Artikel vom 26.03.2026 07:00 Uhr
Markus Popp wird auch in der kommenden Saison die SG Neuhof/Trautskirchen trainieren.
Kreisligist SG Neuhof/Trautskirchen hat die Trainerfrage für die kommende Saison gelöst. Mit Markus Popp bleibt ein Teil des bisherigen Trainer-Tandems erhalten, während Sebastian Kamberger planmäßig seine Fußballschuhe zum Rundenende an den Nagel hängen wird und auch vorerst eine Trainerpause einlegt. Zunächst aber bleibt der Klassenerhalt in der Kreisliga Frankenhöhe das erklärte Ziel.
Neuer Abteilungsleiter in Trautskirchen
Auf zwei prägende Figuren muss der SC Trautskirchen in ihren bisherigen Rollen (bald) verzichten. Zum einen wird Abteilungsleiter Norbert Lang nach zwölf Jahren aufhören und übergibt das Amt an seinen Nachfolger Joshua Prechtel. Zum anderen steht nach der Saison der lang angekündigte Abschied von Sebastian Kamberger bevor, der gemeinsam mit Markus Popp die SG in ihrem ersten Jahr gleich zum Aufstieg in die Kreisliga führen konnte.
Joshua Prechtel übernimmt die Position des Abteilungsleiters beim SC Trautskirchen von Norbert Lang.
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Wie Norbert Lang praktisch in einer seiner letzten Amtshandlungen in einer Mitteilung stellvertretend für beide Vereine erklärte, "setzt die Spielgemeinschaft Neuhof-Trautskirchen auch in der kommenden Saison
auf Kontinuität auf der Trainerbank: Markus Popp wird weiterhin als Trainer des
Kreisligisten fungieren. Der aktuelle Trainer, der gleichberechtigt mit
Sebastian Kamberger als Trainertandem in Verantwortung steht, bleibt
damit an Bord und genießt das volle Vertrauen der beiden Stammvereine SV
Neuhof/Zenn und SC Trautskirchen."
Nein, eine dritte Saison als Spielertrainer der SG Neuhof/Trautskirchen wird es für Sebastian Kamberger nicht geben, auch wenn er freilich seinem Heimatverein verbunden bleiben wird.
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Für Kamberger steht, wie angekündigt, eine Veränderung an: Nach insgesamt
elf Jahren als Spielertrainer möchte er seine aktive Laufbahn beenden und
zunächst eine Pause einlegen. "Ich habe es mir auch in der Winterpause noch einmal in aller Ruhe überlegt, bleibe aber bei meinem Entschluss, dass ich die kommende Saison ohne Verpflichtungen für mich im Fußball gestalten möchte. Was sich danach ergibt, wird man sehen." Perspektivisch kann sich der 41-Jährige vorstellen, in
Zukunft wieder als Trainer tätig zu werden.
Pflichtsieg in Eyb, Bonusspiel gegen Arberg
In der laufenden Spielzeit bilden Popp und Kamberger weiterhin das
Trainerduo und arbeiten gemeinsam mit der Mannschaft am Ziel Klassenerhalt in
der Kreisliga. Am vergangenen Wochenende gab es zwar keinen Schönheitspreis, aber immerhin durch einen 3:1-Sieg die ersehnten drei Punkte beim Schlusslicht ESV Ansbach-Eyb. "Wir haben eigentlich gut begonnen, dann kam der Schlendrian und das hätte sich beinahe gerächt. Aber am Ende waren es drei Punkte, die uns guttun", schaut Kamberger zurück und weiß auch, dass am kommenden Sonntag in Trautskirchen gegen den SV Arberg die Trauben ungleich höher hängen: "Arberg gehört für mich zu den besten zwei Mannschaften der Liga. Für uns ist es ein Bonusspiel, dennoch sehe ich uns auch nicht chancenlos im Heimspiel."
Verletzungssorgen ziehen sich durch die Saison
Aus dem Meisterkader der Vorsaison fielen einige Akteure verletzungsbedingt lange Zeit aus.
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Dass sich der Abstiegskampf in der Liga und speziell die Vergabe der Relegationsplätze wohl erst sehr spät entscheiden werden, davon geht auch Kamberger aus und sieht sein Team in der Saison nach dem Aufstieg mit einigen Verletzungssorgen konfrontiert: "Ich habe mal die Aufstellung mit der von unserem Aufstiegsspiel in Flachslanden verglichen, da haben wir auf acht Positionen Veränderungen. Leider sind darunter auch Langzeitverletzte wie Niklas Hahn, der mit Schambeinentzündung seitdem noch gar nicht spielen konnte, oder Fabian Kummer, der sich zum zweiten Mal das Kreuzband gerissen hat. Es ist schon extrem unglücklich, dass viele Stammspieler verletzt ausgefallen sind. Insgesamt dürfte uns das schon einige Punkte gekostet haben", wirft Kamberger auch einen Blick in Richtung des letztjährigen Mitaufsteigers TV Dietenhofen, der sich mit acht Zählern mehr dort befindet, wo sich auch die SG gerne gesehen hätte.
Klassenerhalt bleibt das Ziel – bei beiden SGs
Nichtsdestotrotz zeigen sich die Verantwortlichen beider Vereine zuversichtlich,
das Klassenziel zu erreichen, und blicken optimistisch auf die weitere Entwicklung
der Spielgemeinschaft. Kamberger würde freilich auf zusätzliche Spiele in der Relegation gerne verzichten und würde am liebsten mit dem Klassenerhalt die Fußballschuhe Mitte Mai an den Nagel hängen.
Auch bei der 2. Mannschaft der Spielgemeinschaft in der A-Klasse 5 deutet sich ein ähnlich spannendes Rennen im Abstiegskampf an. Geklärt ist aber auch dort, wie es über die Saison hinaus weitergeht. Es bleibt personell beim
Bewährten: Trainer Armin Volkert wird seine Arbeit fortsetzen und das
A-Klassen-Team der SG Neuhof-Trautskirchen auch in der neuen Saison betreuen.