Artikel vom 11.04.2026 00:35 Uhr
Gerade im ersten Durchgang bereitete die SG Quelle Fürth den Schwabachern einige Probleme.
SPIELTAG AKTUELL Die Bilanz in den Duellen mit der SG Quelle Fürth war bislang nicht wirklich eine rosige für den SC 04 Schwabach und auch am Freitagabend hatten die Nullvierer zumindest eine Halbzeit ihre Probleme mit gut aufspielenden Dambachern. Erst nach dem Seitenwechsel schlug dann das Pendel in Richtung Heimsieg, der mit 4:1 gar noch deutlich wurde.
Praktisch vom Anstoß weg war es eine Partie mit viel Tempo und offenem Visier. Dabei begannen die Fürther trotz der Rückschläge zuletzt selbstbewusst und gaben in den Anfangsminuten die Richtung vor. Nach einer tollen Kombination traf Kakavos im Strafraum mit seinem abgefälschten Schuss nur das Außennetz (12.). Die folgende Ecke köpfte Kay Ramthun knapp vorbei. Schwabachs Woleman machte es mit dem Kopf besser, als er eine mustergültige Linksflanke zur Führung in die Maschen beförderte. Die Quelle war sofort um die Antwort bemüht, scheiterte aber an Zierock. Wiederum Woleman zielte binnen 60 Sekunden zweimal aus aussichtsreicher Position zu hoch (17., 18.). Die Gäste steckten nicht zurück, übernahmen wieder mehr die Initiative und wurden nach einer halben Stunde belohnt, als Kay Ramthun aus der zweiten Reihe per Flachschuss links unten zum 1:1 traf.
Kay Ramthun erzielte in dieser Szene den zwischenzeitlichen Ausgleich für die SG Quelle Fürth.
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Dann war wieder Schwabach am Zug, Papp scheiterte an Skowroneks Fußabwehr und bei der folgenden Ecke setzte Wackersreuther den Kopfball am Ziel vorbei (33.). Wolemans Kopfball wurde ebenfalls nach einer Ecke noch abgeblockt (42.) und der perfekt freigespielte Herger schoss über den Kasten (44.), sodass es nach unterhaltsamen 45 Minuten durchaus leistungsgerecht mit einem 1:1 in die Kabinen ging.
Dominik Wackersreuther traf für seine Schwabacher nach der Pause doppelt.
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Der zweite Durchgang begann für die Hausherren ideal. Kapitän Wackersreuther erzielte nach einem Querpass von links in der 53. Minute die erneute Führung. Schwabach hatte nun das Zepter in der Hand und konnte durch den zur Pause eingewechselten Jonas Winkler, der einen Vertrag beim Regionalligisten VfB Eichstätt unterschrieben hat, nach einer gelungenen Einzelaktion auf 3:1 erhöhen (67.). Spätestens mit dem zweiten Streich von Wackersreuther, der eine Ecke einköpfte (79.), war dann der Deckel auf der Partie. Schwabach verdiente sich doch noch den Erfolg, nachdem es vor der Pause nicht unbedingt danach ausgesehen hatte. Während die Quelle trotz vielversprechender Ansätze weiter in der Ergebniskrise steckt, klettert Schwabach mit dem vierten Sieg in Serie über Nacht auf Rang vier.