Artikel vom 07.01.2026 18:00 Uhr
Der SV Tennenlohe will am Saisonende den Klassenerhalt feiern mit dem neuen Trainer Andreas Schweidler.
anpfiff.info / Sebastian Baumann
Der SV Tennenlohe hat einen neuen Trainer. Der Bezirksligist war nach dem Rücktritt von Fabian Wedel auf der Suche nach einem Nachfolger und wurde in der direkten Nachbarschaft fündig. Beim Turnier in Bruck war der neue Übungsleiter schon in der Halle. anpfiff.info verrät Ihnen, wer es geworden ist.
Andreas Schweidler heißt der neue Trainer des SV Tennenlohe. Der 38-Jährige war zuletzt Co-Trainer beim TSV Neunhof und zuvor Trainer in Spardorf und im Nachwuchsbereich der SpVgg Erlangen. Mit dem VdS stieg Schweidler 2023 sogar in die Kreisklasse auf, ehe er ein Jahr später überraschend seinen Abschied bei den Spardorfern verkündet hatte und dann in die zweite Reihe, in die Kreisliga, wechselte. “Wir haben ja einen neuen Trainer gesucht und jetzt gefunden”, erklärte Abteilungsleiter Florian Wullschläger am Brucker Drei-Königs-Turnier mit einem Augenzwinkern.
Andreas Schweidler (in Blau) ist neuer Trainer des SV Tennenlohe und fieberte schon beim Brucker Turnier mit seiner Mannschaft mit.
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Der neue Übungsleiter selbst hatte sich beim SVT ins Gespräch gebracht. Danach folgten mehrere Abstimmungsrunden, ehe Tennenlohe Vollzug meldete. „Ich kenne den Andreas natürlich schon länger, weil wir damals auch gegen Spardorf gespielt haben. Wir wollen eine langfristige Lösung auf der Trainerbank, deswegen denke ich, dass er gut zu uns passt.“ Schließlich wird an der Wied die Kameradschaft großgeschrieben, Spieler wechseln eher selten von außerhalb in den Tennenloher Vorort, sodass die Mannschaft in der Regel lange zusammenspielt.
“Wir haben in dieser Saison schon wieder Eigengewächse in den Kader der Ersten integriert und wollen das auch weiter so machen. Kommende Saison kommen wieder viele Spieler raus”, berichtet der Abteilungsleiter, der langfristig eine starke und stabile Mannschaft aufbauen will, egal ob in der Bezirksliga oder Kreisliga. “Natürlich wollen wir die Klasse halten und haben auch noch alle Möglichkeiten”, sagt Wullschläger, der freilich weiß, dass der Ligaerhalt schwierig werden wird. Aber auch im Falle eines Abstiegs soll der Tennenloher Weg fortgesetzt werden, zusammen mit dem neuen Trainer Andreas Schweidler.
Andreas Schweidler (rechts) war zuletzt als Co-Trainer unter Marco Schlagbaum in Neunhof tätig.
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Ziel: Klassenerhalt via Relegation
Der neue Übungsleiter freut sich auf die Aufgabe. “Wir haben noch alle Chancen, die Klasse zu halten, und haben nur sechs Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz“, gibt sich Schweidler kämpferisch, auch wenn das Auftaktprogramm des Aufsteigers alles andere als einfach ist. Schließlich geht es erst gegen den starken Mitaufsteiger SGV Nürnberg, dann gegen Zirndorf und die Spieli, den Ex-Verein des neuen Trainers. Danach folgt das möglicherweise vorentscheidende Duell mit der SpVgg Zeckern. Mit einer guten Vorbereitung auf dem Tennenloher Kunstrasen soll der Grundstein gelegt werden für die Mission Klassenerhalt und in den ersten Punkten zumindest der Anschluss nach oben gewahrt werden, damit die wichtigen Spiele am Saisonende gegen die direkten Konkurrenten noch relevant sind. Allerdings darf sich der SVT nicht mehr viele Ausrutscher erlauben, schließlich stehen nur noch neun Spiele in der Rückrunde an.
Zum Vergleich mit den Vorsaisons: In der letzten Runde musste der TSV Altenberg mit 26 Punkten in die Relegation, ein Jahr zuvor erwischte es den ATSV Erlangen 2 und den ASV Niederndorf mit 27 Zählern. Fehlen dem SVT also noch mindestens 14 Zähler aus den verbleibenden Partien.