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Artikel veröffentlicht am 11.07.2026 um 22:00 Uhr
5:1-Sieg im zweiten Testspiel: FCN bestraft Ansbacher Chancenwucher vor der Pause
SPIELTAG AKTUELL Der 1. FC Nürnberg setzte sich am Samstagabend bei der SpVgg Ansbach mit 5:1 durch und feierte dadurch den zweiten Sieg im zweiten Testspiel. Dabei zeigten die Nullneuner nach dem frühen 1:1 durch Mata vor allem in der ersten Halbzeit eine ordentliche Leistung und kassierten zwei späte Gegentreffer zum 1:3-Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel spielte es der umgekrempelte Zweitligist cleverer und erhöhte auf 5:1.
Von DG / FS

Die SpVgg Ansbach traf am Samstagabend auf den 1. FC Nürnberg und durfte dafür ihre neue Stehplatztribüne zumindest teilweise öffnen, wodurch letztlich eine tolle Kulisse von rund 2500 Zuschauern das Duell im Xaver-Bertsch-Sportpark gegen die Zweitliga-Profis des 1. FC Nürnberg verfolgen konnte.

Die Gäste aus Nürnberg starteten dabei perfekt in die Partie und kamen nach einem Vorstoß von Neuzugang Ghrieb zu einem Strafstoß, mit dem der Gefoulte jedoch an SpVgg-Keeper Schiefer scheiterte, der wiederum beim Nachschuss von Scobel zum 0:1 nach sechs Minuten machtlos war. Doch die Nullneuner ließen sich vom frühen Rückstand nicht beirren und kamen kurz darauf zu einem Nuhanovic-Drehschuss, den Reichert im FCN-Kasten aus kurzer Distanz parieren konnte (9.). Die Hausherren agierten auch in der Folge auf Augenhöhe mit dem Favoriten und belohnten sich nach einer Viertelstunde mit dem 1:1-Ausgleich, als Mata infolge einer weiteren Reichert-Parade den mehrfach scharf gemachten Ball versenken konnte.

Die Ansbacher um Kapitän Tobias Dietrich (in weiß) wirkten vor allem im ersten Durchgang besonders griffig.
Dominik Geiswinkler

Der Torschütze wollte nun mehr, verzog in der Folge jedoch zweimal deutlich und auch Mitspieler Nuhanovic zielte einmal mehr via Drehschuss letztlich knapp am Ziel vorbei (17., 19., 22.). Die dann folgende Trinkpause wirkte wie ein Wachmacher für die Nürnberger, bei denen der auffällige Ghrieb mehrfach die abermalige Führung liegen ließ (29., 37., 41.). Infolge des Eckballes der letzten FCN-Chance war dann der aufgerückte Porstner zur Stelle und köpfte nach 41 Minuten zum 2:1 für den Club ein. Nachdem anschließend mit Moustfa ein weiterer FCN-Neuzugang das Ziel deutlich verfehlt hatte, bestrafte Lubach mit einem Heber zum 3:1-Halbzeitresultat aus rund 35 Metern Torentfernung einen bösen Fehlpass der Ansbacher.

Club-Akteur Rafael Lubach traf sehenswert zum 3:1-Pausenstand.
Dominik Geiswinkler

Nach der Halbzeiterfrischung bei hochsommerlichen Temperaturen schickte Weltmeister Miroslav Klose elf neue Schützlinge aufs Feld, während sein Gegenüber Niklas Reutelhuber fünf frische Kräfte brachte. Auch im zweiten Durchgang gehörte die erste Szene den Gästen, als Ex-Löwe Sigurd Haugen im Sechzehner gefoult wurde und anders als Mitspieler Ghrieb der Gefoulte diesmal gegen den eingewechselten Leidenberger zum vorentscheidenden 4:1 vom Punkt verwandeln konnte (53.). Der neue Ansbacher Schlussmann durfte sich unmittelbar nach Wiederanpfiff gegen Haugen auszeichnen und musste in der Folge bei einem sehenswerten Flugkopfball von Grimaldi nicht eingreifen (54., 57.). Nach weiteren Auswechslungen auf Seiten der Gastgeber sowie der zweiten Trinkpause zog der Club die Zügel noch einmal an und scheiterte zunächst in Person von Justvan, dem der aufmerksame Manz in die Parade fahren konnte, am fünften Treffer.

Im zweiten Durchgang waren die FCN-Profis um Adriano Grimaldi (l.) den Nullneunern meist einen Schritt voraus und verpassten ein deutlicheres Ergebnis.
Dominik Geiswinkler

Rund um den Beginn der Schlussviertelstunde spielte sich FCN-Toptorjäger Zoma in den Mittelpunkt, scheiterte aber jeweils an Leidenberger (74., 78.). In der 79. Minute verpasste Kalogeropoulos nach einer Ecke deutlich seinen Debüt-Treffer im Nürnberger Dress, bevor Zoma vier Zeigerumdrehungen vor Ende der regulären Spielzeit nach Vorarbeit von Haugen den Schlusspunkt zum insgesamt freilich verdienten 5:1-Erfolg markierte. Der 1. FC Nürnberg ging somit nach dem 10:0 in Kornburg auch aus seinem zweiten Testspiel in Ansbach als Sieger vom Feld.

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Spielstenogramm

Tore: 0:1 Scobel (6., Ghrieb), 1:1 Mata K. (16.), 1:2 Porstner (42., Moustfa), 1:3 Lubach (45.), 1:4 Haugen (53.), 1:5 Zoma (86., Haugen)
Gelbe Karten: Dietrich - Foulspiel (28.) / -
Zuschauer: 2852 | Schiedsrichter: Peter Dotzel (TSV Heidenfeld)


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