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Artikel veröffentlicht am 09.01.2023 um 07:00 Uhr
"Wollen brutal angreifen": Manfred Dedaj verlängert bis 2025 beim FSV Stadeln
Wenn Manfred Dedaj heute Abend zur ersten Trainingseinheit beim FSV Stadeln bittet, wird es nicht der letzte Start in eine Vorbereitung am Kronacher Wald für den 49-Jährigen sein. Noch im Dezember verständigten sich die Vereinsverantwortlichen mit dem Übungsleiter auf eine Verlängerung für zwei weitere Spieljahre. Zwei Neuzugänge gibt es beim Tabellenführer der Landesliga Nordost bisher auch schon.
Von Marco Galuska
Manfred Dedaj bleibt mindestens bis 2025 Trainer beim FSV Stadeln.
fussballn.de / Oßwald
An der Weihnachtsfeier konnte der FSV Stadeln seine Verlängerung mit Trainer Manfred Dedaj verkünden. Um zwei weitere Spieljahre, also bis zum Ende der Saison 2024/25 gilt die neue Vereinbarung mit dem Übungsleiter, der aktuell im sechsten Jahr die Richtung am Kronacher Wald vorgibt und mit seinem Team an der Tabellenspitze der Landesliga Nordost überwintert. "Wir sind sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit. Es passt einfach mit dem Manni! Da kann ich mich Jahr für Jahr nur wiederholen", sagt Sportvorstand Joe Schempp zur Verlängerung. Dass man das Prozedere der jährlichen Verlängerung im kommenden Winter nicht benötigen wird, sondern auch Klarheit für das übernächste Spieljahr geschaffen hat, liegt freilich auch daran, dass Dedaj sich ebenfalls "blendend mit den handelnden Personen in Stadeln versteht."

Heiß auf die Vorbereitung: Vorfreude aufs Wiedersehen

Aber nicht nur die Zusammenarbeit mit Co-Trainer Alex Weiß und Torwart-Trainer Stefan Laue lobt Dedaj in den höchsten Tönen: "Da sind echte Freundschaften entstanden! Von unserer Physiotherapeutin, der Sportlichen Leitung bis zur Vereinsführung harmoniert es super." Freilich, der entscheidende Faktor für die nächste Etappe von Dedajs Trainerkarriere in Stadeln ist in der Mannschaft zu finden: "Die Hierarchie und Kameradschaft stimmt. Die Jungs sind einfach überragend. Ich habe wirklich schon viele gute Mannschaften trainiert, aber das habe ich in der Form noch nicht erlebt. Die Vorfreude aufs Wiedersehen zum Trainingsstart ist groß, auch wenn es eine harte Vorbereitung wird."

Manfred Dedaj lobt das Miteinander in Stadeln und die Zusammenarbeit mit der Mannschaft in höchsten Tönen.
fussballn.de

Dass man in Stadeln schon lange nicht mehr vom Klassenerhalt sprechen muss, war für Schempp auch überraschend: "Wir wussten schon, dass wir eine gute Truppe beisammen haben und wettbewerbsfähig sind, aber wie es dann tatsächlich gelaufen ist, damit sind wir natürlich mehr als zufrieden!"

Mit einem positiven Druck in die Restsaison

Bei der neuen Zielsetzung sagt Dedaj klar: "Wir sind Erster und wollen brutal angreifen! Es ist aber ein positiver Druck, der nicht von einem Muss, sondern vom Willen der Mannschaft kommt!" Durch ein 2:2-Remis gegen Buch und einer 0:4-Niederlage in Münchberg zum Jahresabschluss ist der Vorsprung auf Rang zwei auf zwei Zähler geschrumpft. "Das war am Ende kein gutes Spiel von uns und eine verdiente Niederlage, aber wir gehen umso motivierter in die Vorbereitung!"

Defensivmann Benedikt Kleinschroth kommt von der SpVgg Ansbach nach Stadeln.
fussballn.de

Neu mit an Bord sind dann zwei junge Spieler, die über Kaderplaner Hennes Weiß nach Stadeln kamen. Außenbahnspieler Dominik Hahn kommt vom Bayernligisten ATSV Erlangen und absolviert ebenso wie Innenverteidiger Benedikt Kleinschroth, der vom Regionalligisten SpVgg Ansbach kommt, sein erstes Jahr im Herrenbereich. In Stadeln wollen beide mehr Spielzeit bekommen und sollen Qualität und Quantität im Kader weiter aufwerten. "Die Gespräche haben gezeigt, dass das gute Jungs sind, die gut zu unserem Anforderungsprofil und ins Team passen. Unser Kader wird damit auch automatisch breiter und jeder muss weiter Gas geben, um zu spielen", sagt Dedaj, der noch Ausschau nach einem Offensivspieler hält - "aber nur, wenn es auch wirklich passt!"

Julian Ernst
fussballn.de / Schlirf
Nicht mehr mit dabei sein wird nach der Winterpause Julian Ernst, den es berufsbedingt in die Oberpfalz verschlägt. "Das ist schade, weil Julian ein toller Junge ist, aber der Beruf geht nun einmal vor", sagt der Trainer über den einzigen Abgang im Winter.

Grünes Licht für den Kunstrasenplatz

Einen ganz speziellen "Neuzugang" wird man in absehbarer Zeit auf dem Sportgelände am Kronacher Wald begutachten können. Die Genehmigung für den Kunstrasenplatz ist da und schon im Frühjahr könnte es mit dem Bau losgehen. "Darum habe ich gleich um zwei Jahre verlängert, damit ich das dann auch richtig nutzen kann", sagt Dedaj mit einem Augenzwinkern - und schiebt hinterher: "Ich habe hier schon sehr viel Positives mitgemacht. Es zeigt sich, dass sich auch draußen immer wieder etwas tut. Der Weg ist noch nicht vorbei!"

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