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Artikel veröffentlicht am 14.03.2020 um 17:00 Uhr
Fußball ruht in Bayern: Ab Montag werden weitere Weichen gestellt
Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) setzt als Vorsorgemaßnahme hinsichtlich der weiter steigenden Zahl von Corona-Infizierten und der dynamischen Lageentwicklung den kompletten Spielbetrieb für mindestens zwei Wochenenden bis einschließlich 23. März 2020 im ganzen Freistaat aus. Jetzt hat der Verband weitere Informationen bekannt gegeben. Offizielle Testspiele sind in diesem Zeitraum auch nicht gestattet.
Von PM BFV / MG / SB
In einer kurzen Pressemitteilung erklärte der BFV am Freitag den sofortigen Stopp des Spielbetriebs bis zum 22. März 2020.

Update: 13.3., 12:00 Uhr

Ohne heute zu wissen oder auch nur ansatzweise abschätzen zu können, wie sich die Lage weiterhin entwickelt, ist es für den Moment geplant, die jetzt in den Amateurklassen abgesagten Partien nachzuholen.

Aufgrund der Tatsache, dass es mittlerweile die ersten positiv getesteten Spieler und auch infizierte Personen aus dem engen Umfeld von Amateur-Mannschaften gibt und damit die Unsicherheit bei vielen Vereinsvertretern groß ist, war es der einzig richtige Schritt, den Amateurspielbetrieb jetzt komplett auszusetzen“, sagt BFV-Präsident Rainer Koch und ergänzt: „Nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund, dass Bayerns Ministerpräsident Markus Söder heute unmissverständlich verdeutlicht hat, dass sämtliche Veranstaltungen mit über 100 Teilnehmern grundsätzlich abzusagen sind und zugleich dringend abrät, auch Zusammenkünfte mit einer Beteiligung von unter 100 Menschen durchzuführen, ist diese Entscheidung unabdingbar. Im Vordergrund steht einzig und allein die Gesundheit der Menschen, unserer Fußballerinnen und Fußballer“, sagt BFV-Präsident Rainer Koch.

BFV RÄT DAZU, AUCH DEN TRAININGSBETRIEB EINZUSTELLEN

Der BFV rät seinen rund 4600 Vereinen auch dringend dazu, den Trainingsbetrieb bis auf weiteres einzustellen: „Verbieten können wir es nicht, wir appellieren hier aber an die Vernunft der Verantwortlichen in unseren Mitgliedsvereinen, in dieser für unser Land nicht einfachen Lage alles zu tun, um gemeinsam diese Situation zum Guten zu wenden. Es wäre schwerlich nachvollziehbar, wenn Schulen und Kitas in Bayern geschlossen sind, im Verein aber das Training fortgesetzt würde.

Auch der Bayerische Fußball-Verband hat seine organisierten Veranstaltungen in Sachen Aus- und Weiterbildung abgesagt oder bietet diese - wo realisierbar - als Webinar an. Auch an der Sportschule in Oberhaching wurden der Betrieb eingestellt und Trainer-Ausbildungen bis auf weiteres abgesagt.

Update 13.3., 13:30 Uhr: DFB empfiehlt Pause - Schiedsrichter dürfen nicht pfeifen

Auch der DFB empfiehlt seinen Landesverbänden den Ligabetrieb zu pausieren "Der DFB hat allen Landesverbänden empfohlen, den Spielbetrieb im Amateurfußball zunächst auszusetzen und die weiteren Planungen der jeweils bestehenden Situation entsprechend anzupassen. Auch in den Juniorinnen- und Junioren-Bundesligen sowie der 2. Frauen-Bundesliga wird der Spielbetrieb vorerst ausgesetzt."

Selbst über ein vorzeitiges Saisonende wird nachgedacht, wie auf der DFB-Website nachzulesen ist. "Wir befassen uns mit vielen Szenarien - auch mit einer möglichen vorzeitigen Beendigung der Saison sowie den damit verbundenen Folgen. Für uns bedeutet das, sich frühzeitig der Frage zu widmen, wie ein geordneter und regulärer Spielbetrieb aussieht, wenn wir - hoffentlich so schnell wie möglich - die Krise gemeinsam überwunden haben und der Ball wieder ganz normal rollen kann."

Klar ist auch, dass auch Testspiele in den kommenden Wochen nicht gestattet sind. Mittlerweile haben sich Schiedsrichter gemeldet, dass sie keine Freundschaftsspiele einteilen und auch pfeifen dürfen.

Update 14.3., 14:00 Uhr: Entscheidungen am Montag beeinflussen weiteren Weg

BFV-Präsident Rainer Koch machte in einer Online-Schaltung zusammen mit Josef Janker und Jürgen Faltenbacher deutlich, „dass wir bis mindestens 23. März abgesagt haben, das macht doch deutlich, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt davon ausgehen, dass auch danach noch nicht wieder gespielt werden kann. Die Entwicklung nimmt quasi stündlich neue Wendungen und dementsprechend werden wir im Sinne und zum Schutz unserer Vereine und Mitglieder auch handeln. Am kommenden Montag und Dienstag werden weitere politische Entscheidungen getroffen, aber auch beim DFB, der DFL und der UEFA – und diese werden auch die weiteren Wege des Amateurfußballs entsprechend beeinflussen.

Diese Entscheidungen, so das Führungsgremium, werde man entsprechend einordnen und danach auch das Handeln richten. Koch unterstrich auch nochmals, „dass wir zum Moment noch davon ausgehen, dass die Saison im bayerischen Amateurfußball zu Ende gespielt werden kann“.

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