Benedikt Usbeck (re.) und der FCL müsen erneut eine starke Defensivleistung an den Tag legen, um zu Hause gegen Frammersbach zu bestehen.
Bernd Riemke / anpfiff.info
1. FC Lichtenfels
Endlich auch zu Hause punkten...
"Es war von Minute eins bis zu Minute 90 eine hoch konzentrierte und fokussierte Leistung meiner Mannschaft!" Trainer Stefan Dietz zeigte sich im Nachgang zum 2:0-Erfolg beim ASV Rimpar vollauf zufrieden mit der Darbietung der Seinen. Es war die passende Reaktion auf die 0:6-Pleite vor heimischem Publikum in der Vorwoche und ein in jeder Hinsicht verdienter Auswärtsdreier. Wieder mal ein Auswärtsdreier. Der zweite nacheinander. Und zu Hause? Da stehen aus den letzten drei Begegnungen drei deftige Niederlagen: 0:6 - 0:3 - 0:6. Un nun kommt mit der TuS Frammersabach auch noch eines der derzeit formstärksten Teams der Liga, das es erst in der vergangenen Woche zu Hause gegen Vatan Spor sieben Mal hat krachen lassen. "Nach einem schwächeren Saisonstart zeigen sie nun ihre wahres Gesicht und gehen nicht zuletzt wegen ihres Spielertrainers als Favorit ins Spiel", so Dietz, den ungeachtet der Außenseiterrolle endlich auch zu Hause wieder punkten möchte. "Gerade defensiv haben wir in Rimpar sehr viel richtig gemacht", frohlockt der FCL-Coach und hofft auf die Kunst seiner Mannschaft, dass sie an genau dieses Potenzial anknüpfen kann, um den Auswärtssieg zu vergolden und sich nach Möglichkeit weiter vom Tabellenende abzusetzen.
Aufgebot letztes Spiel 1. FC Lichtenfels (ASV Rimpar, 29.03.2026):
Weise,
Usbeck,
Mohr (89.
Haselmann Jan),
Reichel,
Mattausch,
Engelmann L. (76.
Wige),
Blinzler D. (90.
Kleylein K.),
Holzheid,
Zollnhofer,
Lausch (70.
Bergmann),
Pfadenhauer (83.
Mehiqi) /
Wagner T.,
Tomasiak,
Wagner M.
Expertentipp von Bernd Riemke
1:1
Hat sich Patrick Amrhein mit seinem Hattrick am letzten Wochenende für Lichtenfels warmgeschossen?
Alexander Rausch / anpfiff.info
TuS Frammersbach
Zwei Serien prallen aufeinander
Ist der Knoten nun geplatzt? Nach vier Unentschieden zu Beginn des Kalenderjahres gewannen die Frammersbacher jüngst erstmals nach der Winterpause. Und wie! Mit 7:2 fegten die Nordspessarter über Vatan Spor Aschaffenburg hinweg. Bei konsequenterer Chancenverwertung hätte das Ergebnis laut Co-Trainer Marco Schiebel sogar noch deutlich höher ausfallen können. Bezahlt machte sich dabei auch eine Systemumstellung auf eine Dreierkette, sowie das Startelf-Debüt des erst 18-jährigen Johannes Muthig. Für die beiden Coaches ist der Fellener "ein Stammspieler der Zukunft", der vor allem durch sein Auge am Ball besticht und diese wie kaum einer anderer in den Reihen der Rot-Weißen verteilen kann. Nun will der TuS seinen Lauf von zwölf ungeschlagenen Partien in Folge bei den zuletzt drei Mal zu Hause sieg- und punktlosen Lichtenfelsern fortsetzen. Wieder mit von der Partie könnte der am letzten Wochenende kurzfristig fehlende Marius Haas sein. Der Druck liegt klar auf Seiten der Oberfranken, die im worst case auf den Relegationsplatz zurückfallen könnten. Für Frammersbach geht es in der Rest-Saison um wenig. Immerhin könnten Patrick Amrhein, der gegen die Aschaffenburger drei Mal einnetzte, und seine Spieler zwei Ränge im Tableau gutmachen.
Aufgebot letztes Spiel TuS Frammersbach (Vatan Spor Aschaff., 29.03.2026):
Raven,
Moreno Haag (65.
Martello),
Zachrau,
Summa,
Beck M.,
Brahimi,
Reiling (46.
Mühlhoff),
Muthig Joh.,
Amrhein,
Blenk (58.
Beck A.),
Englert (65.
Merz) /
Nonnenmacher P.
Expertentipp von Lukas Hörlin
0:3