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Artikel veröffentlicht am 22.01.2022 um 10:30 Uhr
TSV Ammerndorf in Lauerposition: Mit einem neuen Quartett in die Relegation?
In Lauerstellung überwintert der TSV Ammerndorf hinter den Aufstiegsrängen der A-Klasse 3. Vier Neuzugänge gab es nun im Winter für das Team von Nicolas Müller, der um Geduld beim Neuaufbau wirbt und trotzdem noch ein klares Ziel für den weiteren Saisonverlauf hat.
Von Marco Galuska
Nicolas Müller will seinem TSV Ammerndorf vor allem von außen weiterhin erfolgreich führen.
fussballn.de / Schlirf
Vor der Saison kam Nicolas Müller als Trainer nach Ammerndorf, um ein neues Kapitel auf der Alm einzuläuten. Mit einigen namhaften Verstärkungen wurde dem TSV schnell die Favoritenrolle zugeschoben. Zur Winterpause zeigt die A-Klasse 3 aber, dass die Meisterschaft nur über den FSV Stadeln III gehen wird. Ammerndorf liegt nach verpatztem Start auf Rang vier.

Stadeln III der kommende Champion

"An Stadeln wird kein Weg vorbeiführen! Die werden das zu 100 Prozent machen. Das ist im Kern eine frühere Bezirksliga-Mannschaft, die clever ist und verdientermaßen da oben steht, wo uns der ein oder andere vor der Saison gesehen hat", ordnet Müller die Tabellenkonstellation in der Liga ein. Auch wenn man dem FSV am Ende zur Meisterschaft gratulieren wird, so will man den Primus "im Rückspiel schon noch ärgern", wie der Trainer sagt. Viel wichtiger sei jedoch der Blick auf die Relegationsplätze, die aktuell vom SV Raitersaich II und SV Bürglein besetzt werden: "Da sehe ich schon noch Chancen für uns, wenn wir in der Rückrunde gut punkten. Wir müssen da sein, wenn sie patzen. Unser Ziel ist die Relegation!" Zuversichtlich stimmt Müller dabei die Entwicklung im Laufe der Saison: "Man sieht, dass sich nach und nach etwas entwickelt, aber alles auch seine Zeit braucht!"

Am FSV Stadeln III gibt es kein Vorbeikommen, aber im Rückspiel möchte man dem Primus schon die Stirn bieten.
Yasin Mülayim

Besser kein spielender Trainer mehr

Für den weiteren Saisonverlauf konnte man im Winter vier Neuzugänge begrüßen. Mit Simon Kunert kehrt ein Ammerndorfer vom ATV 1873 Frankonia zurück. Außerdem hat sich mit Moumen Amneh und Maurice Blanton ein Duo von Vatanspor Nürnberg der Müller-Truppe angeschlossen. Zudem kommt mit Sebastian Pasieka vom SV Poppenreuth ein erfahrener Kicker, der schon in höheren Ligen unterwegs war. Damit werden die Optionen im Team erweitert. Der Coach selbst will es besser bei seinen bisher sieben Saisoneinsätzen aufgrund der früheren Kopfverletzung belassen: "Ich glaube, es ist für die Truppe und mich besser, wenn ich das von außen steuere. Ich muss ehrlich sein, dass ich die hohen Bälle habe vorbei fliegen lassen, das ist ja dann auch nicht die Art Fußball, die mir selbst Spaß machen würde", so der 31-Jährige über sein eher unfreiwilliges Comeback in der Vorrunde.

Nicolas Müller sieht sich selbst nicht mehr am Platz bei der 1. Mannschaft.
fussballn.de / Schlirf

Eine Veränderung gibt es im Trainerstab der Ammerndorfer. Florian Kerle, der bisher Co-Trainer war, kümmert sich in erster Linie um die sportliche Leitung und weitere Projekte im Verein. Dafür ist mit Robert Krapfenbauer ein in Ammerndorf bestens bekanntes Gesicht ins Trainerteam hinzugestoßen.

Im Hinblick auf den Wiederbeginn der Runde Ende März will man in der Vorbereitung die Belastung erst allmählich steigern. Am 1. Februar steht der Trainingsauftakt terminiert. Mit dem Kreisligisten TSV Buch II und den Kreisklassen-Spitzenteams SV Burggrafenhof und SV Losaurach gibt es interessante Testgegner. Wie es über die Saison hinaus mit dem Trainer weitergeht, darüber wurde zwar noch nicht verbindlich gesprochen, "aber grundsätzlich war das Projekt nicht nur auf ein Jahr ausgelegt", gibt sich Nicolas Müller entspannt und geht davon aus, dass seine Trainertätigkeit auch in der kommenden Saison in Ammerndorf stattfinden wird. Im Idealfall sogar schon in der Kreisklasse.

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Tabelle A-Klasse 3

Pl.
Team
Sp
Tore
Pkt
1
14
69:15
39
3
13
45:28
27
4
14
76:26
27
7
14
38:31
22
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