Artikel vom 13.03.2026 10:00 Uhr
Vorstand Achim Mletzko (l.) begrüßt Leonel David Lorenzana (r.) als neuen Spielleiter beim FC Bayern Kickers.
Bereits Ende des vergangenen Jahres hatte Jure Bule aus gesundheitlichen Gründen intern seinen Rückzug als Spielleiter beim FC Bayern Kickers bekanntgegeben. Inzwischen hat man in Kleinreuth einen Nachfolger gefunden: Der 31-jährige Leonel David Lorenzana tritt das Bule-Erbe bei BaKi an und bringt eine Menge Ideen und frischen Wind mit. Sportlich steht nach der Pleite zum Jahresauftakt ein Derby für das Team an.
BaKi im Dezember auf Spielleitersuche
Beim FC Bayern Kickers ergab sich während der Winterpause eine Veränderung in der Kommandozentrale. Schließlich beerbte der 31-jährige Leonel David Lorenzana den bisherigen Spielleiter, Jure Bule, zum Jahreswechsel. Bereits Anfang Dezember hatte dieser aus gesundheitlichen Gründen vereinsintern seinen Rücktritt als Spielleiter erklärt, wobei er dem Verein in seiner Rolle als Schriftführer weiter erhalten bleiben wird. In der Folge machte sich der Verein also auf die Suche nach einem geeigneten Nachfolger und fand durch den Kontakt von Spieler Pascal Grün in Lorenzana nach dem Jahreswechsel eine geeignete Lösung. "Zunächst einmal möchten wir uns ausdrücklich bei Jure für die jahrelang hervorragende Arbeit im Verein bedanken. Wir wissen, dass ihm dieser Schritt nicht einfach gefallen ist. Gleichzeitig sind wir froh, ihn in anderer Rolle weiterhin bei uns zu haben! Umgekehrt freuen wir uns, mit Leonel David einen jungen und äußerst engagierten neuen Mann für die Position des Spielleiters für uns gewonnen zu haben. Er bringt viele neue Ansätze und Ideen mit und sprüht geradezu vor Tatendrang. Wir wünschen ihm natürlich alles Gute", fasst BaKi-Vorstand Achim Mletzko die Veränderungen auf Funktionärsebene zusammen.
Jure Bule trat beim FC Bayern Kickers im Dezember aus gesundheitlichen Gründen als Spielleiter zurück, bleibt den Kleinreuthern aber auch weiterhin erhalten.
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Kommunikation als Steckenpferd
Arbeit stand für den neuen Mann während der Winterpause selbstverständlich gleich reichlich an. Über die Hilfe von seinem Vorgänger zeigt sich Lorenzana dabei äußerst dankbar. Überhaupt hat sich der neue Mann schnell im Verein eingefunden. "Natürlich war es für den Anfang ganz schön viel auf einmal, schließlich hatte ich zuvor keine Erfahrungen auf dem Gebiet. Deshalb war ich sehr dankbar, dass ich mich mit meinen Fragen immer auch an Jure wenden konnte, der mir mit Rat und Tat zur Seite stand. Im Verein selbst bin ich sehr gut aufgenommen worden, auch wenn ich noch nicht allen Gesichtern Namen zuordnen kann", erzählt Lorenzana mit einem Lächeln.
Ganz neu ist dem 31-Jährigen, der kürzlich aus Berlin zurück in die fränkische Heimat zog, der Verein zumindest vom Hörensagen nicht: "Mit Pascal Grün spielt einer meiner ältesten Freunde seit Jahren bei Baki und auch mein Bruder Martin hat das Trikot vor ein paar Jahren schon einmal getragen und hat sich in diesem Winter zu einer Rückkehr entschieden. Pascal hat mich auf die Spielleiterposition angesprochen und dann haben wir uns immer mehr damit beschäftigt. Die Idee wurde immer konkreter und letztlich hatte ich auch einfach Bock auf diese neue Herausforderung. Ich bin ein offener und sehr kommunikativer Typ und habe einige Ideen, wie man den Verein voranbringen kann. Das geht natürlich nicht alleine, aber es gibt viele helfende Hände. Gemeinsam kann man hier aus meiner Sicht einiges erreichen! Ein wichtiger Faktor ist aus meiner Sicht die Kommunikation nach innen und außen. Das ist als Vertriebler aber ohnehin ein wenig mein Steckenpferd. Ich freue mich sehr über das mir entgegengebrachte Vertrauen und freue mich auf die gemeinsame Zeit!"
Mittelfeldmann Pascal Grün (in blau) stellte den Kontakt zum neuen BaKi-Spielleiter her.
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Derby gegen Tuspo Nürnberg vor der Brust
Trotz der geschlossenen Baustelle des Spielleiters: Der Jahresauftakt ging am vergangenen Donnerstag mit einem 0:2 im Nachholspiel gegen den Post SV daneben. "Aus meiner Sicht war es auf unserem B-Platz eine kampfbetonte Partie, spielerisch war aufgrund der Bodenverhältnisse nicht so wahnsinnig viel möglich. Dennoch habe ich zwei engagierte Mannschaften gesehen. Wir haben leider unsere guten Chancen nicht nutzen können und wurden für zwei zu einfache Fehler bestraft. Obwohl wir über eine halbe Stunde in Unterzahl spielen mussten, haben wir nicht sonderlich viel zugelassen und bis zuletzt alles versucht. Letztlich geht das Ergebnis in Ordnung, weil der Post SV eine junge, gute Mannschaft hat, die es am Ende auch gut runtergespielt hat", blickt BaKi-Coach Yasin Kaya auf die Niederlage zum Start zurück.
Am kommenden Sonntag bietet sich nun die Chance auf Wiedergutmachung, dann steht für die Kaya-Elf das Derby beim Tuspo Nürnberg an. "Die Jungs freuen sich schon auf dieses Duell und entsprechend stark war auch die vergangene Trainingswoche. Wir wissen, dass uns auch diesmal wieder ein Kampfspiel erwartet. Für uns gilt es, diesen Kampf anzunehmen. Wir wollen definitiv die ersten Punkte im neuen Jahr einfahren."