Füllte seine Jokerrolle bestens aus: Felix Heim (li.).
anpfiff / Hans Wunder
SpVgg Bayreuth
Viele Schlagzeilen
Die Altstädter sorgen derzeit für jede Menge Arbeit in den Redaktionsstuben. Erst die anhaltenden Fianzprobleme, dann die Spielerwechsel in der Wointerpause, schließlich die Freikartenaktion gegen die kleinen Bayern und jetzt noch der vorzeitige Abgang von Geschäftsführerin Nicole Kalemba Mitte April. Da war es gut, dass die Altstädter nach dem 1:1-Remis mit einem kleinen Erfolgserlebnis aus Eichstätt zurückgekehrt sind. "Bis auf die Viertelstunde nach dem Rückstand war ich mit der Leistung meiner Jungs sehr zufrieden", zeigte sich SpVgg-Trainer Lukas Kling nach dem Schlusspfiff erleichtert. "Wir haben uns nach der Pause dann den Platzverhältnissen mehr angepasst, haben aber auch mehr Leidenschaft gezeigt." Der Lohn: Mit einem Schrägschuss sorgte der wiedergenesene Felix Heim für den nicht unverdienten Ausgleich. Jetzt kommt der Unterbau des Rekordmeisters, der zwar nicht mehr ganz vorne mitspiel, aber immer noch über große Strahlkraft verfügt. Bei der Partie unter Flutlicht wurden bereits über kostenlose 5000 Tickets abgesetzt, so dass sich viele Fans an die Drittligazeit erinnern werden. Mit dem Profistatus soll aber in der nächsten Saison Schluss sein und man darf gespannt sein, wann es wieder eine Partie vor vergleichbares Kulisse geben wird.
Aufgebot letztes Spiel SpVgg Bayreuth (Wacker Burghausen, 10.04.2026):
Kasten,
Schäffner,
Lippert (45.
Brückner),
Schwarz,
Seidel,
Zietsch,
Markert F. (61.
Kraus),
Andermatt,
Sekulovic (90.
Bucher),
Scheder,
Fesser (84.
Winklbauer) /
Mayer,
Weimer,
Koc,
Dachsbacher
Expertentipp von Hans-Jürgen Wunder
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