ASV Vach im engen Favoritenkreis: "Wollen uns weiter verbessern..." - fussballn.de
Artikel vom 25.06.2026 08:00 Uhr
ASV Vach im engen Favoritenkreis: "Wollen uns weiter verbessern..."
Was ist für den ASV Vach in der kommenden Saison drin?
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Mit Kalchreuth und Herzogenaurach packten die beiden Dominatoren der Vorsaison den Aufstieg aus der Bezirksliga Nord. Geblieben ist mit dem ASV Vach der Beste des restlichen Feldes, der auch bis auf wenige Ausnahmen seinen Kader zusammenhalten und zugleich interessante Transfers tätigen konnte.
Von Marco Galuska
Die Bezirksliga Nord versammelte sich zum Wochenbeginn im Sportheim des ASV Vach zur Sommertagung vor der Saison 2026/27. Es war eine rundum gelungene Veranstaltung, darüber herrschte Einigkeit. Ob man sich aber an gleicher Stelle auch im kommenden Jahr wieder treffen wird, dürfte aus einem anderen Grund fraglich sein. Denn freilich muss man den ehemaligen Landesliga-Dino aus Mannhof in seiner fünften Bezirksliga-Saison nach dem Abstieg zum Favoritenkreis rechnen.

Die beiden Überflieger sind in der Landesliga gelandet

Nach den Plätzen vier und drei der Vorjahre gilt für das Team von Trainer Thomas Eckert die Zielsetzung einer "weiteren Verbesserung", wie der Sportliche Leiter der Vacher Dietmar "Max" Winter sagt. Die Tür scheint in der Liga offen, weil sich eben die Überflieger aus Kalchreuth und auch Herzogenaurach in die Landesliga verabschieden konnten – ein Ziel, bei dem man in Vach auch nicht mehr abwinken würde, auch wenn man die öffentliche Kampfansage zwischen den Zeilen ablesen muss.

Vachs Sportlicher Leiter Dietmar Winter ist sehr zufrieden mit dem vorhandenen Kader.
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Zumindest der beste Nichtaufsteiger waren die Vacher in der vergangenen Saison mit 55 Punkten, mit denen man in einer anderen Ligakonstellation sicherlich nicht allzu weit von den begehrten Rängen entfernt gewesen wäre. "Ich glaube auch nicht, dass es wieder diese zwei Top-Teams geben wird, die dann vorne wegmarschieren. Ich denke schon eher, dass es vier, fünf Mannschaften sind, aus denen sich am Ende die Spreu vom Weizen trennt", schätzt Winter mit Blick aufs Teilnehmerfeld, in dem mit dem SV Lauterhofen und dem SV Gutenstetten-Steinachgrund zwei Landesliga-Absteiger zu finden sind. Während man im Steinachgrund an einer neuen Mannschaft bastelt, ist die Nord-Gruppe für den SVL nach der notwendigen Umgruppierung komplettes Neuland. Mit der SpVgg Erlangen knackte in der Vorsaison außer Vach nur noch ein weiterer Verein die 50-Punkte-Marke.

Drei Abgänge und vielversprechende Zugänge

Aus dem Stammkader gab es beim ASV im Vergleich zum abgelaufenen Spieljahr im Wesentlichen nur drei Abgänge: Bei Metin Leon Perst gab es eine berufliche Veränderung, sodass der Wechsel zum SV Buckenhofen auch aus geographischer Sicht ebenso Sinn macht wie der von Aljoscha Schnierstein als Spielertrainer zum TSV Hemhofen. Schlussmann Jannik Englert wechselt zum FSV Erlangen-Bruck. Auf der Torwart-Position finden sich jedoch mit Rückkehrer Kai Dillinger (SV Schwaig) und dem nach langer Verletzungspause zurückgekehrten Harun Ovant zusätzlich zu Lukas Reichmann weitere Alternativen im 25-Mann-Kader.

Andre Rosic (rechts) bringt Landesliga-Erfahrung trotz junger Jahre aus Baiersdorf mit.
Uwe Kellner

Große Stücke hält Winter auf den 21-jährigen Innenverteidiger Andre Rosic, der sich trotz anderer Alternativen dafür entschieden hat, vom Baiersdorfer SV nach Vach zu wechseln. Vom Nachbarn FSV Stadeln kommt mit Maurice Reichenauer ebenfalls ein junger Spieler, der die Außenbahn beleben soll und erstmals das ASV-Trikot trägt, so wie einst sein Vater Patrick. Eine eigene Vacher Vergangenheit bringt indes Alexandros Lekas mit, der über die Stationen TSV Buch, Hellenic Fürth und FC Bayern Kickers wieder in Mannhof anheuert. Lekas kommt gewissermaßen im Dreierpack von BaKi gemeinsam mit Andriy Siriy und Baba Diarra, mit dem er in der vergangenen Kreisliga-Saison ein kongeniales Sturm-Duo bildete, das zusammen 40 Treffer erzielen konnte.

Im ersten Test setzten sich Koray Baysal und der ASV Vach deutlich mit 6:0 gegen Katzwang durch.
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Liegat-Cup als Highlight der Vorbereitung

Selbst ohne dieses Duo gelang den Vachern im ersten Test gegen Bezirksliga-Absteiger TSV Katzwang am vergangenen Wochenende schon ein souveräner 6:0-Sieg. Das war freilich nur der Auftakt in die Vorbereitung, in der am kommenden Freitag gleich einmal ein Kräftemessen mit Gutenstetten ins Haus steht und spätestens am Sonntag beim Landesligisten SV Unterreichenbach ein echter Härtetest folgt. Ein besonderes Highlight steigt am Sonntag, 5. Juli, ab 10.30 Uhr, wenn die Vacher in einem Tagesturnier zum "Liegat-Cup" laden. In einem Blitzturnier treffen die Gastgeber zunächst auf den TSV Katzwang und den TSV Altenberg. In der Parallelgruppe spielen der neue Ligarivale TSV Johannis 1883, Vatanspor Nürnberg und der TSV Neunkirchen am Brand.

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