Aktuell vom Pech verfolgt: Mike Weismantel (r.).
Alexander Rausch / anpfiff.info
1. FC Fuchsstadt
Gelingt der zweite Streich gegen den Absteiger?
Nach drei Niederlagen in Serie stoppten die Fuchsstädter zwar ihren Punktlos-Lauf, ein Sieg beim vielzitierten Lieblingsgegner in Haibach gelang ihnen allerdings nicht. Mit Karlburg würde am Samstag der Gegner an den Kohlenberg kommen, gegen den der FC seinen ersten Saisonsieg feierte. "Würde", weil nach Schneefällen unter der Woche und der düsteren Prognose für das Wochenende eine Absage nicht unwahrscheinlich ist. Weil sich sein Team verbessert präsentierte, würde Tobias Bold die Partie gerne austragen können. Denn am Hohen Kreuz ließen die "Fuschter" nur einen gefährlichen Abschluss der Alemannen zu. Auf der Gegenseite belohnten sich die Schwarz-Roten für ihren gefälligen Auftritt wieder einmal nicht. "Das ist so, wenn man hinten drin ist", vermisste der Kaiser-Assistent erneut das Spielglück. Das gilt es gegen einen "individuell stark besetzten Gegner, der seine Anlaufschwierigkeiten abgeschüttelt hat" zu erzwingen - wie im Hinspiel. "Wir müssen das abrufen, was uns auszeichnet. Uns muss nur noch das Toreschießen gelingen. Dann kommen wir auch wieder da hinten raus", will Bold den Kontakt zum Rest des Feldes nicht abreißen lassen. Bis auf Mike Weismantel stehen die kurzfristigen Ausfälle wieder zur Verfügung. Michael Emmer wird berufsbedingt fehlen.
Aufgebot letztes Spiel 1. FC Fuchsstadt (DJK Don Bosco Bbg., 04.04.2026):
Kilchert M.,
Wahler,
Bartel S.,
Beckert,
Franz,
Schmidtner,
Frank,
Neder (65.
Reuter),
Volz,
Seit,
Radi (72.
Hugo L.) /
Wöckl,
Werner,
Pfeuffer,
Erhard B.,
Weismantel,
Mjalov
Die Karlburger Kicker wollen auch in Fuchsstadt jubeln.
Alexander Rausch/anpfiff.info
TSV Karlburg
Karlburg möchte neue Serie starten
Gar nicht so einfach kam das Spiel gegen den FC Bad Kissingen daher. Und das nicht nur, weil die Kurstädter ein unangenehmer Gegner waren, die die Karlburger von Beginn beschäftigten und beinahe in Führung gegangen waren. Auch nach den Gegentreffern steckten die Gäste keineswegs auf und brachten den TSV-Erfolg mehrmals ins Wanken.
Besonders mental war die Aufgabe gegen den Aufsteiger eine schwierige. Schließlich hatte der Bayernliga-Absteiger eine Woche zuvor in Großbardorf mächtig eines auf die Mütze bekommen. "Das hat uns die gesamte Woche beschäftigt", gibt Kapitän Jan Wabnitz zu. Der Spielführer wusste, dass es zu aller Erst einmal auf die Grundtugenden ankomme. Stichworte: Präsenz in den Zweikämpfen und Laufbereitschaft.
Und beides war von Beginn an vorhanden und führte letztlich zum Sieg gegen den Neuling aus dem Spielkreis Rhön. "Ich wusste, dass wir das Spiel ziehen, wenn wir unsere Leistung bringen", glaubte der 28-Jährige an den Erfolg seiner Mannschaft. Ähnlich ist es nun auch vor dem Duell in Fuchsstadt. Der Herangehensweise wird dabei gegen den kampfstarken Fußballclub ähnlich sein. Auf die Grundtugenden werde es wieder ankommen, weiß der Mittelfeldspieler.
Als Motivation dienen zudem der Derby-Charakter gegen die Fuschter und die Niederlage im Hinspiel. "Damals haben wir eine unserer schwächsten Saisonleistungen gezeigt", erinnert sich Jan Wabnitz ungerne ans erste Aufeinandertreffen. Am prestigeträchtigen Kohlenberg wollen nun aber die TSV-Kicker jubeln, um "wieder eine positive Serie zu starten".
Aufgebot letztes Spiel TSV Karlburg (DJK Schweb.-Schwem., 04.04.2026):
Eiselein (46.
Fischer-Vallecilla),
Winter,
Tudor,
Fenske,
Rumpel (66.
Fries),
Gutheil,
Wabnitz,
Bauer,
Hock (66.
Wagner),
Lambrecht (23.
Martin J.),
Diarrassouba (79.
Jeni) /
Krasniqi