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Artikel veröffentlicht am 09.02.2026 um 06:00 Uhr
"Es passt immer noch alles": Juri Judt verlängert erneut beim SV Burggrafenhof
Die erste Trainerstation von Juri Judt ist gleich eine von bemerkenswerter Dauer: Seit der Winterpause 2017/18 gibt der Ex-Profi beim SV Burggrafenhof als Spielertrainer die Richtung vor und wird dies auch über die laufende Saison hinaus tun. Beim Kreisklassisten ist man weiterhin sehr zufrieden mit dem 39-Jährigen, für den die Bedingung zur Verlängerung recht einfach definiert war.
Von Marco Galuska
Juri Judt ist seit über acht Jahren Spielertrainer beim SV Burggrafenhof und bleibt es auch in der kommenden Saison.
fussballn.de / Strauch
Seit vergangener Woche sind die Fußballer des SV Burggrafenhof wieder so richtig in der Vorbereitung auf die Restsaison. Und gleich gab es eine wesentliche Meldung für die Spieler: Trainer Juri Judt hat den Verantwortlichen des SVB erneut sein „Ja-Wort“ gegeben und wird „die Hiefer“ auch in der Saison 2026/27 als Spielertrainer führen. Wie jedes Jahr hat man sich kurz vor Weihnachten an einen Tisch gesetzt und über die Zusammenarbeit über das laufende Spieljahr hinaus gesprochen. „Es war wieder eine kurze Sache, denn wir wollen mit Juri weitermachen“, berichtet SVB-Abteilungsleiter Florian Weißer und auch von Judts Motto: „Wenn die Jungs das wollen, mache ich auch weiter!

Seit über acht Jahren Spielertrainer – Blutauffrischung aus der Jugend

Alle wollen die Fortsetzung in Burggrafenhof. Und so reicht die Amtszeit des Ex-Bundesliga-Kickers, die weiter verlängert wurde, bald an ein Jahrzehnt hin. Zum Jahreswechsel 2017/18 kam Judt als Spieler von seinem Heimatverein FC Bayern Kickers, um beim SVB seine erste Trainerstation anzugehen. Gemeinsam erlebte man Auf- und Abstiege zwischen Kreisliga und Kreisklasse, wo man aktuell in der Kreisklasse 3 als Sechster überwintert. „Wir sind mit der sportlichen Entwicklung sehr zufrieden. In einer sehr starken Kreisklasse mit für uns vielen neuen Mannschaften haben wir es geschafft, dass wir nicht nach unten schauen müssen“, unterstreicht Weißer, der aufgrund der zahlreichen Ausfälle in der Defensive zwischenzeitlich sogar auch selbst wieder auflaufen musste: „Uns ist zwischenzeitlich die komplette Abwehr weggebrochen, auch Juri selbst hatte sich die Schulter ausgekugelt, er will jetzt aber wieder spielen.

Abteilungsleiter Florian Weißer war aufgrund der Ausfälle in der Defensive auch selbst in dieser Saison wieder im Einsatz.
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Dabei ist der Generationenwechsel in der Mannschaft weiter in vollem Gange. „Von der Meistermannschaft von vor vier Jahren ist nicht mehr viel übrig geblieben“, sagt der Abteilungsleiter und freut sich, dass die zu den älteren Teams der Liga gehörende Truppe eine baldige Blutauffrischung erfahren wird: „Aus unserer A-Jugend, die es in die BOL-Aufstiegsrunde geschafft hat, kommen sieben Spieler dazu!“ Jonathan Pfann kann mit bereits sieben Einsätzen in der 1. Mannschaft als Vorbote gesehen werden. Dabei lobt Weißer die gute Zusammenarbeit mit dem Nachbarverein SF Laubendorf, mit dem man ab der D-Jugend seit Jahren als Spielgemeinschaft unterwegs ist: „Da wird niemand abgeworben. Ein Hiefer bleibt ein Hiefer. Und ein SFLer bleibt ein SFLer. Bei den Herren haben wir dann eine gesunde Konkurrenz.

Neue Herausforderung im selben Verein

Die Veränderungen innerhalb der Mannschaft bilden aus Weißers Sicht auch für Judt eine „neue Herausforderung“, die sich andere Trainer mit einem Vereinswechsel holen. „Es ist ein neuer Reizpunkt, wenn sich der Kader verändert, so wie es bei uns seit einigen Jahren und jetzt aktuell der Fall ist. Es passt immer noch alles! Die Jungs haben Spaß und das war für Juri die Prämisse, dass er weitermacht und er die Mannschaft weiter formen und festigen kann.“ Aber nicht nur die 1. Mannschaft profitiert von der Nachwuchsarbeit, auch bei der Zweiten sieht es richtig gut aus. Punktgleich mit dem TSV Emskirchen steht man an der Spitze der B-Klasse 5, wobei schon einige aus der U19 dabei sind.

Der Umbruch geht beim SV Burggrafenhof weiter, am Zusammenhalt soll das aber nichts ändern.
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Externe Veränderungen im Kader gab es derweil kaum. Amar Okanovic war nach einer Pause im Sommer zum TSV Langenzenn gewechselt. Im Winter kam nun mit Timo Eichardt aus Gunzenhausen ein Torwart neu hinzu. Mit der geklärten Trainerpersonalie will man beim SVB im weiteren Saisonverlauf „ohne Druck nach oben schauen“, wie Weißer das weitere Ziel des Spieljahres beschreibt.

Kleinfeld-Soccercourt entsteht

Im Verein blickt man nach dem Jubiläumsjahr auch zuversichtlich in die Zukunft. Florian Sperber hat die Rolle des Spielleiters auch bei den Herren nahtlos von Udo Hammerschick, der im Hintergrund weiter dabei geblieben ist und sich um das Passwesen, aber auch beispielsweise um das Hallenturnier kümmert, übernommen. Wenn bei den anstehenden Neuwahlen einige Posten neu besetzt werden, gibt es bereits Lösungen. Und schon im Frühjahr soll der Baubeginn für einen Kleinfeld-Soccercourt (40 × 20 Meter) mit Flutlicht sein, was das ohnehin schmucke Gelände weiter aufwertet. „Unser Sportgelände zieht schon“, unterstreicht Weißer die Bedeutung der Infrastruktur, aber auch eines intakten Vereinslebens, aus dem der 44-Jährige auch aus eigener Erfahrung mit Stolz berichtet: „Wer einmal da war, geht nicht mehr weg!“ Die aktuelle Trainerverlängerung ist der neueste Beweis für diese These.

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Tabelle Kreisklasse 3

Pl.
Team
Sp
Tore
Pkt
1
16
46:21
38
3
17
44:30
29
5
17
46:33
29
7
17
29:29
26
8
17
34:38
25
10
17
35:44
22
12
15
26:39
14
14
17
27:73
4
Bei punktgleichen Teams: Sondertabelle der Punktgleichen
 

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