Artikel vom 20.03.2026 22:27 Uhr
Mit 3:0 behielt der SC 04 Schwabach am Freitagabend die Oberhand gegen den ASV Weisendorf.
SPIELTAG AKTUELL Im vierten Anlauf schaffte der SC 04 Schwabach den ersten Sieg nach der Winterpause. Mit 3:0 gewann die Hofbauer-Elf zur Eröffnung des 26. Spieltags in der Landesliga Nordost am Freitagabend gegen den ASV Weisendorf, der unfreiwillig selbst für den Führungstreffer sorgte. Unmittelbar vor der Pause schlug Torjäger Herger zu, ehe Joker Dedeoglu im zweiten Durchgang den Deckel auf die Partie setzen konnte.
Von Beginn an war den Schwabachern anzumerken, dass man eine Reaktion auf die drei sieglosen Partien und auch das eher enttäuschende 2:2 zuletzt gegen Weißenburg im Heimspiel zeigen wollte. Waren die ersten Standards noch ohne Erfolg, so durften die Nullvierer nach einer Viertelstunde jubeln, als Andreas Schmidt ein Eigentor unterlief. Danach gab es einige Ungenauigkeiten auf beiden Seiten, ehe Schwabach wieder die Schlagzahl erhöhte. Ruhrseitz scheiterte an Limmeroths Fußabwehr (25.). Vermeintlich hatte der SC alles im Griff, dann aber lag plötzlich der Ausgleich in der Luft, als Fierus per Kopf nach einer Ecke zur Stelle war, die Gastgeber aber vor der Linie klären konnten (33.). Weisendorf kam nun besser auf. Beuschel ließ aber die beste Chance liegen, als er im Strafraum verzog (42.). Im Gegenzug ließ dann Herger noch das 2:0 aus, traf nur den Pfosten. Besser machte es der Goalgetter dann doch noch vor dem Gang in die Kabine: Nach einem Eckball legte Ruhrseitz per Kopf ab, Lustig verlängerte, sodass Herger vollstrecken konnte.
Einen unterm Strich kaum gefährdeten 3:0-Sieg durfte der SC 04 Schwabach am Freitagabend feiern.
Dominik Geiswinkler
Weisendorf wechselte zur Pause dreifach, war durchaus bemüht, noch eine Wende hinzubekommen, doch die Schwabacher hielten Stand und übernahmen selbst wieder das Kommando. Und dann hatte Coach Hofbauer ein glückliches Händchen, als er Dedeoglu einwechselte, der wenig später mit dem 3:0 die Vorentscheidung markierte. Danach war freilich die Luft raus, zumal der ASV erst am Dienstagabend schon 90 Minuten in den Knochen hatte und nach der Niederlage bei der SG Quelle Fürth erneut mit einem 0:3 die Heimreise antreten musste. Die Schwabacher klettern mit dem Sieg vorerst auf Rang sechs, vorbei am heutigen Gegner.