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Artikel veröffentlicht am 08.01.2020 um 12:00 Uhr
Lösung als spielender Co-Trainer: Patrick Reichenauer zurück beim TSV Burgfarrnbach
Einen Neuzugang kann der TSV Burgfarrnbach zum Jahreswechsel vermelden - und dieser ist ein alter Bekannter, der gleich in doppelter Hinsicht helfen soll: Patrick Reichenauer kehrt auf die Tulpe zurück und wird dort spielender Co-Trainer von Tobias Dorsch. Zudem gibt es einen gefühlten Neuzugang, einen Backup, aber auch vier Abgänge, wobei davon bislang nur eine Einigung mit dem neuen Verein getroffen wurde.
Von Marco Galuska
Patrick Reichenauer kehrt zum TSV Burgfarrnbach zurück und wird dort spielender Co-Trainer.
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Die Winterpause fällt diesmal bewusst länger aus, um den Akku wieder zu laden: "Man hat gemerkt, dass die Spieler einfach durch waren. Deshalb haben wir auch auf Hallenturniere weitgehend verzichtet. Aber vielleicht sollte man es dann sowieso auch gut sein lassen, wenn einem so ein Turniersieg gelingt", blickt Spielertrainer Tobias Dorsch gut einen Monat zurück, als der TSV Burgfarrnbach überraschend die Fürther Stadtmeisterschaft gewinnen konnte.

"Das war ein Riesending, damit hat keiner im Vorfeld gerechnet, umso mehr haben wir uns darüber gefreut. Vor allem zeigt es auch, was man mit einem guten Team auch gegen wirklich starke Gegner erreichen kann", zeigt sich Dorsch stolz über den Triumph unterm Hallendach, als man den FSV Stadeln im Halbfinale und die SG Quelle Fürth im Endspiel bezwingen konnte.

Der Gewinn der Fürther Stadtmeisterschaft kam völlig überraschend für Tobias Dorsch und sein Team.
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Reichenauer als Co-Trainer und Stabilisator der Defensive

Noch bis zum 4. Februar geht die Pause für die Burgfarrnbacher, ehe die Vorbereitung beginnt. Dann wird Dorsch gemeinsam mit einem Neuzugang sein Team wieder auf Vordermann bringen. Patrick Reichenauer wird als spielender Co-Trainer Dorsch tatkräftig unterstützen: "Als Spielertrainer allein wäre es mir auf die Dauer zu viel gewesen, umso mehr freue ich mich, dass es mit Patrick geklappt hat. Er war mein absoluter Wunschkandidat. Wir haben zusammen in Gutenstetten gespielt, sind gut befreundet und nachdem wir uns mit der Abteilungsleitung zusammengesetzt haben, wurden wir uns recht schnell einig", erklärt Dorsch und betont, dass Reichenauer, der zuletzt Trainer beim FSV Stadeln II war, nicht nur zur Unterstützung beim Coaching geplant ist, sondern auf dem Platz "in der Defensive fest eingeplant" ist. Der mittlerweile 36-Jährige hat bereits eine Vergangenheit im Verein, spielte vor rund zehn Jahren unter Trainer Patrick Frühwald schon in Burgfarrnbach.

Torwart-Position: Gebelein als Nummer 1, Pröll als Backup, Meier nach Stadeln

Markus Pröll sprang schon im letzten Spiel vor der Winterpause ein und hielt seinen Kasten sauber.
fussballn.de / Schlirf

Schon vor der Winterpause gab es einen Neuzugang im Kader, der aber vor allem als Backup-Lösung zu sehen ist. Markus Pröll (32), der zuvor bei der SG Quelle Fürth im Tor stand, wohnt mittlerweile in Würzburg, könnte aber wieder bei Bedarf einspringen, wenn etwa Stammkeeper Alexander Gebelein ausfallen würde.

Dafür hat sich Torwart Dennis Meier zu einem Wechsel zum FSV Stadeln entschieden. Weil für den 19-Jährigen, der aus der Jugend der Bären kommt, eine beträchtliche Ablösesumme fällig wäre, sieht es nicht nach einer Einigung zwischen den Vereinen aus, so dass Meier ohne Freigabe zum FSV wechselt und dann erst Ende Mai frei wird.

Die Sache mit den Abgängen


Jonathan Hartig wird nicht mehr für den TSV Burgfarrnbach auflaufen, aber wohl auch in dieser Saison nicht mehr für den SV Hagenbüchach.
B. Fromm

Ebenfalls "unfrei" verlief der Transfer von Jonathan Hartig zum SV Hagenbüchach. Der Standardspezialist, der vor der Saison von der TSG 08 Roth kam, will zu seinem alten Trainer Taner Koc zurück. Weil der SVH aber einer der direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt ist, will man dem Wechsel nicht ohne weiteres zustimmen.

Neben dem bereits geklärten Wechsel von Tobias Guter zum SV Burggrafenhof, könnte es auch noch einen vierten Abgang geben: Christian Heinrich würde gerne zum ASV Veitsbronn wechseln. "Christian ist auf uns zugekommen, weil er sich mehr Spielzeit wünscht. Das ist eine andere Ausgangslage", zeigt Dorsch Verständnis für das Ansinnen des Studenten. Für einen Wechsel samt Spielrecht fehlt aber auch hier noch die Einigung zwischen den Vereinen.

Hoffen auf Ramic und die Jugend


Neben Reichenauer gibt es auch einen "gefühlten Neuzugang" mit Kenan Ramic, der vor der Saison aus Baiersdorf kam, sich aber noch vor dem Rundenbeginn eine schwere Fußverletzung zuzog. "Kenan hat damals schon in der Sommervorbereitung gezeigt, was er drauf hat. Er wird nun in der Vorbereitung wieder voll einsteigen", hält Dorsch große Stücke auf den Offensivmann, geht aber auch ganz allgemein zuversichtlich in die Restsaison: "Wir haben genügend Qualität im Kader, um die Klasse zu halten und eben kein Abstiegskandidat zu sein. Da müssen wir in erster Linie aber auf uns selbst schauen und können uns letztlich nur selbst schlagen!"

Jugendspieler wie Florian Draws sollen auch weiterhin das Vertrauen genießen beim TSV Burgfarrnbach.
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Zuversichtlich stimmt vor allem der Blick in die nahe Zukunft. "Wir haben sehr viel Qualität in der Jugend, das sind keine normalen Jugendspieler", so Dorsch mit Hinweis auf die A-Jugend, aktuell Tabellenführer der Kreisliga, aus der immer wieder Talente nachrücken und schon bei den Herren im Trainingsbetrieb eingebunden werden. Mit Dylan Meier, Paul Richter und Tim Richter haben drei 18-jährige schon Bezirksliga-Luft geschnuppert, Florian Draws wurde gar zum Stammspieler. Mit Fabrizio Mancini und Sebastian Kaufmann stehen schon die nächsten Talente bereit. "Da führen wir den Weg fort, den Uwe vor ein paar Jahren angefangen hat", verweist Dorsch auf seinen Vorgänger.

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