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Artikel veröffentlicht am 14.08.2019 um 11:15 Uhr
"Wir wollen Spaß machen": Birol Pirdal mit Start des Post SV zufrieden
Der Post SV erwischte mit vier Punkten aus den ersten beiden Spielen einen guten Saisonstart. Trainer Birol Pirdal sieht bei seiner jungen Mannschaft im Vergleich zu den Partien in der Vorbereitung bereits erste Verbesserungen und geht optimistisch in das anstehende Heimspiel gegen Tuspo Nürnberg. Dennoch muss man am Ebensee auch einige Ausfälle kompensieren, die gerade in den Englischen Wochen weh tun könnten.
Von Michael Watzinger
Post-Trainer Birol Pirdal kann mit dem Start seiner Mannschaft durchaus zufrieden sein. In nächster Zeit dürften einige Ausfälle aber das Punkten erschweren.
fussballn.de
Guter Saisonstart trotz durchwachsener Vorbereitung

Mit vier Punkten aus den ersten beiden Partien kam der Post SV zu einem durchaus ordentlichen Saisonstart. Nach dem 5:2-Auftakterfolg gegen Vatan Spor sah die Truppe vom Ebensee auch gegen den SV Poppenreuth zwischenzeitlich wie der mögliche Sieger aus. Dass eine 2:0-Führung am Ende allerdings nur zu einem 2:2-Remis für die Mannschaft von Trainer Birol Pirdal reichte, trübt den positiven Eindruck beim Übungsleiter selbst nicht: "Mit dem Start können wir absolut zufrieden sein! Man darf nicht vergessen, dass die Kreisliga in dieser Saison qualitativ noch enger beisammen ist - da sind vier Zähler aus zwei Spielen wirklich ok. Außerdem konnten wir uns gegenüber der Vorbereitung bereits in einigen Dingen verbessern, so treten wir inzwischen im Vergleich deutlich kompakter auf. Es geht also in die richtige Richtung."

Betrachtet man die Resultate in der Vorbereitung, so war der gute Auftakt nicht zwangsläufig zu erwarten: Nach fünf Partien stand am Ende eine ausgeglichene Bilanz mit drei Punkteteilungen sowie jeweils einer Niederlage und einem Sieg zu Buche - der Erfolg wurde im vorletzten Spiel gegen den FV Tennenbronn eingefahren (4:3).

Der Post SV kann auf einem guten Start aufbauen. Beim Gastspiel gegen den SV Poppenreuth (in schwarz) verpasste das Team vom Ebensee trotz einer 2:0-Führung den Optimalstart. Dennoch zeigt sich Trainer Birol Pirdal zufrieden mit dem bisherigen Abschneiden seiner Mannschaft.
Jasmin Stark


Lernwillige Truppe, die sich weiter entwickeln soll 

Für den erfahrenen Übungsleiter Pirdal gilt in dieser Saison die Weiterentwicklung der guten Ansätze aus der Vorsaison. Ein festes Ziel will sich der Coach nicht abringen lassen, zu ausgeglichen und gut besetzt sieht er das Teilnehmerfeld im Kreisoberhaus. "Wir wollen den nächsten Schritt in unserer Entwicklung machen. Man darf nicht vergessen, dass in dieser Saison vier Mannschaften direkt absteigen werden, dazu kommt ein Abstiegsrelegationsrang - das ist schon verrückt! Da ich die Liga wirklich eng beisammen sehe, heißt das für uns erst einmal so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Deshalb können wir mit dem Start zufrieden sein. Insgesamt möchte ich meiner Mannschaft Spaß am Spiel vermitteln. Wir wollen mutig sein und schönen Fußball bieten, der auch dem neutralen Zuschauer gefällt." 

In einem ausgeglichen besetzten Kreisoberhaus möchten Trainer Birol Pirdal und seine Jungs für Spaß auf den Fußballplätzen sorgen. In den ersten beiden Partien hatte der PSV schon einigen Grund zur Freude.
Matthias Janousch - Nordbayern.de/Amateure

Einige Ausfälle sorgen für erschwerte Bedingungen

Nach dem positiven Eindruck zum Start muss Pirdal aber nun auch schon die ersten Wermutstropfen hinnehmen. Mit Mittelfeldmann Tom Faltermeier fällt ein wichtiger Baustein der ersten Elf aufgrund einer Bänderverletzung wohl längerfristig aus - wie lange genau soll eine MRT-Untersuchung zeigen. Zudem drohen auch Oguz Pirdal und Tim Niklaus verletzungsbedingte Zwangspausen. Zusammen mit Torhüter Lucas Tischhöfer, der sich für rund vier Wochen in den Urlaub verabschiedete, gilt es wohl ein ganzes Quartett an Leistungsträgern zu ersetzen. "Alleine Toms definitiver Ausfall tut uns natürlich richtig weh. Er gibt unserem Spiel viel Struktur und wird uns auf jeden Fall fehlen. Auch bei Oguz und Tim sieht es nicht so wahnsinnig gut aus, was die Ausgangslage nicht einfacher macht. Gerade in der jetzigen Phase mit anstehenden Englischen Wochen wiegen solche Ausfälle in der Urlaubszeit natürlich doppelt schwer! Und trotzdem werden wir versuchen das Beste daraus zu machen."

Vor dem Spiel gegen Tuspo Nürnberg: Heimspielpunkte als Lebensversicherung

Eine erste Nagelprobe steht für die Truppe vom Ebensee nun gegen Aufsteiger Tuspo Nürnberg an. Der Tuspo musste sich nach einem 3:0-Auftakterfolg gegen den ASV Fürth zuletzt Vatan Spor spät mit 3:4 geschlagen geben. Birol Pirdal zeigt sich dennoch angetan vom kommenden Gegner: "Ich habe Tuspo schon in der Relegation ein wenig verfolgt und muss sagen, das ist eine wirklich gute, junge Mannschaft! Sie sind mutig, lauffreudig und gehören in die Kreisliga! Überhaupt gibt es in diesem Jahr glaube ich keine Mannschaft, die hinten wegbricht, dafür sind die Kader einfach zu dicht beisammen. Dennoch wollen wir gerade in unseren Heimspielen auf Sieg spielen - die Heimspiele müssen in einer so ausgeglichenen Liga unsere Lebensversicherung sein. Wir wollen also auch gegen den Tuspo etwas mitnehmen!" 

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