Fabio Gobbo (re.) steht am kommenden Samstag wieder zur Verfügung.
Alexander Rausch
Würzburger FV
Christian Breunig: "Es ist eine Euphoriewelle erkennbar"
Was haben der FV 04 Würzburg und die Deutsche Fußballnationalmannschaft gemeinsam? Beide standen in ihren vergangenen Partien gewaltig unter Druck. Beide führten zur Pause mit 4:0. Beide siegten nach einer überragenden Leistung mit 6:0. Der "Bundes-Adler" qualifizierte sich damit für die Weltmeisterschaft 2026, der FV 04 Würzburg möchte sich nach der aktuellen Runde erneut für die Bayernliga qualifizieren. Trotz vieler schwachen Auftritte machte der Kantersieg gegen den ATSV Erlangen Mut. "Nach dem überzeugenden Erfolg und dem starken Spiel in Hof spüren wir im ganzen Verein eine Euphoriewelle", berichtet Coach Christian Breunig. Der FV-Übungsleiter blickt darüber hinaus gleich in die Zukunft: "Wir dürfen nicht vergessen, dass wir mitten im Abstiegskampf sind. Wir müssen weiterhin leidenschaftlich verteidigen und im Vergleich zu den letzten Auftritten keinen Prozentpunkt nachlassen." Nun gilt es also, diese Tugenden im nächsten Schritt im erneuten Heimspiel gegen den TSV Neudrossenfeld abzurufen. Bei der 0:2-Niederlage im Hinspiel lagen die Würzburger frühzeitig mit zwei Toren im Rückstand. Das soll sich laut Breunig nicht wiederholen: "Wir wollen drei Punkte und müssen deshalb von der ersten Minute an hellwach sein. Dafür brauchen wir auch unsere Fans, die uns in Erlangen überragend untertützten." Positiv: Fabio Hock, Samuel Röthlein, Steffen Krautschneider und Fabio Gobbo sind nun wieder einsatzfähig.
Aufgebot letztes Spiel Würzburger FV (ATSV Erlangen, 15.11.2025):
Koob,
Wagner L.,
Breunig (81.
Hansen),
Lotzen (81.
Staudt),
Döring,
Forster,
Lehrmann,
Schebak (67.
Cosar),
Nachkebiia (81.
Wagner N.),
Herbert,
Wild (73.
Istrefi) /
Höchel,
Esau,
Engelking,
Schäffer
Hat gute Erinnerungen an den FV: Mikel Seiter (am Ball).
anpfiff / Hans Wunder
TSV Neudrossenfeld
Jetzt nachsetzen
Einen ganz wichtigen Dreier hat die Elf vom Weinberg beim Nordost-Derby gegen die SpVgg Weiden gelandet. Dabei war die Partie von unterschiedlichen Hälften geprägt, denn zunächst übernahmen die Oberpfälzer das Kommando und gingen folgerichtig kurz vor der Pause in Front. „Wir haben nach einer schlechten ersten Halbzeit im zweiten Durchgang ein anderes Gesicht gezeigt, wobei wir natürlich gleich nach der Pause auch das nötige Glück hatten“, gestand Trainer Andreas Baumer nach dem 2:1-Arbeitsieg. Damit weisen die Grünweißen inzwischen sieben Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz auf und könnnen sich weiter Luft verschaffen und für eine etwas entspanntere Rückrunde sorgen. Rein tabellarisch sollten die Grünweißen beim Vorletzten aus Unterfranken etwas mitnehmen können, aber der Schein trügt, denn die Würzburger feierten zuletzt einen furiosen 6:0-Sieg gegen Erlangen, befinden sich ganz klar im Aufwärtstrend. Im Hinspiel konnte sich die Baumer-Elf noch mit 2:0 durchsetzen und legten mit den frühen Treffern von Mikel Seiter und den verwandelten Elfmeter von Nikolas Hofmann den Grundstein für den Heimsieg.
Aufgebot letztes Spiel TSV Neudrossenfeld (ASV Neumarkt, 29.11.2025):
Grüner 2,2,
Stechl 3,2,
Gareis 2,6,
Ismail 3,3 (80.
Greef H.),
Beszczynski 2,5,
Seiter 2,2,
Hofmann 3,1,
Sauerstein 3,4 (68.
Herath 2,8),
Makarenko 2,6 (79.
Lange),
Ziegler 3,8 (46.
Peeters 3,6),
Hrgota 3,7 /
Lauckner,
Nüßlein J.,
Mittereder,
Larkow