Marc Reitmaier war die Unzufriedenheit nach der Partie in Vilzing deutlich anzumerken.
Alexander Rausch/anpfiff.info
FC Würzburger Kickers
Kickers in Augsburg unter Zugzwang
Den Start ins Jahr 2026 haben sich die Kickers gänzlich anders vorgestellt. Nur vier Zähler holten die Rothosen aus den ersten drei Partien und schossen dabei zwei mickrige Tore. Die Harmlosigkeit im Angriff ist auch das aktuelle Kardinalproblem der Truppe von Marc Reitmaier, die ihre PS nicht auf die Straße bekommt.
In Nürnberg verpassten die Rothosen, in Führung zu gehen, gegen Aubstadt die eigene, durchaus schmeichelhafte auszubauen, ebenso wie in Vilzing. Die Kickers machen aktuell zu wenig aus ihren wenigen Möglichkeiten. Auch der Übungsleiter bemängelte zuletzt mehrmals die fehlende Zielstrebigkeit im Abschlussdrittel.
Dabei wäre die Chance, sich Platz Zwei zu schnappen und Aufstiegseuphorie zu entfachen, sehr groß gewesen. Die Nürnberger verzichteten just in der Woche vor dem direkten Aufeinandertreffen auf die Beantragung der Drittliga-Lizenz. Die Unterhachinger holten ebenfalls nur einen Zähler aus den ersten beiden Partien des Jahres. Doch die Würzburger packten die Möglichkeit nicht am Schopfe und stehen in Augsburg nun unter Zugzwang, um nicht vorzeitig den Anschluss zu verlieren. Gegen die Fuggerstädter, die in diesem Jahr ebenfalls vier Punkte holten, muss dringend der zweite Erfolg seit dem Jahreswechsel her.
Auch wenn die Münchner sich selbst noch nicht sicher sind, ob sie dritte Liga spielen möchten, aktuell liegen sie mit einem Nachholspiel in der Hinterhand punktgleich vor den Rothosen.
Aufgebot letztes Spiel Würzburger Kickers (FC Bayern München 2, 10.04.2026):
Guttenberger,
Kurzweg,
Omore (90.
Meisel),
Hägele (90.
Gögce),
Farahnak,
Zejnullahu,
Kraus (79.
Nischalke),
Ochs,
Thomann Mart. (90.
Uhl),
Berisha (79.
Cissé),
Bonga /
Langner,
Schmidt,
Deppner,
Knaus
Expertentipp von Alexander Rausch
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