In Erlangen-Bruck holte der TSC Neuendettelsau zwar einen etwas schmeichelhaften, aber sehr wichtigen Auswärtssieg, weiß aber, dass man sich darauf nicht ausruhen darf.
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TSC Neuendettelsau
Mit Demut und Respekt ins Heimspiel
Nach dem doch überraschenden Auswärtssieg beim FSV
Erlangen-Bruck hat der TSC Neuendettelsau im Heimspiel gegen den SV
Unterreichenbach die Chance, weitere wichtige Zähler im Kampf um den
Klassenerhalt einzufahren. Trotz der zwei erreichten Siege bleibt man beim
Aufsteiger auf dem Boden der Tatsachen und schätzt die aktuelle Situation
realistisch ein: "Für uns sind die vergangenen beiden Partien sehr gut
gelaufen. Aber die Ergebnisse gerade des letzten Spieltages haben uns in
unserer Einschätzung bestätigt, nur auf uns selbst zu schauen und darauf,
schnellstmöglich über die 40-Punkte-Marke zu kommen", so Trainer Dieter
Kreiselmeier. Genau jene 40-Punkte-Marke erreichte in der vergangenen Saison der SV
Unterreichenbach. Der TSC-Gegner vom Samstag musste damit in die Relegation, in
welcher der Klassenerhalt gesichert wurde. Inzwischen spielen die
"Urus" ihre vierte Landesligasaison und sind damit und mit ihrer
reifen Spielanlage und dem erfahrenen Spielerstamm dem Aufsteiger um einiges
voraus. "Respekt, was dort in den vergangenen Jahren geleistet wurde",
blickt Kreiselmeier anerkennend auf den Schwabacher Stadtteilverein. Der personell weiterhin geschwächte TSC erwartet am Samstag zum Spiel
zahlreiche Zuschauer und möchte diesen zeigen, dass die Mannschaft
Selbstvertrauen aus den letzten Auftritten gezogen hat.
TSC Neuendettelsau
Aufgebot letztes Spiel TSC Neuendettelsau (SV Buckenhofen, 12.04.2026):
Einzinger,
Ali K.,
Zenker,
Moll,
Roth Ad.,
Avramovic,
Arnold,
Krug,
Hirschmann L.,
Ortner,
Strauß (61.
May M.) /
Lukes,
Kristenko,
Sitzmann,
Krauze,
Lehnert,
Beil,
Herboldsheimer,
Hirschmann M.,
Kress
Expertentipp von Marco Galuska
1:1
Xaver Distler und der SV Unterreichenbach (in rot) müssen sich auch in Neuendettelsau strecken, um Zählbares mit auf die Heimfahrt nehmen zu können.
fussballn.de / Strauch
SV Unterreichenbach
Gut vorbereitet ins Duell der Selbstbewussten
Der SV Unterreichenbach konnte seine starke Heimbilanz im Derby gegen den SC 04 Schwabach fortführen und blieb beim 1:0-Erfolg auch weiterhin ohne Gegentreffer durch die Nullvierer „Die Mannschaft hat alles reingehauen in das Derby. Wir waren von Anfang an da, das frühe Tor war natürlich ein super Start und hat uns geholfen. Es war, wie erwartet, ein umkämpftes Derby mit vielen Zweikämpfen. Wir hatten über die gesamte Spielzeit die besseren Torchancen und waren näher am 2:0 als die Schwabacher am Ausgleich. In der Abwehr standen wir richtig gut. Das zu Null-Ergebnis hat sich die Mannschaft verdient und hat mich besonders gefreut“, blickt SVU-Trainer Michael Scherbel mit einem breiten Grinsen auf das Stadtduell zurück und erinnert sich mit einem Schmunzeln auch an die 3. Halbzeit gut: „Unsere Derby-Siegfeier nach dem Spiel im Vereinsheim war auch stark.“ Mit der Derby-Euphorie im Rücken geht es für die „Urus“ am kommenden Samstag zum TSC Neuendettelsau, der mit der Optimalausbeute 2026 ebenfalls vor Selbstbewusstsein strotzt. „Die Neuendettelsauer sind mit zwei Siegen perfekt in die Rückrunde gestartet, das sagt ja eigentlich schon alles. Wir treffen auf einen selbstbewussten Gegner, der Mögeldorf und Erlangen-Bruck geschlagen hat und mit einem weiteren Heimsieg einen weiteren großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen will“, blickt Scherbel voraus und möchte dem Gegner die ersten Zähler im neuen Jahr abknöpfen: „Wir wissen, was uns in Neuendettelsau erwartet und bereiten uns gut auf sie vor. Der Kader vom letzten Wochenende ist unverändert.“
Aufgebot letztes Spiel SV Unterreichenbach (SpVgg Mögeldorf 2000, 11.04.2026):
Brisske,
Hechtel,
Klarner (61.
Pöperny),
Malek (65.
Ochs),
Jeltsch M.,
Frauenknecht,
Bömoser,
Rödig,
Brechtelsbauer S. (77.
Brechtelsbauer J.),
Kurz,
Distler X. /
Latzko,
Gomolka,
Rötz
Expertentipp von Fabian Strauch
1:2