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Artikel veröffentlicht am 24.11.2020 um 11:15 Uhr
Raßbach stellt klar: Ligapokal im Kreis wird weitergehen!
Drei Wochenenden, an denen Spiele regulär eingeplant waren, fielen im Kreis Nürnberg/Frankenhöhe dem neuerlichen Corona-Lockdown im Sport zum Opfer. Auch wenn dabei zwei Spieltage im Ligapokal betroffen waren, steht der Wettbewerb zum aktuellen Stand nicht auf der Kippe. Der Kreisvorsitzende Thomas Raßbach stand fussballn.de zu aktuellen Themen Rede und Antwort.
Von Marco Galuska
Der Vorsitzende des BLSV-Kreises Ansbach und BFV-Kreises Nürnberg/Frankenhöhe: Thomas Raßbach.
fussballn.de / Kögel
Thomas Raßbach zu...

...dem weiteren Ablauf im Ligapokal:

Wir sind im Kreis Nürnberg/Frankenhöhe fest entschlossen und überzeugt, dass wir den Wettbewerb nach der Winterpause weiterspielen. Und ich sehe auch keine Probleme, dass wir den Ligapokal nicht planmäßig durchziehen können, sofern es nicht etwa einen Lockdown geben sollte, der weit über die reguläre Winterpause hinaus geht.

Wir spielen vier Hammes-Runde in jeder Gruppe. Dazu haben wir noch zwei, manche auch drei Spieltage zu absolvieren. Sollte es theoretisch eng werden, könnte man sich überlegen, ob die Finalrunden nicht mit Hin- und Rückspiel, sondern jeweils nur einfach gespielt werden. Aber die Notwendigkeit sehe ich aktuell nicht, etwas zu kürzen oder abzusagen, da muss man sich jetzt nicht aus Langeweile mit dem Rotstift drauf stürzen.

...dem Rahmenterminkalender der Saison 2019/21:

Am bestehenden Rahmenterminkalender ändert sich erst einmal nichts. Wir haben für das letzte Februar-Wochenende einen Nachholspieltag angesetzt. Der bleibt zunächst so stehen und wird in Abhängigkeit von Corona, aber sicher auch von der Wetterlage, entsprechend belegt. Die Vereine müssen sich zunächst einmal darauf einstellen, dass sie am 27./28. Februar 2021 mit einem Pflichtspiel starten. Wie genau das aussehen wird, werden wir rechtzeitig vorher entscheiden. Das könnten Nachholspiele aus Liga oder Ligapokal sein. Das genau zu planen, macht vor Weihnachten jedoch noch keinen Sinn.

...die Gebühren-Anpassung des BFV:

Ich habe diesbezüglich persönlich keinerlei Anrufe oder Beschwerden von Vereinen erhalten. Hierzu muss man aber auch die Dinge richtig einordnen. Generell stehe ich absolut dahinter, dass man die Gebühren mit der Inflation anpasst. Wenn alles teurer wird, ist es auch klar, dass das für Verband, Vereine und letztlich auch Mitglieder gelten muss. Es kann sich jeder selbst ausrechnen, was andere Freizeitaktivitäten mittlerweile kosten. Aufgrund der aktuellen Lage wäre es psychologisch aber sicherlich geschickter gewesen, wenn man mit der Erhöhung einfach noch gewartet hätte.

...dem Mitgliederrückgang in den Vereinen:

Hier sehe ich zwei riesengroße Probleme: Viele Jugendliche hören auf, weil sie für sich einfach eine andere Beschäftigung gefunden haben. Hinzu kommt noch, dass es generell einen massiven Einbruch beim Nachwuchs gab und dadurch überhaupt weniger neue Mitglieder hinzukommen. Die Austrittsquote von 2020 wird im Vergleich zu 2019 noch nicht so deutlich sein. Richtig deutlich könnte dies aber im kommenden Jahr werden, da könnte man die Unterschiede durch Covid-19 dann 2021 genauer nachvollziehen. Gerade für die Hallensportarten wird das ein schwerwiegendes Problem.

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