Artikel vom 25.05.2026 10:30 Uhr
Am Samstagabend waren 31 der 32 künftigen Bezirksligisten in Mittelfranken gefunden. Der letzte freie Platz könnte an den FC Herzogenaurach fallen, sofern sich die Pumas in der Landesliga-Relegation nicht in zwei Spielen gegen Lichtenfels durchsetzen sollten. Sollte der FCH den Aufstieg packen, wird einer der vier Verlierer der 2. Runde der Bezirksliga-Relegation zum Zug kommen. Es droht dann eine Umgruppierung.
Der 1. FC Herzogenaurach spielt am Mittwoch und Samstag in der 2. Runde der Landesliga-Relegation gegen den 1. FC Lichtenfels. Nur wenn sich Herzogenaurach durchsetzt, wird noch ein Platz in der Bezirksliga frei. Diese Option gilt definitiv nur für die Sieger der Partien am Donnerstag: TSV Geschwand – 1. FC Schwand
TSV Meckenhausen – SC Germania Nürnberg. Sofern ein Aufstieg der Pumas feststeht, würde am Dienstag (2. Juni) ein Finalspiel um den einen vakanten Platz folgen.
Wird eine Umgruppierung nötig?
Bleibt man bei der bisherigen regionalen Einteilung, so wäre die Bezirksliga Süd für die Saison 2025/26 schon jetzt mit 16 Mannschaften komplett. Vizemeister Eintracht Alesheim scheiterte in der 1. Runde der Landesliga-Relegation. Der SV Lauterhofen stieg aus der Landesliga ab. Neben den drei Kreisliga-Meistern VfB Franken Schillingsfürst, DJK Limes und DJK Stopfenheim packte auch der SV Arberg über die Relegation den Aufstieg.
Mögliche Bezirksliga Süd 2026/27
(16 Mannschaften)
Eintracht Alesheim
1. FV Uffenheim
SC Aufkirchen
TSV Heideck
SG TSV/DJK Herrieden
FC/DJK Burgoberbach
SV Sfr. Dinkelsbühl
FV Fortuna Neuses
FC Ezelsdorf
TSV Greding
SV Lauterhofen (A)
VfB Franken Schillingsfürst (N)
DJK Limes (N)
DJK Stopfenheim (N)
SV Marienstein (N)
SV Arberg (N)
Ein möglicher Wechsel des ASV Zirndorf in den Süden erscheint unwahrscheinlich. Vielmehr könnte es sogar noch einen angestammten "Süd-Klub" mit einer Umgruppierung in den Norden erwischen. Klar erscheint, dass es für Absteiger SV Gutenstetten-Steinachgrund und die drei Aufsteiger TSV Johannis 1883 Nürnberg, TV 1848 Erlangen und SpVgg Weißenohe im Norden der Bezirksliga weitergeht. Kein Wechsel wäre freilich nötig, wenn Herzogenaurach den Aufstieg verpasst und dann in der Liga bleibt. Gleiches gilt, wenn die Pumas aufsteigen, aber der SC Germania oder der TSV Geschwand sich dann unter den Verlierern der 2. Runde den Platz schnappen. Anders sieht es aber aus, wenn der FCH hochgeht und zusätzlich der 1. FC Schwand oder der TSV Meckenhausen den Klassenerhalt über den "Strohhalm-Cup" auf dem letzten Drücker schaffen.
Mögliche Bezirksliga Nord 2026/27
(bisher 15 Mannschaften)
ASV Vach
SpVgg Erlangen
Laufer SV
SGV Nbg.-Fürth 1883
DJK-SC Oesdorf
SV Schwaig
ASV Zirndorf
FC Schnaittach
SpVgg Hüttenbach-S.
FC Ottensoos
SpVgg Zeckern
SV Gutenstetten-Steinachgrund (A)
TSV Johannis 1883 (N)
TV 48 Erlangen (N)
SpVgg Weißenohe (N)