Markus Fischer sah zuletzt ein gerechtes, tottloses Unentschieden gegen die SG Quelle Fürth.
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SV Buckenhofen
SVB will Serie ohne Gegentor fortsetzen
Nach dem torlosen Remis gegen die SG Quelle Fürth wartet auf den SV Buckenhofen das nächste Heimspiel: Der Aufsteiger TSV Burgebrach kommt mit Rückenwind nach Buckenhofen, nachdem er zuletzt überraschend beim ASV Weisendorf gewinnen konnte.
Das 0:0 zuletzt gegen die Quelle war für Markus Fischer ein gerechtes Resultat. „Wir haben das am Anfang echt gut gemacht und das Spiel auf unsere Seite gezogen, aber im letzten Pass die Konsequenz vermissen lassen. Dadurch haben wir aus unseren Halbchancen zu wenig Torchancen herausgespielt“, blickt er zurück. Besonders die erste halbe Stunde gefiel ihm, danach jedoch kam der Gast aus Fürth besser ins Spiel. „In der zweiten Halbzeit war Quelle schon deutlich stärker, hat das Spiel mehr auf ihre Seite gezogen. Am Ende hatten wir auch ein Stück weit Glück – das Unentschieden war für beide Seiten in Ordnung.“
Defensive gibt Sicherheit
Trotz der vergebenen Offensivaktionen sieht Fischer viel Positives. Vor allem die Stabilität in der Abwehr gibt Zuversicht. „Wir haben jetzt drei Spiele in Folge ohne Gegentor gespielt. Das zeigt, dass wir defensiv sauber arbeiten und diszipliniert auftreten. Das wollen wir unbedingt beibehalten.“ Die Null zu halten sei für ihn der Grundstein, auf dem das eigene Spiel aufgebaut wird. „Wenn wir es schaffen, hinten stabil zu bleiben, dann können wir vorne unsere Qualität besser ausspielen. Wir haben die Spieler, die mit Tempo und im Eins-gegen-eins Lösungen finden können.“
Ein Beispiel dafür war die Chance von Tobias Loose kurz vor Schluss gegen Fürth. „Wenn er den macht, sprechen wir vielleicht über einen knappen Sieg“, so Fischer. Solche Situationen gelte es nun konsequenter zu Ende zu bringen. „Wir wollen unsere Angriffe klarer ausspielen und im letzten Drittel zielstrebiger sein.“
TSV Burgebrach kommt mit Selbstvertrauen
Mit dem TSV Burgebrach gastiert nun ein Gegner, der zuletzt wieder gewinnen konnte. Der Aufsteiger lag in Weisendorf bereits zurück, drehte die Partie aber mit viel Einsatz und gewann schließlich. „So ein Spiel bringt einer Mannschaft natürlich Selbstbewusstsein. Sie wissen jetzt, dass sie auch in der Liga bestehen können und werden entsprechend auftreten“, schätzt Fischer ein. Gerade diese Mischung aus Euphorie und mannschaftlicher Geschlossenheit macht den Gegner für ihn gefährlich. „Die werden uns alles abverlangen. Wir dürfen nicht den Fehler machen, Burgebrach zu unterschätzen.“
Trotzdem schaut der SVB-Coach mit gesundem Selbstvertrauen auf die Partie. „Wir spielen zu Hause, wir wollen das Heft in die Hand nehmen. Mit unserem Kombinationsspiel und durch gewonnene Eins-gegen-eins-Duelle können wir das Spiel auf unsere Seite ziehen.“ Fischer erwartet von seiner Mannschaft eine Mischung aus Geduld und Mut: „Wir dürfen nicht hektisch werden, wenn es nicht gleich klappt. Wichtig ist, dass wir unser Spiel durchziehen und die sich bietenden Chancen nutzen.“
Personalsituation entspannt sich langsam
Ein weiteres positives Signal: Die angespannte Personalsituation beim SV Buckenhofen bessert sich leicht. „Der eine oder andere Spieler kommt zurück, das hilft uns natürlich. Aber von Entwarnung kann man noch nicht sprechen“, erklärt Fischer. Die Rückkehr einzelner Akteure verschafft ihm wieder mehr Optionen – sowohl in der Startelf als auch auf der Bank.
Aufgebot letztes Spiel SV Buckenhofen (TSV Burgebrach, 24.08.2025):
Schuberth T.,
Zink M. (90.
Karl),
Eisgrub T.,
Barazal,
Ludwig,
Rösch (61.
Schwinn H.),
Lösel (86.
Eisgrub L.),
Schmittschmitt,
Eichenmüller (66.
Nöhring E.),
Alli (74.
Strohmer),
Friedhelm /
Dinovskyy,
Tesfay,
Graf F.
Expertentipp von Sebastian Baumann
3:1
Zurück aus dem Urlaub: Nico Plätzer (li).
Franz Beyer
TSV Windeck Burgebrach
Mit neuem Selbstvertrauen nach Buckenhofen
Durchatmen war nach dem vergangenen Wochenende beim TSV Burgebrach
angesagt. Das 3:1 beim ASV Weisendorf war nicht nur das Ende der Serie von fünf
Niederlagen, sondern laut Trainer Kutzelmann auch „hochverdient“. Dabei war vor
allem die Reaktion auf den frühen Rückstand in Minute 2 „bemerkenswert“ –
schließlich stand es schon nach 20 Minuten und Toren durch Robin Bätz, Nico Pinkert und Marcel Kutzelmann 3:1 für den TSV. Der verteidigte im
Anschluss stabil und punktete so erstmal seit dem Auftakt gegen Röslau. Mit nur
noch einem Zähler Rückstand sind die direkten Nichtabstiegsplätze zudem wieder
in Reichweite – um diese allerdings schon am Wochenende zu erreichen, muss eine
große Hürde bezwungen werden: Denn der SV Buckenhofen verpasste als Dritter im
vergangenen Jahr nur knapp die Relegation zur Bayernliga. „Das ist ein gestandener
Landesligist und natürlich klarer Favorit“, sieht Kutzelmann die Rollen eindeutig
verteilt. Nichtsdestotrotz wolle man „etwas mitnehmen“ – und ganz abwegig ist
das Vorhaben nicht: Mit 11 Zählern ist der SVB zwar ordentlich gestartet, wohl
aber noch nicht ganz so stabil unterwegs wie in der Vorsaison. Zudem sind bei
den Burgebrachern die Urlauber zurück, sodass das Trainerteam wieder mehr
Möglichkeiten hat.
Aufgebot letztes Spiel TSV Burgebrach (SG Quelle Fürth, 29.08.2025):
Voran J. 2,5,
Bogensperger B. 2,9,
Beyer L. 3,0,
Hörnes L. 2,9,
Ludwig 3,1 (79.
Hoch),
Bätz 2,9,
Zirkel M. 3,1,
Wirth L. 3,0 (70.
Schmid 2,9),
Pinkert 2,8,
Jörg 3,4 (46.
Plätzer 2,4),
Kutzelmann 3,0 /
Ochs,
Rein,
Alkadrie,
Endres
Expertentipp von Simon Ruß
2:1