielen", so der ASV-Coach.

Stefan Steininger (weiß) war auch schon für den ATSV Erlangen am Ball.
Thomas Nietner

Der vierte Neue im Bunde ist ein Spieler, den Rambau schon einst beim FSV Stadeln unter seinen Fittichen hatte: Stefan Steininger war zuletzt als Vertragsamateur bei der SGV 1883 am Ball, hatte zuletzt pausiert. "Ich denke, das ist ein Spielertyp, den wir sehr gut gebrauchen können. In Stadeln war er noch ein junger Spieler, der sich noch hinten anstellen musste, aber er ist weiter gereift, war in Schwaig teilweise sogar Kapitän und scheut auf dem Platz keinen Zweikampf", freut sich Rambau auf den Neuzugang.

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