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Artikel veröffentlicht am 04.04.2021 um 10:01 Uhr
Ab kommender Saison: Nicolas Müller wird Trainer beim TSV Ammerndorf
Mit einem Debütanten auf der Trainerbank, der als Spieler in der Region aber bestens bekannt ist, wird der TSV Ammerndorf ins neue Spieljahr starten: Nicolas Müller (30), zuletzt beim TSV Buch in der Landesliga am Ball, wird nach seinem Karriereende als Spieler nun seinen ersten Posten bei den Herren an der Seitenlinie übernehmen.
Von Marco Galuska
Nicolas Müller wird neuer Trainer beim TSV Ammerndorf.
TSV Buch
Zum Jahresende hatten sich die Wege von Trainer Christian Nagel und dem TSV Ammerndorf getrennt - "der Pandemie geschuldet", wie Abteilungsleiter Uwe Saupe betont. An eine wirkliche Fortsetzung einer durchweg verkorksten Saison glaubt man in Ammerndorf kaum mehr. Sollte es aber vor dem 1. Juli doch noch weitergehen, würde man "in Eigenregie" mit dem bisherigen Co-Trainer Florian Kerle, unterstützt von den beiden Abteilungsleitern Saupe und Udo Satzinger, das Spieljahr zu Ende bringen.

Während sich Saupe und Satzinger dann in Zukunft aus dem Sportlichen wieder heraushalten wollen, wird Kerle in der Funktion als Co-Trainer weitermachen. Neuer Chefcoach auf Ammerndorfs Höhen wird dann Nicolas Müller. Der 30-Jährige der aufgrund der Nachwirkung einer Kopfverletzung mittlerweile seine Spielerkarriere in der Landesliga beim TSV Buch beendet hat, übernimmt zum 1. Juli 2021 planmäßig den Trainerposten beim A-Klassisten.

"Das war ursprünglich nicht geplant, hat sich vielmehr so ergeben, dass Nick über seinen Arbeitskollegen Stefan Lösel ab und an bei unserer AH mittrainiert hatte. So entstand auch der Kontakt zu Florian Kerle. Die beiden sind mittlerweile gut befreundet", erklärt Saupe und freut sich über die Lösung.

Für Müller wird es die erste Station als hauptverantwortlicher Trainer bei den Herren sein. Bei der U23 der SpVgg Ansbach war er schon spielender Co-Trainer, zuvor im Nachwuchsbereich als Co-Trainer der A- und B-Junioren der SG Quelle Fürth tätig. Beim DFB-Mobil und mehreren Feriencamps fungierte er obendrein als Trainer. "Die Aufgabe in Ammerndorf ist für mich reizvoll, weil es ein Projekt ist, das wir starten, um den Verein wieder in der Region bekannter zu machen. Das geht nicht von heute auf morgen, aber über die Zeit wird man sehen, wohin die Reise geht", so Müller im Gespräch mit fussballn.de.

Auch wenn der Pass des bald 31-Jährigen für Freundschaftsspiele in der AH in Ammerndorf landen soll, als Spielertrainer wird er bei den Herren definitiv nicht einsteigen. "Die Gesundheit geht einfach vor. Für mich ist die Tür als Spieler geschlossen, dafür geht nun eine neue als Trainer auf!"

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