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Artikel veröffentlicht am 26.06.2020 um 06:00 Uhr
Ewige Tabelle der BOL: Dinos, Musterschüler, One-Hit-Wonder
Die Eliteliga Mittelfrankens, die Bezirksoberliga, wurde 1988 eingeführt und zum Bedauern vieler 2012 aufgelöst. Doch wer war am längsten mit dabei und in der Rückbetrachtung die erfolgreichste Mannschaft? Wer stellte welche Bestmarken auf?Wir präsentieren die ewige Tabelle der BOL!
Von Marco Galuska
Sie war eine wahre Erfolgsgeschichte, die Spitzenliga im Bezirk Mittelfranken. 1988 startete die BOL in ihre erste Saison mit dem TSV 1860 Weißenburg als souveränen Meister. Der letzte Champion in Mittelfrankens Eliteliga wurde der 1. SC Feucht zum Ende des Spieljahres 2011/12. Weder Weißenburg noch Feucht rangieren aber in der Gesamtbetrachtung der BOL ganz oben. Der Fußball-Statistiker Ernst Reichel hat uns freundlicherweise die exakte Auswertung der 77 Mannschaften aus der 24-jährigen Geschichte der mittelfränkischen Topliga übermittelt. Dabei fällt auf, dass die BOL für viele Teams nur eine relativ kurze Episode gewesen ist.

Der letzte BOL-Meister: 1. SC Feucht, Saison 2011/12.
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Die Dinos hielten es 15 Jahre aus

Von den Gründungsmitgliedern 1988 kam nur der TSV Neunkirchen am Brand auf eine zweistellige Anzahl an Spieljahren in der BOL. Am längsten hielten es aber der FV Wendelstein und die DJK Schwabach im Oberhaus aus. Jeweils 15 Jahre waren die Vereine in der BOL vertreten, die Wendelsteiner noch ein wenig erfolgreicher. So dass die virtuelle Krone mit 650 Punkten an den Meister von 2002 und 2005 geht. Der FV erzielte auch die meisten Tore (895), kassierte aber auch die meisten Gegentreffer (833).

Den Rang des Rekordmeister teilen sich die Wendelsteiner indes mit vier Mannschaften, die ebenfalls den Titel doppelt holten: ASV Neumarkt (1990, 1996), 1. SC Feucht (1995, 2012), TSV Neustadt/Aisch (1999, 2007), Jahn Forchheim (2006, 2010). Ein ganz besonderes Kunststück gelang indes dem FSV Erlangen-Bruck, der 2004 mit seiner 1. Mannschaft Meister wurde und fünf Jahre später den Titel auch mit seiner 2. Mannschaft einfahren konnte. Neben Bruck schafften nur die Amateure der SpVgg Greuther Fürth im Jahr 2000 als Unterbau eines Vereins den Gewinn der BOL-Meisterschaft. 

Das sind die Top 50 der BOL Mittelfranken
Quelle: Ernst Reichel

Kurios: Die mit Anstand schlechteste Tordifferenz hält die Nummer 4 der Ewigen Tabelle, die SpVgg Heßdorf, die trotzdem immerhin stolze 13 BOL-Jahre auf dem Buckel hat und das punktemäßig beste Team aus Erlangen/Pegnitzgrund stellt. Der ASV Zirndorf ist die beste BOL-Mannschaft aus dem Kreis Nürnberg/Frankenhöhe, aus dem es nur noch der SV 1873 Nürnberg-Süd in die Top 10 geschafft hat.

Punkteschnitt: Ansbach setzte den Bestwert

Unter den Vereinen der BOL, die mindestens zehn Jahre vertreten waren, weist die SpVgg Uehlfeld den besten Punkteschnitt (1,52) auf. Herausragend unter den Top 50 ist der Wert der SG Quelle Fürth, die auf einen Schnitt von 2,01 Zählern (nach 3-Punkte-Regel) kommt. Kurios: Dennoch liegt die 2. Mannschaft der Dambacher im Punkte-Ranking noch vor der 1. Mannschaften, dies freilich mit zwei Spieljahren mehr auf dem Konto. Den mit Abstand besten Schnitt legt die SpVgg Ansbach mit 2,20 Punkten hin, als man 1997 die Meisterschaft einfahren konnte.

One-Hit-Wonder - die Auf- und Absteiger

Der Tabellenkeller der Ewigen Tabelle der BOL findet eine Reihe von Mannschaften, für welche die Liga einfach eine Klasse zu hoch war, aber auch einige, die sich nur auf dem Durchmarsch in die Landesliga befanden.
Quelle: Ernst Reichel

Neben der SpVgg Ansbach schafften die SpVgg Greuther Fürth II und der FSV Erlangen-Bruck II in ihrem Meisterjahr einen Schnitt von über zwei Punkten. Auch die Aufstiege von Dergahspor Nürnberg und TSV Buch waren mit einem sehr ordentlichen Durchschnittswert verbunden. Gleichwohl gab es auch eine ganze Reihe an Mannschaften, für die in der BOL die Luft zu dünn wurde. Der SV Gutenstetten warf in der Saison 2006/07 das Handtuch.

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