Artikel vom 14.04.2026 15:30 Uhr
Co-Trainer Jürgen Paul (l.), Torwart-Trainer Steed Ray und Athletiktrainer Bernd Botsch haben um ein weiteres Jahr bei der SpVgg Ansbach verlängert.
Die SpVgg Ansbach setzt ein starkes Zeichen für Kontinuität und Vertrauen: Neben Cheftrainer Niklas Reutelhuber bleibt auch das gesamte Trainerteam dem Verein langfristig erhalten. Torwarttrainer Steed Ray, die Co-Trainer Jürgen Paul sowie Athletiktrainer Bernd Botsch werden den eingeschlagenen Weg gemeinsam bis mindestens 2027 fortführen.
Von
Marco Galuska
/ PM SpVgg Ansbach
Mit dieser Personalentscheidung unterstreicht der Verein seinen klaren Fokus auf nachhaltige
Entwicklung, Zusammenhalt und eine langfristige sportliche Perspektive. Die kontinuierliche
Arbeit des Trainerteams hat in den vergangenen Monaten entscheidend zur positiven
Entwicklung der Mannschaft beigetragen – sowohl auf als auch neben dem Platz.
Bernd Botsch schließt die Rascher-Lücke
Besonders erfreulich ist, dass Bernd Botsch sein Engagement künftig weiter ausbauen wird.
Nach dem Abgang von Matthias Rascher (wird Cheftrainer beim ASV Burglengenfeld) übernimmt er zusätzliche Verantwortung und wird
neben seiner bisherigen Tätigkeit im Athletiktraining künftig auch als fester Co-Trainer ab der
neuen Saison fungieren. Damit stärkt die SpVgg Ansbach gezielt die interne Struktur und
setzt auf bewährte Kompetenzen aus den eigenen Reihen.
Kaderplaner Manuel Deißler betont die Bedeutung dieses Schrittes:
„Bernd ist bereits seit geraumer Zeit ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Teams und hat
sich durch seine herausragende fachliche Kompetenz, seine akribische Arbeitsweise und
seinen unermüdlichen Einsatz großen Respekt innerhalb der Mannschaft erarbeitet. Wir sind
überzeugt, dass er auch in seiner erweiterten Rolle als Co-Trainer wichtige Impulse setzen
und die Entwicklung unserer Spieler auf ein noch höheres Niveau heben wird. Seine
Identifikation mit dem Verein und seine Leidenschaft für den Fußball machen ihn zu einer
echten Bereicherung für uns alle. Die SpVgg Ansbach ist stolz darauf, diesen Weg weiterhin
gemeinsam zu gehen – mit einem starken Team an der Seitenlinie und einem klaren Blick in
eine erfolgreiche Zukunft.“
Niklas Reutelhuber freut sich über die weitere Zusammenarbeit im Trainerteam und aktuell auf die reizvolle Aufgabe am Freitagabend beim FC Bayern München II.
fussballn.de / Strauch
Chefcoach Niklas Reutelhuber, der selbst bei den Nullneunern bereits vorzeitig bis 2028 verlängert hatte, sagte im Gespräch mit fussballn.de, dass es seine absolute "Wunschlösung" gewesen sei, mit einem harmonierenden Team weiterarbeiten zu können: "Ich bin glücklich über die Verlängerung und auch, dass Bernd in Zukunft fest bei uns dabei sein wird. Er hat schon als Athletiktrainer mega gute Arbeit geleistet, einige Spieler noch einmal körperlich wirklich weitergebracht. Gerade in der Vorrunde sind wir von Verletzungen fast komplett verschont geblieben."
Auswärtsspiel bei den Bayern im Livestream
Freilich, die lange Saison geht auch an den Ansbachern nicht komplett spurlos vorbei, und so werden mit Björn Angermeier, Noah Gebre und Mirko Puscher drei Spieler auch die kommende Partie verpassen, während es bei Torwart Heiko Schiefer und Niklas Seefried wieder besser aussieht. Jene kommende Aufgabe ist eine besondere, gastieren die Nullneuner doch am Freitagabend beim Unterbau des großen FC Bayern. Zudem wird die Partie auch im BR24-Livestream (auch auf fussballn.de) übertragen. "Das ist für uns immer etwas Besonderes. Wir freuen uns sehr drauf, diese Präsenz tut unserem Verein gut", sagt Reutelhuber und will sich mit seinem Team im Grünwalder Stadion auch gut präsentieren, nachdem beim 1:0-Sieg über Schlusslicht Hankofen die Ausbeute erfreulich war, die Leistung aber ausbaufähig. "Die erste Hälfte war okay, in der zweiten Halbzeit haben wir viele Attribute vermissen lassen und können froh sein, dass es trotzdem diesmal noch gutgegangen ist. Aber klar ist auch, dass wir in München ganz anders auftreten müssen. Wir müssen unsere Stärken als Kollektiv auf einen sehr guten Platz bringen: hart arbeiten, Situationen frühzeitig erkennen und in die Zweikämpfe kommen. Wenn wir das gut machen, wird es auch spannend."
Im Hinspiel konnte die SpVgg Ansbach den Bayern ein 1:1 abtrotzen.
fussballn.de / Strauch
Mit 37 Punkten sind die Ansbacher im Soll, dennoch würde man die letzten sechs Partien der Saison gerne nutzen, um noch ein paar Ränge nach oben zu klettern. Vom Ziel Platz 8 trennt die SpVgg aktuell ein Sieg. Dass so ein Erfolg in München nicht unbedingt auf der Tagesordnung steht, zeigt sich auch in der Heimstärke der Bayern, die zu Hause fast die doppelte Anzahl an Punkten wie in der Fremde holen konnten, und dennoch konnten die Mittelfranken im Vorjahr aus einem 0:2-Rückstand noch ein 2:2 mitnehmen. "Es war eigentlich ein Paradebeispiel, worauf es dort ankommt", erinnert der Coach, der heute Abend mit seinem Team die Vorbereitung auf das Highlight am Freitagabend startet.