Hinter dem Einsatz von Moritz Fischer steht noch ein Fragezeichen.
Alexander Rausch
ASV Rimpar
Derby-Time
Zu zwei psychologisch sehr ungünstigen Zeitpunkten mussten die Rimparer beim Ex-Bayernligist TSV Karlburg zwei Tore einstecken. Einerseits nach 50 Sekunden, andererseits unmittelbar vor dem Seitenwechsel. Coach Thomas Redelberger fällt ein klares Fazit: "Wir enttäuschten im ersten Durchgang gegen einen sehr starken Gegner nicht. Das 0:2 zog bei uns allerdings den Stecker, wodurch wir im zweiten Abschnitt eine ziemlich schlechte Leistung boten und insgesamt verdient verloren." Als Favorit reisten die Rimparer ohnehin nicht nach Karlburg, auch im nächsten Spiel bleibt ihnen im Vorfeld eher die Außenseiterrolle. Auf das Derby gegen die Mittelfeldmannschaft vom TSV Eisingen freut sich Redelberger nichtsdestotrotz: "Ich erwarte eine sehr robuste und dynamische Mannschaft mit sehr guten Offensivspielern. Wir freuen uns auf den Vergleich gegen ein anderes Team aus dem Kreis Würzburg." Berechtigte Hoffnung auf einen Erfolg bezieht der ASV-Übungsleiter vor allem aus dem vorletzten Spiel gegen die Spitzenmannschaft Alemannia Haibach. Redelberger wünscht sich im Vergleich zum 0:0 verständlicherweise mehr Tore und einen Sieg, die Leistung habe jedoch gestimmt. Zudem verfügte Rimpar über ein Chancenplus. Darauf könne seine Mannschaft aufbauen und positiv in das Landkreis-Derby gegen den TSV Eisingen gehen.
Aufgebot letztes Spiel ASV Rimpar (TSV Karlburg, 07.03.2026):
Michel,
Billick (60.
Karle),
Hagen,
Fischer M. (46.
Makulik O.),
Kramosch M.,
Sicaja,
Deißenberger (85.
Santos),
Ursu,
Seidu (65.
Behringer),
Kramosch S.,
Kuhn (65.
Bah) /
Christof,
Budemann,
Fishman S.,
Burkard
Expertentipp von Florian Geiger
3:1
Hannes Schöner verpasste den möglichen Siegtreffer in der chancenarmen Partie gegen Leider. Mit dem Ergebnis waren die Eisinger dennoch zufrieden.
Lukas Hörlin / anpfiff.info
TSV Eisingen
"Ein Sieg ist für uns nie Pflicht"
Das 1:1 gegen den TuS Leider nahmen die Eisinger gerne mit, auch wenn sie aufgrund einer Zeitstrafe und eines Feldverweises beim Gegner fast eine halbe Stunde in Überzahl agierten. "Außergewöhnlich" sei es für seine Mannschaft gewesen, dass sie man nicht in Rückstand geraten sei, muss Benedikt Engert mit einem Lachen anerkennen. Generell sah der spielende Co der Gelb-Schwarzen einen verhaltenen Beginn der Aschaffenburger, die sich dann aber zunehmend steigerten. Mit einem Mann weniger verschloss die Bolze-Elf die Räume gut, mehr als eine aussichtsreiche Abschlussmöglichkeit durch Hannes Schöner brachte der TSV nicht mehr zu Stande. Dennoch wuchs der Abstand auf die Relegationsplätze auf sieben Zähler an. Geht der Liga-Neuling nun entspannt ins Lokalduell mit dem ASV Rimpar? Oder muss man anhand des Blicks auf die Tabelle den Christ-Schützlingen doch die Favoritenrolle zuschieben? "Ein Sieg ist für uns nie Pflicht. Man muss immer noch festhalten, dass wir der Aufsteiger ohne jegliche Landesliga-Erfahrung sind. Unser Primärziel ist der Nichtabstieg. Je früher wir über die ominöse 40-Punkte-Marke kommen, desto besser", rechnet sich der ehemalige Kleinrinderfelder beim Gastspiel in der Marktgemeinde dennoch einiges aus. Der Kader wird annähernd derselbe sein wie in der Vorwoche - und da hat es ja zu Zählbarem gereicht.
Aufgebot letztes Spiel TSV Eisingen (TuS Leider, 07.03.2026):
Endres,
Stumf V.,
Löhlein (90.
Heberlein),
Keidel,
Weber (74.
Spiegel),
Schöner,
Götz,
Thein L.,
Thein J.,
Volderauer (74.
Günder),
Glas H. /
Wild,
Christ M.,
Engert B.
Expertentipp von Lukas Hörlin
1:2