Artikel vom 28.03.2026 20:45 Uhr
Der TSC Neuendettelsau steuerte eigentlich schon auf den Heimsieg gegen Weisendorf zu, kassierte aber spät den 1:1-Ausgleich, der wichtige Punkte im Abstiegskampf kostet.
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SPIELTAG AKTUELL Mit fünf Partien folgte am Samstag die Fortsetzung des 27. Spieltags in der Landesliga Nordost. Dabei konnten Forchheim (3:0 gegen Weißenburg) und Bruck (4:0 in Röslau) den Druck im Aufstiegsrennen erhöhen, während Münchberg nur ein 2:2 gegen Quelle Fürth schaffte. Im Abstiegskampf kosteten späte Gegentreffer Neuendettelsau den Sieg (1:1 gegen Weisendorf) und Buch einen Punkt (0:1 in Burgebrach).
Forchheim und Bruck verkürzen im Gleichschritt den Abstand nach oben
Der Titel schien in der Landesliga Nordost eigentlich an die DJK Ammerthal vorzeitig vergeben, aber der Primus stolperte am Freitagabend erneut, unterlag in Schwabach mit 1:3 und sieht sein einst komfortables Polster an der Spitze weiter schrumpfen. Darauf ausruhen darf sich der Bayernliga-Absteiger nicht, das konnten am Samstag Jahn Forchheim und Erlangen-Bruck im Gleichschritt demonstrieren. Der Top-Torjäger der Liga, Patrick Hoffman, leitete per Doppelpack (44., 55.) den 3:0-Heimsieg des Jahn gegen Weißenburg ein, den Christian Städtler perfekt machte (72.).
Wie weit nach oben geht's noch für Jahn Forchheim und Erlangen-Bruck?
Archivbild: Sebastian Baumann
Die Brucker bestritten nach dem tragischen Spielausfall der Vorwoche das Auswärtsspiel beim Schlusslicht in Röslau von Beginn an seriös und lagen schon nach einer Viertelstunde mit 2:0 vorn. Nikola Milovski schnürte letztlich einen Doppelpack zum 4:0-Auswärtssieg, mit dem der FSV aufgrund zweier Nachholspiele mehr in etwa mit dem Nachbarn aus Forchheim gleichauf in der Verfolgung des Spitzenreiters bleibt.
Quelle-Blitzstart und Remis in Münchberg
Eintracht Münchberg kann da nur bedingt folgen. Im Heimspiel gegen die SG Quelle Fürth erlebte der Bayernliga-Absteiger einen komplett verpatzten Start. Angermeier wurde in der 2. Minute gefoult und Reinholz verwandelte den Strafstoß sicher zum 0:1. Die Fürther nutzten das Momentum, kombinierten sich stark auf dem schwer bespielbaren Geläuf durch und Kakavos verwertete das Zuspiel von Grigoriadis zum 0:2. Nach einem langen Ball konnte Nöske bald verkürzen, zum Ärgernis der Gäste, die zuvor ein Foul an Haag nicht geahndet sahen. Jener Haag wurde dann verwarnt und vertändelte zu Beginn der zweiten Hälfte den Ball. Das Foul wurde mit der Ampelkarte bestraft und wenig später schlug wieder Nöske im Strafraum zu. Beim 2:2 sollte es bis zuletzt bleiben, weil die Quelle gut verteidigte, selbst aber auch den Lucky Punch durch Griu kurz vor Schluss verpasste. Dennoch sind die Dambacher nun bei 40 Punkten angelangt und fahren am Dienstag zum Nachholspiel nach Ammerthal.
Bitteres Ende für Neuendettelsau und Buch
Moritz Ortner (l.) verwandelte früh einen Elfmeter zur Führung des TSC Neuendettelsau, der aber trotz Überzahl noch den Ausgleich gegen Weisendorf schlucken musste.
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Einen richtig guten Start per verwandeltem Elfmeter erwischte auch der TSC Neuendettelsau im Heimspiel gegen den ASV Weisendorf. Moritz Ortner verwandelte in der 8. Minute zum 1:0. Weil Gäste-Spieler Prell zu Beginn der zweiten Hälfte die Rote Karte sah, deutete nicht mehr viel auf eine Punkteteilung hin, aber Hannes Schieb schockte mit seinem Treffer zum 1:1-Endstand den Aufsteiger spät (87.).
Kaum fassen konnten die Dettelsauer, dass man sich kurz vor Schluss noch den Ausgleich einhandelte.
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Von späten Gegentoren kann der TSV Buch nach der Winterpause ein Lied singen. In Buckenhofen ging der Sieg ebenso flöten wie vor Wochenfrist im Sechs-Punkte-Spiel gegen Lauterhofen. In Burgebrach deutete lange Zeit alles auf eine torlose Punkteteilung hin, dann aber traf Marcel Kutzelmann in der dritten Minute der Nachspielzeit zum 1:0-Sieg für den Aufsteiger, der mit 35 Zählern unmittelbar vor dem Klassenerhalt steht, der für die Bucher Jungs weiter ein hartes Stück Arbeit bleibt und auch wieder ein wenig daran hängt, wie sich der SV Lauterhofen am Sonntag (Heimspiel gegen Mögeldorf) schlägt.