Artikel vom 12.04.2026 21:27 Uhr
Der TSC Neuendettelsau kam in später Unterzahl noch zu einem 1:0-Sieg gegen Buckenhofen in der Nachspielzeit.
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SPIELTAG AKTUELL Der Abschluss des 29. Spieltags bot in der Landesliga Nordost ein Last-Minute-Drama auf drei Sportplätzen und jeweils jubelten die abstiegsbedrohten Hausherren. Gutenstetten gelang ein später Doppelschlag zum 2:0 gegen Weisendorf, Neuendettelsau siegte in Unterzahl per Elfmeter in der Nachspielzeit 1:0 gegen Buckenhofen. Das Highlight war aber der 3:2-Sieg von Lauterhofen nach 0:2 gegen Erlangen-Bruck.
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Der SV Gutenstetten-Steinachgrund kam in seinem Heimspiel gegen den ASV Weisendorf zwar zu einem sehr späten, aber zugleich verdienten 2:0-Erfolg. Torlos ging es in die Pause, womit die Gäste im Nachbarschaftsduell gut bedient waren. In der 85. Minute brachte der bereits gelbverwarnte Scharschmidt kurz vor dem Strafraum Lunz zu Fall und erhielt die Ampelkarte. Gutenstetten rannte in Überzahl weiter unermüdlich auf das Tor der Weisendorfer an und wurde dann in der 90. Minute doch noch belohnt. Rückel entschied ein Laufduell zu seinen Gunsten und spitzelte das Leder an Schütz vorbei ins lange Eck zum vielumjubelten 1:0. In der 93. Minute setzte sich wieder Rückel auf der rechten Seite durch und passte scharf nach innen. Der eingewechselte Yannick Zunder lief perfekt ein und erhöhte aus kurzer Entfernung auf 2:0. Somit blieben die Punkte hochverdient in Gutenstetten, was im Abstiegskampf ein eminent wichtiger Erfolg war.
Lauterhofen dreht 0:2 gegen Bruck beim Kartenfestival am Kalvarienberg
Ein absolut denkwürdiges Match gab es am Kalvarienberg in Lauterhofen zu sehen. Zunächst deutete alles auf einen Favoritensieg der Gäste aus Erlangen-Bruck in. Nyary, der in der kommenden Saison nach Kalchreuth wechselt, erzielte für den FSV die Führung (18.). Kurz vor der Pause ging es dann richtig zur Sache: Zeitstrafe gegen Lauterhofens Scherer und Rot gegen Brucks Boukouvalas. Arles erhöhte noch vor den Gang in die Kabine auf 0:2. Der zweite Durchgang begann mit einer Roten Karte gegen SVL-Akteur Daniel Geitner, setzte sich mit Zeitstrafen gegen Brucks Wolf und Lauterhofens Federl fort. Dann verkürzte SVL-Lebensversicherung Alex Wastl (66.) und schaffte zehn Minuten später den Ausgleich. Zuvor hatte Bastian Meyer eine Zeitstrafe abzubrummen. Der komplette Wahnsinn nahm seinen Lauf. In der vierten Minute der Nachspielzeit kassierte Gäste-Spieler Wolf die Ampelkarte und eine Zeigerumdrehung später versetzte Achim Meyer mit dem 3:2-Siegtreffer die Lauterer in einen Freudentaumel. Somit konnte die Klaus-Elf wieder den TSV Buch überholen und den Relegationsrang zurückerobern.
Ortner behält die Nerven
Auf den letzten Drücker konnte der TSC Neuendettelsau sein Heimspiel gegen Buckenhofen noch per Elfmeter gewinnen und einen wichtigen 1:0-Sieg landen.
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Der Abschluss des Spieltags folgte im verregneten Neuendettelsau, was an sich schon ein Kampfspiel auf tiefem Geläuf versprach. Dabei schenkten sich der TSC und der SV Buckenhofen auch wirklich nichts. Kampf war Trumpf. Als dann Sven Krug in der 84. Minute bei den Hausherren per Roter Karte vom Platz musste, schien eine torlose Punkteteilung das Höchste der Gefühle für den heimischen Liganeuling. Doch es kam an diesem verrückten Sonntag noch besser: Elfmeter! Moritz Ortner übernahm die Verantwortung und traf zum 1:0-Sieg in der Nachspielzeit. Somit halten die Dettelsauer im diesmal fast ausnahmslos siegreichen Tabellenkeller ein Vier-Punkte-Polster zum ersten Relegationsplatz, den der TSV 1860 Weißenburg belegt. Dieser ist dann am Mittwoch zu Gast in Buch und parallel holt Lauterhofen sein Heimspiel gegen Forchheim nach.