Das Amateurfußballportal aus
der Region Nürnberg/Fürth
 
Artikel veröffentlicht am 13.06.2021 um 17:45 Uhr
"110 Jahre geballte Erfahrung": Max Winter wird Morawietz-Co auf der Wacker-Alm
Beim SV Wacker hat man nach dem Abschied von Michael Linhardt und Cihan Kiymaz bereits die Position des Cheftrainers in Person von Peter Morawietz besetzt. Nun ist auch geklärt, wer das Trainerteam der 1. Mannschaft als Co-Trainer komplettiert: Mit Dietmar "Max" Winter hat sich Morawietz dabei einen langjährigen Bekannten als Unterstützung geangelt.
Von Fabian Strauch
"Max" Winter ist neuer Co-Trainer beim Kreisklassen-Team des SV Wacker.
fussballn.de / Schlirf
Anfang April kristallisierte sich beim SV Wacker mit Peter Morawietz der neue Cheftrainer der 1. Mannschaft heraus, der mittlerweile die Geschicke vom scheidenden Vorgänger Michael Linhardt übernommen hat. Um sich breiter aufzustellen, begab sich der neue Trainer auf die Suche nach einem geeigneten Co-Trainer und fand diesen in Dietmar "Max" Winter auf kürzestem Weg: "Unsere Verbindung besteht bereits seit 27 Jahren, als wir gemeinsam beim VfL Nürnberg in der Bezirksliga gekickt haben. Heute sind wir Arbeitskollegen und so ergab sich bei einem Kaffee in der Kantine die Anfrage", beschreibt Winter die langjährige Verbindung zu Morawietz, die nach konstruktiven Gesprächen mit den Vereinsverantwortlichen seit Anfang Juni in der neuen Rolle des Co-Trainers mündete. Neben dem "kompakten Gelände" (Winter) und dem durch "alte Wackeraner" hervorragend bewirtschafteten Sportheim dient als Grundlage für eine gute Zusammenarbeit die langjährige Freundschaft als ein großes Pfund, wie der neue Mann auf der Wacker-Alm zu Protokoll gibt: "Wir wissen gegenseitig wie wir ticken und verfolgen auch dieselbe Spielphilosophie. Peter ist 57 und ich 53, das macht zusammen 110 Jahre geballte Erfahrung, die wir der spannenden Truppe weitergeben möchten."

Max Winter (r.) wird künftig wieder auf der Trainerbank Platz nehmen, nachdem er zuletzt als Sportlicher Leiter der SG Eintracht Falkenheim fungierte.
fussballn.de / Strauch

Drei Mannschaften - ein Trainerstuhl noch zu besetzen

Das Aufgabengebiet des neuen Mannes am Kuhweiherweg stellt sich wie eben jenes eines typischen Co-Trainers dar: "Ich werde mich eher im Hintergrund einbringen. Mit zwei Trainern haben wir vor allem die Möglichkeit, die Trainingsgruppe aufzuteilen und dadurch die Einheiten spezifischer zu gestalten. Bei den Spielen werde ich mich natürlich von außen mit Peter abstimmen, was für mich ein Vorteil zu dem eines Spielertrainers ist, der sich neben seiner eigenen Leistung auch mit der seiner Spieler beschäftigen muss."

Insgesamt wird der Trainingsplatz beim SV Wacker künftig wohl ordentlich beackert werden, möchte man doch in der neuen Saison mit drei Mannschaften im Herrenbereich an den Start gehen, nachdem einige Talente aus der eigenen Jugend aufrücken. Dabei wird die 2. Mannschaft von Tobi Piendl gecoacht, während der Trainerposten der 3. Mannschaft noch vakant ist. Interessenten dürfen sich gerne melden. Seit Anfang Juni läuft der Trainingsbetrieb bei Wacker wieder, um nach der langen Pause wieder ein Gefühl für Ball und Mitspieler zu erhalten. Die richtige Saisonvorbereitung startet dann ab Juli mit der Planung von drei 18-Mann-Kader, wobei sich die 1. Mannschaft überwiegend mit Gegnern aus Kreisklasse und Kreisliga messen wird.

Jan Holysz wird seine Kunststücke in der neuen Saison beim ASV Fürth zeigen.
Christian Günther

Einheit statt Ausnahmekönner - drei Leistungsträger wechseln

Mit Blick auf die neue Saison möchte man auf der Wacker-Alm "die drei Mannschaften eng verknüpfen, daher werden auch alle Heimspiele jeweils sonntags hintereinander stattfinden." Ein Saisonziel hat man sich nicht gesetzt, dennoch will man nach den erfolgreichen letzten Jahren freilich "nicht gegen den Abstieg spielen." Dennoch traut der neue "Co" seinen Jungs einiges zu: "Wenn alle mitziehen, werden wir eine gute Einheit bilden. Das ist in der Kreisklasse aus meiner Sicht wichtiger als einzelne Ausnahmekönner in den eigenen Reihen zu haben."

Drei Leistungsträger aus den letzten Jahren werden derweil nicht mehr das Wacker-Trikot tragen, denn Jan Holysz, Pawel Kielbasa (beide ASV Fürth) und Bruno Babuczki (Turnerschaft Fürth) wechseln eine Liga höher in die Kleeblattstadt. Als Spielmodus der neuen Saison favorisiert Winter "kleinere Ligen mit Auf- und Abstiegs-Playoffs, das würde die Leistungsdichte erhöhen und es würde auch in jedem Spiel um etwas gehen." Nach Meinung des 53-jährigen ist es "wichtig, flexibel auf die Umstände reagieren zu könnenCorona ist noch nicht vorbei, da könnte eventuell im Herbst noch etwas auf uns zukommen." Es bleibt also in jeder Hinsicht spannend, wie die neue Saison beim SV Wacker verlaufen wird.

Kommentar abgeben

Kommentare werden unter Deinem Nicknamen und erst nach Prüfung durch die Redaktion veröffentlicht.

Leser-Kommentare


Hintergründe & Fakten

Personendaten


Trainerstationen D. Winter

18/19
AK
 
17/18
AK
 
16/17
AK
 

Transfers SV Wacker Nürnberg

Zugänge
Abwehr
Mittelfeld
pausierte
Mittelfeld
Abgänge
Mittelfeld
Jul 2021
Abwehr
Mittelfeld
Abwehr

Trainer SV Wacker Nürnberg

2021/22
ab 07/2020
2019/21
bis 06/2020
2019/21
bis 06/2020
2019/21
ab 11/2018
2018/19
ab 11/2018
2018/19
von 11/2018 bis 11/2018
2018/19
bis 11/2018
2018/19
2017/18
2017/18
2016/17
2016/17
2015/16
2015/16
2014/15
2014/15
2013/14
2013/14
2012/13
2011/12
2010/11
2009/10
2009/10
2008/09
bis 12/2007
2007/08
2006/07
1993/94

Steckbrief D. Winter

Dietmar Winter
Spitzname
Max
Alter
53
Geburtsort
Nürnberg
Familie
verheiratet
Nation
Deutschland
Größe
189 cm
Beruf
IT Spezialist
Starker Fuß
Rechtsfuß
Lieb.-Position
Allrounder - alle Positionen


Diesen Artikel...