Der Sprung zum Sieg gelang der SG Quelle Fürth zuletzt wiederholt nicht, auch wenn mehr möglich gewesen wäre.
fussballn.de / Oßwald
SG Quelle Fürth
Ein Sieg soll wieder her für die Remiskönige
Mit dem 1:1 in Weißenburg krönte sich die SG Quelle Fürth unfreiwillig und immer mehr zum Remiskönig der Liga, denn zum neunten Mal bereits teilten die Dambacher die Punkte. Trainer Taner Koc war alles andere als zufrieden mit der Entstehung des Resultats: "Zunächst einmal fand ich die Austragung auf dem B-Platz fast schon gesundheitsgefährdend, denn der Platz war in keinem guten Zustand, den A-Platz hatte man gewalzt... Dennoch haben wir eigentlich ein gutes Spiel gemacht, sind früh in Führung gegangen. Aber letztlich hat uns das wieder eingeholt, was uns seit ein paar Wochen begleitet: Wir haben unsere Chancen nicht genutzt!" Anstelle eines eigenen zweiten Treffers kassierten die Fürther "ein Slapsticktor. Und auch danach haben wir noch den Siegtreffer verpasst, dann steht am Ende nur ein Punkt aus dem Spiel. Das ist unfassbar schade, weil die Jungs viel investieren, aber die Durchschlagskraft fehlt uns derzeit einfach. Dennoch müssen wir uns ankreiden lassen, dass wir das Tor kassieren. Das wär ähnlich wie zuvor gegen Unterreichenbach: Wenn man selbst keins schießt, darf man aber zumindest keins kassieren", sagt Koc und hofft im letzten Heimspiel des Jahres auf einen Dreier, wenn mit dem ASV Weisendorf ein gestandener Landesligist kommt: "Dort wird seit Jahren gute Arbeit geleistet, sie haben einen gefestigten Stamm, eine Gemeinschaft und der Kader ist gewachsen. Beide Mannschaften können befreit aufspielen, wir wollen aber nicht nur Ansätze zeigen, sondern uns auch wieder belohnen!"
Aufgebot letztes Spiel SG Quelle Fürth (SV Buckenhofen, 28.02.2026):
Skowronek,
Seiler,
Schmidt (84.
Thurm),
Reinholz,
Ramthun T.,
Prigoana,
Kakavos,
Angermeier (60.
Griu),
Ramthun K. (70.
Arslan),
Shuranov (60.
Grigoriadis),
Haag /
Kulabas,
Malkmus
Bernd Fuchsbauer (mit dem langen Bein) war einst gefürchteter Torjäger der Quelle.
Archiv Bernd Fuchsbauer
ASV Weisendorf
Kann Weisendorf die Quelle überholen?
Mit einem Sieg bei der SG Quelle Fürth könnte der zuletzt so überzeugende ASV Weisendorf auf den fünften Tabellenplatz rutschen und die Quelle überholen. Für Bernd Fuchsbauer eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte und ein Wiedersehen auch mit dem gegnerischen Trainer, mit dem der Stürmer einst bei den Versandhauskickern gespielt hat. Allerdings dürfte Fuchsbauer von der Premierensaison des ASV in der Landesliga gewarnt sein, denn damals ging Weisendorf unter. Seither hat sich aber viel getan und Weisendorf hat sich in der Liga etabliert.
Aufgebot letztes Spiel ASV Weisendorf (TSV Burgebrach, 28.02.2026):
Schütz,
Fierus T.,
Prell,
Schmidt T. (69.
Mehic),
Geyer (69.
Schieb),
Schmidt,
Beuschel,
Bogade (46.
Ademi),
Selmani Ar. (69.
Weße),
Wild (46.
Rastoder A.) /
Limmeroth,
Gerischer,
Steidl J.,
Trapp