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Artikel veröffentlicht am 22.10.2019 um 10:00 Uhr
Veitsbronn II: Die Remis-Könige mit wachem Blick nach unten
Mit zwei Siegen war der ASV Veitsbronn II bestens aus den Startlöchern der Kreisklasse 3 gekommen, doch aktuell ist Rang sieben und Mittelmaß für die Bezirksliga-Reserve angesagt. Das Team um Spielertrainer Reinhardt Kusnyarik hat sich unfreiwillig zum Remis-König der Liga gemausert und muss so eher mit einem Auge nach unten blicken.
Von Marco Galuska
Mit dem bisherigen Saisonverlauf ist Reinhardt Kusnyarik nicht zufrieden, zu viele Unentschieden lassen die Veitsbronn auf der Stelle treten.
fussballn.de
Es war gleich das Ausrufezeichen der Kreisklasse 3 im Auftaktspiel: Der ASV Veitsbronn II bezwang den TSV Langenzenn mit 5:0. Der absolut verdiente Sieg gegen einen der Titelkandidaten - der nach Aufholjagd mittlerweile punktgleich mit dem Tabellenführer ist - war aber nur dem Ergebnis nach eine kleine Sensation. "Das muss man freilich relativieren. Wir haben Langenzenn zu einem für uns günstigen Zeitpunkt erwischt, da haben viele gefehlt bei denen. Dass sie ein anderes Potential haben, sieht man ja. Die stehen auch zu Recht da oben", findet Veitsbronns stürmender Coach Reinhardt Kusnyarik.

Mit einem bemerkenswerten 5:0-Sieg startete Veitsbronns Zweite in die Saison.
fussballn.de

Stehen zu Recht da, wo wir stehen!

Zunächst einmal standen aber die Veitsbronner oben. In Heilsbronn gab es einen 2:1-Sieg, im Heimspiel gegen Stadeln II folgte ein 3:3. Und damit begann auch das Dilemma für die Kusnyarik-Truppe: "Wir haben einfach zu viele Remis, aber man muss auch sagen, dass wir zu Recht da stehen, wo wir stehen!" Und das ist nach fünf Remis, drei Siegen und zwei Niederlagen ziemlich genau der Mittelpunkt der Tabelle, wobei der Spielertrainer zur Wachsamkeit mahnt: "Wir müssen eher nach hinten schauen, da ist der Abstand einfach geringer."

Dabei treten die Veitsbronner nun nicht gerade als Abstiegskandidat auf. "Es sind jede Woche ausgeglichene Spiele. Uns spielt keiner an die Wand, umgekehrt gelingt uns das aber auch nur selten. Es ist eben eine Sache der Tagesform." Und diese war nicht immer so, wie es sich Kusnyarik gewünscht hätte: "Bislang bin ich da nicht zufrieden. So in der Region Platz vier bis sechs haben wir uns eigentlich schon gesehen, aber es gibt dann eben immer auch Faktoren wie fehlende oder erkrankte Spieler und auch die Trainingsbeteiligung war nicht immer ideal."

Nach dem tollen Start blieben Reinhardt Kusnyarik und sein Team bislang ein wenig hinter den eigenen Erwartungen zurück.
Benjamin Schütz

Austausch mit 1. Mannschaft funktioniert reibungslos

Dabei kann sich der Coach der Zweiten nicht über die Zusammenarbeit mit den Trainern der Ersten beschweren: "Das läuft an sich wirklich gut, wir werden da personell unterstützt, aber natürlich ist es auch so, dass sich Personalengpässe bei der Ersten auch auf uns auswirken. Das ist ja normal." So erging es den Veitsbronnern beispielsweise bei der 0:3-Niederlage in Losaurach. Hingegen konnte man zuletzt gegen Roßtal eine schlagkräftige Truppe aufbieten, für die sogar etwas mehr drin gewesen wäre, wie ein 1:1. Jedoch will Kusnyarik dieses Remis nicht schlechtreden: "Das war für mich bislang der beste Gegner und insgesamt auch ein gutes Spiel beider Mannschaften."

Nichtsdestotrotz will der 32-Jährige am kommenden Sonntag in Wilhermsdorf am liebsten nicht wieder einfach, sondern dreifach punkten: "Wir wollen den Gegner auf Distanz halten und vor allem Abstand zur Abstiegszone aufbauen."

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11. Spieltag Kreisklasse 3

Sonntag, 27.10.2019
Wilhermsdorf
-
 0:3
Laubendorf
-
Losaurach
 5:0
Emskirchen
-
Weinzierlein
 1:1
-
Dietenhofen
 4:3


Tabelle Kreisklasse 3

Pl.
Team
Sp
Tore
Pkt
1
10
25:18
22
2
10
22:13
22
4
10
29:20
21
5
10
32:15
18
6
10
33:26
18
9
10
19:25
12
10
10
16:22
11
11
10
13:28
10
12
10
19:33
9
14
10
20:31
4
Direkter Vergleich bei Punktgleichheit

Trainerstationen R. Kusnyarik


Remis-Könige Kreisklasse 3



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