Artikel vom 17.04.2026 10:00 Uhr
Trainer Yasin Mülayim (2.v.r.) hat seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag bei der DJK Concordia Fürth um drei Jahre verlängert.
Die DJK Concordia Fürth hat Nägel mit Köpfen gemacht und den zum Saisonende auslaufenden Vertrag von Trainer Yasin Mülayim gleich um drei weitere Jahre bis Sommer 2029 verlängert! Der 46-Jährige, dessen neues Arbeitspapier eine besondere Klausel enthält, übernahm den A-Klassisten im Sommer 2023 und entwickelte die Truppe vom Tabellenletzten zu einem Spitzenteam.
Im September 2023 kehrte Yasin Mülayim auf den Tag genau vier Jahre nach Ende seiner ersten Amtszeit zur DJK Concordia Fürth zurück und übernahm den Traditionsverein am Tabellenende. Von der damaligen Schieflage sind rund zweieinhalb Jahre später keine Spuren mehr zu erkennen, nachdem die Concorden in der laufenden Saison der A-Klasse 6 einen starken dritten Tabellenplatz belegen. Jenen Prozess erkannten auch die Verantwortlichen und fixierten mit dem Übungsleiter am vergangenen Freitag gleich eine mehrjährige Vertragsverlängerung bis Sommer 2029!
"Wenn man bedenkt, wo wir herkommen, können wir mit der laufenden Saison sehr zufrieden sein", sagt Mülayim mit Stolz und begründet die weitreichende Vertragsverlängerung wie folgt: "Die Entwicklung ist genauso wie das Potenzial für eine Rückkehr in die Kreisklasse vorhanden, zumal in eineinhalb Jahren nach aktuellem Stand zehn Spieler aus dem Jugendbereich aufrücken und eine tolle Perspektive für unsere junge Mannschaft bieten. Den Aufstieg auch wirklich zu packen, ist dabei die schwierigste Sache." Im neuen Kontrakt des angehenden Trainerlizenz-Inhabers ist derweil eine entsprechende Klausel verankert, wonach der Verein seinem Trainer bei Anfragen ab der Kreisliga aufwärts keine Steine in den Weg legen würde, sofern die Rahmenbedingungen für alle Parteien passend erscheinen. Freilich bleibt die DJK dabei der erste Ansprechpartner für Mülayim, der jenes Vorgehen aus seiner Sicht als "Charaktersache" verstanden haben will.
Obwohl sich beide Teams streckten, gab es im torlosen Spitzenspiel zwischen der DJK Oberasbach (in grau) und der DJK Fürth am vergangenen Sonntag keinen Sieger.
DJK Fürth
Aufstieg nach Oberasbach-Nullnummer theoretisch vorbei
Am vergangenen Sonntag stand im Rahmen des 21. Spieltages auswärts bei der DJK Oberasbach ein wahres Spitzenspiel des Tabellenzweiten gegen den -dritten an, wobei die Concorden angesichts von sieben Zählern Rückstand quasi zum Siegen verdammt waren. Nach 90 abwechslungsreichen Minuten stand eine torlose Punkteteilung zu Buche, mit der die DJK-Chancen in puncto Aufstiegsrelegation weiter schwinden. "Wir hatten bereits in der Anfangsphase Glück, dass Oberasbach einen Elfmeter, der aus meiner Sicht keiner war, über das Tor geschossen hat", blickt Mülayim zurück und sah in einem ausgeglichenen Match vor allem in der Schlussphase Siegchancen auf beiden Seiten: "Wir haben ab der 75. Minute mehr riskiert und eine hundertprozentige Torchance im Eins-gegen-Eins vergeben. Gegen Spielende haben wir dann hinten aufgemacht und so hatte auch Oberasbach noch zwei Großchancen, wobei eine über dem Tor landete und die andere sehr stark von unserem Torhüter pariert wurde." Am Ende ist das Resultat aus Sicht des Concordia-Coaches "sehr schade", weil die eigene Aufstiegschance nun "praktisch vorbei" ist.
Im Hinspiel gegen Megas Moldova zog die DJK Concordia Fürth (in grün) mit 2:4 den Kürzeren.
DJK Fürth
Offene Rechnung gegen Moldova
Am kommenden Sonntag steht für die DJK Fürth eine weitere unangenehme Aufgabe an, wenn man bei Megas Moldova gastiert und beim Tabellenvierten an der Deutschherrnwiese die 2:4-Schlappe aus dem Rückspiel ausbügeln will. "Wir haben aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen. Es wird ein wichtiges Spiel gegen eine erfahrene Truppe mit einem Top-Stürmer, den es auszuschalten gilt", blickt Mülayim voraus und spielt auf Moldova-Torjäger Maxim Anghelus an, der mit 19 Saisontreffern die Torschützenliste der Liga anführt. "Wir wollen die restlichen fünf Spiele alle gewinnen und dann schauen wir am Ende, was dabei rauskommt", zeigt sich der Cheftrainer vor dem anstehenden Verfolgerduell trotz der schwierigen Ausgangslage im Aufstiegsrennen kämpferisch und will "ansonsten mit dem ein oder anderen Neuzugang in der kommenden Saison wieder voll angreifen.“