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Artikel veröffentlicht am 12.07.2021 um 15:30 Uhr
Sieben Neue auf einen Streich: Die Landkarte der Kreisklasse 3 hat sich verändert
Mit einigen Neuerungen geht die Kreisklasse 3 in die Saison 2021/22. Vor allem aber findet sich im kommenden Spieljahr eine Mannschaft mehr an der Schnittstelle der beiden Altkreise, so dass die Saison schon am 25. Juli starten wird. Neben den zwei Absteigern und zwei Aufsteigern kamen auch drei Teams aus der Kreisklasse 2 hinzu, so dass sich die Landkarte der Liga ziemlich geändert hat.  
Von Marco Galuska
Sieben Neuzugänge gibt es in der Kreisklasse 3 zu begrüßen.
fussballn.de
Wir stellen die Neulinge der Liga kurz vor:

SV Burggrafenhof

Stolze fünf Spieljahre konnten sich die "Hufer" in der Kreisliga Nürnberg etablieren, ehe im Zuge des Saisonabbruchs der bittere Abstieg per Quotient nun erfolgt ist. Nichtsdestotrotz bedeutete der Abstieg "keinen Weltuntergang", wie auch Ex-Profi und Spielertrainer Juri Judt sagt, der seit 2018 beim SVB coacht und seine Zusage schon zu Jahresbeginn gegeben hat, auch das Team bleibt im Prinzip ligaunabhängig erhalten. Besonders freuen darf man sich in Burggrafenhof freilich auf die Derbys mit dem TSV Langenzenn und SF Laubendorf.

Mit einem eingeschworenen Grundgerüst geht es beim SV Burggrafenhof in der Kreisklasse 3 weiter.
fussballn.de / Schlirf

SV Neuhof/Zenn

Ebenfalls nach fünf Spieljahren, allerdings in der Kreisliga Frankenhöhe, kehrt der SV Neuhof/Zenn in die Kreisklasse 3 zurück. In der Saison 2014/15 korrigierte Neuhof/Zenn seinen Kreisliga-Abstieg in souveräner Manier und stieg als Meister vor Burggrafenhof auf. Mit so einer Erwartungshaltung geht man an der Schulstraße diesmal nicht ins Rennen. Nach dem Trainerwechsel von Markus Nölp zu Martin Kölbl möchte man sich aber dennoch im oberen Bereich wiederfinden.

SG Puschendorf/Tuchenbach

Zwei Saisons und drei Kalenderjahre war die SG Puschendorf/Tuchenbach in der A-Klasse, ehe nun mit einer hochverdienten Meisterschaft die Rückkehr in die Kreisklasse 3 gelang. Komplett ungeschlagen blieb das Team von Bastian Rückel bis zum Abbruch in der A-Klasse 5. Weil Rückel erst vor der Saison 2019/20 übernommen hatte, ist der Coach in Pflichtspielen noch unbesiegt. Der Aufsteiger will sich mit nahezu unveränderten Kader auch in der höheren Liga beweisen und darf sich auf das Wiedersehen mit dem einen oder anderen Nachbarverein freuen.

Die SG Puschendorf/Tuchenbach marschierte ohne Niederlage zum Aufstieg aus der A-Klasse 5.
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SG Scheinfeld/Markt Taschendorf

Mit einem hauchdünnen Quotienten-Vorsprung von 0,04 konnte die SG Scheinfeld/Markt Taschendorf den Aufstieg als Meister der A-Klasse 4 vor der SG Münchsteinach/Diespeck realisieren. Somit gelang auf direktem Wege die Rückkehr in die Kreisklasse, auch wenn das Umfeld nun ein neues sein wird. Denn in der Saison 2018/19 spielte die SG noch in der Kreisklasse 2. Aufgrund der geographisch neu gefassten Liga führen die Fahrten nun die B8 entlang auch in den Fürther Landkreis. Unverändert bleibt Wolfgang Spath Trainer der SG, die den "Nordpol" der Kreisklasse 3 bildet.

SG Obernzenn/Unteraltenbernheim

Drei Mannschaften kamen von der Kreisklasse 2 in die Kreisklasse 3 gewechselt. Die SG Obernzenn/Unteraltenbernheim schnitt von jenem Trio mit Abstand am besten ab. Nach Quotienten-Tabelle stand Rang sechs notiert. Ganz unbekannt ist die Umgebung "in der Dreier" für die Truppe vom Obernzenner See indes nicht, spielte man doch schon bis zur Saison 2016/17 in jener Umgebung. Neu ist der Chefanweiser bei der SG: Florian Bentheimer kam von der DJK Großenried und tritt das Erbe von Oliver Knoblich an.

1. FV Uffenheim II

Nach dem Relegations-Aufstieg aus der A-Klasse gelang dem Kreisliga-Unterbau in der vergangenen Saison der Klassenerhalt mit Rang zehn in der Kreisklasse 2. Dirk Müller kam im Winter 2019/20 aus Bad Windsheim und übernahm die Rolle des Spielertrainers. Allzu viele Einsätze sollten Corona-bedingt für ihn zwar nicht folgen, aber das Ziel Klassenerhalt wurde relativ sicher realisiert. Müller ist auch weiterhin an Bord, wenn nun durchaus beträchtlich Auswärtsfahrten für das am westlichen gelegene Team der Liga anstehen.

FC Oberndorf

Die jüngere Historie des FC Oberndorf ähnelt jener der Uffenheimer Zweiten. Über die Relegation gelang 2018/19 der Aufstieg, im vergangenen Jahr landeten die Ipsheimer auf dem zwölften Rang und schafften per Quotient den Klassenerhalt. Aufgrund des Abbruchs musste man nicht in die Relegation nach unten. Auch die Derbys für den FCO halten sich in der neuen Umgebung in Grenzen. Neben den bereits aus der Kreisklasse 2 bekannten Gegnern aus Uffenheim und Obernzenn hat man es nach Gutenstetten, Scheinfeld und Neuhof/Zenn nicht allzu weit. Darüber hinaus sind die Fahrten dann aber schon eine ganze Ecke länger für das Team, das seit Ende 2020 von Spielertrainer Andreas Bauer geführt wird.

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