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Artikel veröffentlicht am 12.11.2019 um 14:58 Uhr
Mit Moral in Unterzahl: ASV Vach zieht sich aus dem Keller
Rund eine Halbzeit musste der ASV Vach in den beiden vergangenen Partien gegen Selb und in Schwaig in Unterzahl auskommen, zweimal gingen die Mannhofer als 2:0-Sieger vom Platz und konnten eminent wichtige Punkte im Abstiegskampf sammeln. Trotz teilweise widriger Bedingungen zeigt sich die Moral intakt und die Nein-Elf auf einem versöhnlichen Weg in Richtung Jahresende.
Von Marco Galuska
Einen immens wichtigen 2:0-Sieg landeten die Vacher in Schwaig - kurioserweise gelang der Dreier erneut trotz langer Unterzahl.
fussballn.de / Strauch
20 Punkte waren als Etappenziel zum Ende der Hinrunde ausgegeben, nachdem sich herauskristallisieren sollte, dass der erhebliche Umbruch nach dem Bayernliga-Abstieg nicht so einfach aufgefangen werden konnte. Nach einem ordentlichen August und einem an sich guten Auswärtsspiel in Feucht, das aber 1:3 verloren ging, war der Wurm drin beim ASV: Zur Kärwa gab's eine 1:7-Abreibung gegen Herzogenaurach und bis zum Heimspiel gegen Selb sollten nur vier Zähler gesammelt werden.

Gegen den spielstarken Aufsteiger aus Selb zeigte Vach aber eine kämpferisch und taktisch astreine Leistung und siegte zum Hinrundenabschluss mit 2:0. Die 20 Punkte waren erreicht. Nachdem das Derby gegen den TSV Buch abgesagt werden musste (Nachholtermin: 8. Dezember, 14 Uhr), sollte am vergangenen Samstag die Revanche beim SV Schwaig gelingen.

Mit zwei Siegen zuletzt entspannt sich die Lage in Vach etwas. Trainer Norbert Nein will nun die 30-Punkte-Hürde anpeilen, womöglich noch vor dem Winter knacken.
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Im Hinspiel gab es ein fast schon typisches 0:1 - durch ein spätes Weber-Tor - aus Vacher Sicht. Diesmal begann die Truppe von Norbert Nein in einem intensiven Spiel gut, vergab einige Möglichkeiten, ehe ein abgefälschter Freistoß von Takmak die Führung brachte. Glück hatte man kurz vor der Pause, als man jenen Weber frei zum Kopfball kommen ließ, dieser aber kein Profit daraus schlagen konnte.

Unterzahl erneut gut gemeistert - Rico Röder in der Abwehr

Der bereits verwarnte Gambel kassierte dann eine aus Vacher Sicht nicht gerechtfertigte Ampelkarte: "Er spielt mit einer Grätsche den Ball, die Gelb-Rote Karte war für mich ein Witz", so Trainer Norbert Nein. Somit galt es wieder in Unterzahl eine knappe Führung zu retten: "Man muss sagen, dass beide Torhüter gut gehalten haben. Kompliment an meine Mannschaft, die wirklich alles reingeworfen hat, um den Sieg mitzunehmen", so der Coach. Selbst Spielgestalter Rico Röder stellte sich als Abwehrspieler in den Dienst des Teams. Civelek gelang schließlich das erlösende 0:2, das Vach auf Platz elf mit 23 Zählern hebt.

Burc Takmak erzielte die Vacher Führung und räumte dann in der Defensive auf.
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"Die zwei Siege zuletzt waren enorm wichtig für uns. Es lebt sich etwas ruhiger, aber wir wissen auch,dass wir diese Punkte dringend gebraucht haben und noch ganz wichtige Spiele auf uns zukommen", so Nein mit Blick auf das reguläre Restprogramm, das mit Großschwarzenlohe, Röslau und Kornburg durchaus die Weichen für die Zeit nach der Winterpause stellen dürfte. "Ohne überheblich zu sein, wollen wir uns schon in Richtung der 30 Punkte orientieren."

Kleiner Kader mit großer Moral

Der kleine Kader nimmt die Herausforderung bei den Spielen derzeit hervorragend auf: "Die Jungs reiben sich auf, auch die Stimmung in der Kabine ist überragend, nach solchen Spielen wie gegen Selb und in Schwaig." Nicht auf Rosen gebettet ist man in Vach hinsichtlich des Trainingsbetriebs nach der Sommerzeit. Nein will keinen direkten Zusammenhang mit den Platzverhältnissen herstellen, Fakt ist aber, dass er selten annähernd den kompletten Kader zum Üben zur Verfügung hat. "Da muss man sicher in Zukunft etwas tun", verweist Nein auf die Infrastruktur wie auch auf die dünne Personaldecke.

Sven Gerstner hielt zuletzt zweimal seinen Kasten sauber und war ein sicherer Rückhalt für den ASV Vach.
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Auswärtsspiel in Groß'lohe terminlich noch nicht klar


Vorerst gilt es aber, dass die Bedingungen angenommen werden und ein schwieriges Jahr, das mit einer guten Serie in der Bayernliga-Rückrunde begann, ordentlich abzuschließen. Ob die kleine Erfolgsbilanz von zwei Siegen am kommenden Samstag beim Gastspiel gegen den SC Großschwarzenlohe ausgebaut werden kann, ist noch fraglich, da vom Gegner signalisiert wurde, dass es terminliche Probleme mit dem Ausweichplatz in Wendelstein gäbe. Aber ungewöhnliche Bedingungen waren zuletzt ja kein Hindernis für erfolgreiche Vacher Spiele. 

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Pl.
Team
Sp
Tore
Pkt
1
19
53:10
48
2
19
40:17
40
3
19
39:22
37
4
18
39:19
34
5
19
41:25
32
7
19
48:28
32
9
19
22:19
27
10
19
24:29
26
11
18
27:29
23
14
17
29:35
20
15
18
27:39
18
17
19
25:56
14
18
19
18:64
4
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