Nemanja Pejovic (rechts) erzielte den verdienten Ausgleich gegen Schwabach.
Sebastian Baumann
FSV Erlangen-Bruck
Bruck will gegen Neundettelsau den ersten Sieg
Der FSV Erlangen-Bruck ist mit einem Unentschieden gegen den SC 04 Schwabach ins neue Jahr gestartet. Trainer Philip Messingschlager bewertet den Punkt positiv, vor allem wegen der Art und Weise, wie seine Mannschaft das Spiel angenommen hat. Genau diese Einstellung soll nun auch im Heimspiel gegen den TSC Neundettelsau den Ausschlag geben.
Moral bringt wichtigen Punkt
Der Auftakt nach der Winterpause brachte viele Unbekannte mit sich. Beide Mannschaften mussten sich erst wieder an den Rasen und die Spielbedingungen gewöhnen. „Es war ein zu erwartend schwerer Start ins neue Jahr mit viel Ungewissheiten. Man hat gemerkt, dass keiner so richtig seinen Rhythmus hatte“, sagt Messingschlager.
Bruck geriet unglücklich in Rückstand und musste lange dem Ausgleich hinterherlaufen. Umso wichtiger war für den Trainer die Reaktion seiner Mannschaft. „Die Moral bis zum Schluss war wirklich überragend. Die Jungs haben sich diesen Punkt redlich verdient“, erklärt Messingschlager. Gerade nach der turbulenten Vorbereitung sei diese Einstellung ein gutes Zeichen gewesen. Der Trainer nimmt deshalb vor allem die Energie aus diesem Spiel mit. „Diese Stimmung und diese positive Energie wollen wir auch ins nächste Heimspiel mitnehmen.“
Neundettelsau kommt mit Rückenwind
Mit dem TSC Neundettelsau wartet nun ein Gegner, der gut aus der Pause gekommen ist. Der Siegtreffer im ersten Spiel fiel zwar spät, doch genau solche Momente geben einer Mannschaft Selbstvertrauen. „Sie sind positiv gestartet und haben relativ spät noch den Siegtreffer gemacht. Das ist natürlich für die Moral top“, sagt Messingschlager.
Er erwartet deshalb eine intensive Partie mit wenigen klaren Chancen. Auch die Platzverhältnisse werden wieder eine Rolle spielen. „Der Platz wird sich nicht viel verbessern. Da muss man sich einfach den Gegebenheiten anpassen“, erklärt der Trainer.
Kampf statt Schönspiel
Für den FSV Erlangen-Bruck bedeutet das vor allem eines: einfache Tugenden auf den Platz bringen. „Man muss sich in dieser Phase einfach auch reinkämpfen“, sagt Messingschlager. Seine Mannschaft müsse kompakt stehen, dem Gegner wenig Möglichkeiten geben und die eigenen Chancen konsequent nutzen.
Dabei fordert der Trainer auch eine gewisse Flexibilität im Spiel. „Man kann nicht immer nur schön spielen und viel Ballbesitz haben. Man muss auch andere Attribute zeigen“, erklärt Messingschlager.
Genau diese Eigenschaften hat er in den vergangenen Wochen bereits im Training gesehen. „Die Jungs machen das sehr gut. Wir wollen am Samstag genau daran anknüpfen.“ Dann soll auch der erste Sieg im neuen Jahr folgen – vorausgesetzt, seine Mannschaft bringt erneut die gleiche Einstellung auf den Platz.
Aufgebot letztes Spiel FSV Erlangen-Bruck (SV Lauterhofen, 12.04.2026):
Izbudak En.,
Schindler,
Boukouvalas,
Pankey M.,
Gnerlich,
Wolf,
Milovski,
Pejovic (46.
Lustig D.),
Nyary (74.
Dogan),
Arles,
Piller (67.
Lamprecht) /
Bozkurt,
Messingschlager
Expertentipp von Sebastian Baumann
2:0
Mit einem späten 2:1-Sieg ist der TSC Neuendettelsau ins Jahr 2026 gestartet, will beim schweren Auswärtsspiel in Bruck am Samstag nachlegen.
TSC Neuendettelsau Social Media
TSC Neuendettelsau
Mit Schwung und Spielglück nachlegen
Gut getan hat beim TSC Neuendettelsau allen Beteiligten der
2:1-Sieg gegen die SpVgg Mögeldorf vom vergangenen Samstag. "Tief in
der Nachspielzeit war es ein klassischer Lucky Punch, wie ich ihn in meinen
bisherigen dreieinhalb Jahren beim TSC noch nicht erlebt habe", blickt
Trainer Dieter Kreiselmeier zurück. Wie so oft in der bisherigen Saison des
Liganeulings folgen einem positiven Vortrag und drei erarbeiteten Punkten
einige Fragezeichen – diesmal sind es deren zwei: Fraglich ist das Mitwirken des Siegtorschützen der Vorwoche,
Maximilian Hirschmann, der sich im Abschlusstraining verletzt hat. Dessen
möglicher Ausfall würde die ohnehin üppige Liste verlängern. Frage Nummer zwei ist, ob es Neuendettelsau in dieser Saison
erstmals gelingt, nach einem Heimsieg auch auswärts zu punkten. Der TSC-Coach dazu: "Das sind zwei Bereiche, die uns
schon die ganze Saison begleiten. Die personellen Ausfälle verstand die
Mannschaft bisher immer wieder gut zu kompensieren. Verbessern müssen wir uns
aber in puncto Konstanz. Bisher haben wir es nicht geschafft, den Schwung einer
guten Heimspiel-Leistung ins darauf folgende Auswärtsspiel mitzunehmen."
Dass die Hürde beim Spitzenteam in Erlangen-Bruck extrem hoch sein wird, wissen
sie beim TSC – und auch, dass es nur mit einer außergewöhnlichen
Mannschaftsleistung und dem notwendigen Spielglück zu einem Punktgewinn reichen
kann. TSC Neuendettelsau
Aufgebot letztes Spiel TSC Neuendettelsau (SV Buckenhofen, 12.04.2026):
Einzinger,
Ali K.,
Zenker,
Moll,
Roth Ad.,
Avramovic,
Arnold,
Krug,
Hirschmann L.,
Ortner,
Strauß (61.
May M.) /
Lukes,
Kristenko,
Sitzmann,
Krauze,
Lehnert,
Beil,
Herboldsheimer,
Hirschmann M.,
Kress
Expertentipp von Marco Galuska
2:1