Kapitän Tobias Benker (li.) und seine Röslauer müssen im Heimspiel gegen Lauterhofen dringend punkten.
anpfiff.info
FC Vorwärts Röslau
Sieg muss her
Nach sieben Spieltagen steht der FC Vorwärts Röslau weiter ohne Punkt am Tabellenende der Landesliga Nordost. Doch wer glaubt, dass die Fichtelgebirgler schon resigniert hätten, täuscht sich: Die jüngste Vorstellung gegen den Favoriten aus Forchheim hat gezeigt, dass die Mannschaft lebt. Trotz erneuter Niederlage hielt die Elf von Trainer Rüdiger Fuhrmann über weite Strecken stark dagegen, kämpfte sich nach Rückschlägen immer wieder zurück und verpasste nur knapp den Lohn für ihre Mühen, Das Problem bleibt jedoch altbekannt: Vorne fehlt die Kaltschnäuzigkeit, hinten die Stabilität. 22 Gegentore und lediglich neun Treffer nach sieben Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Dazu kommt eine nicht enden wollende Verletztenliste. Leistungsträger wie Miroslav Spirek oder Justin Achatz fehlen ebenso wie Felix Schmidt, zudem ist Florian Rupprecht gesperrt. Für einen Aufsteiger ist diese Personalnot ein schweres Handicap. Dennoch richten die Verantwortlichen den Blick nach vorne. „Wir müssen endlich anfangen zu punkten“, betont Sportleiter Hermann Wendel. Gelegenheit dazu bietet sich am Samstag, wenn der ebenfalls sieglose SV Lauterhofen ins Fichtelgebirge kommt. Beide Teams warten noch auf den ersten Sieg – ein echtes Kellerduell also. Röslau will die kämpferische Leistung aus dem Forchheim-Spiel bestätigen und endlich den ersehnten Befreiungsschlag landen.
Aufgebot letztes Spiel FC Vorwärts Röslau (SV Lauterhofen, 23.08.2025):
Stumpf,
Fuchs,
Krassa,
Knoblauch S.,
Thoma (46.
Achatz, 90.
Tröger T.),
Benker,
Dadder Mat. (74.
Lassan),
Ponader J.,
Schmidt,
Spirek (87.
Rückdäschel),
Lang (53.
Hoffmann) /
Teufel,
Ceylen
Expertentipp von Thomas Schrems
3:1