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Artikel veröffentlicht am 22.07.2019 um 12:55 Uhr
Stadelner Neun-Punkte-Traumstart: Es kann nicht immer eine Gala sein
Die Aufsteiger führen die Landesliga Nordost nach drei Spieltagen mit sauberer Weste an: Während Experten Kickers Selb ohnehin auch einen fünften Aufstieg in Serie zutrauen, überrascht die makellose Bilanz des FSV Stadeln doch ein wenig. Vor allem die Tatsache, dass man nicht immer einen perfekten Tag erwischen muss, um zu gewinnen, stimmt Trainer Manfred Dedaj zuversichtlich. 
Von Marco Galuska
Drei Siege und volle neun Punkte durfte Aufsteiger FSV Stadeln bereits bejubeln.
fussballn.de
Das dritte Spiel, der dritte Sieg - der FSV Stadeln hat mit dem 3:1-Sieg in Feuchtwangen einen absoluten Traumstart in der Landesliga Nordost hingelegt. "Es war kein leichtes Spiel in Feuchtwangen gegen einen unangenehmen Gegner, der nie aufgegeben hat. Wir haben auch nicht die Leistung gezeigt, wie in den Spielen zuvor, aber dennoch bin ich unheimlich stolz und froh, dass wir das Spiel trotzdem gewonnen haben", gab Coach Manfred Dedaj zu Protokoll.

Bei den Westmittelfranken hatten die Stadelner am Sonntag wieder schwungvoll begonnen, aber aus der Überlegenheit zunächst kein Kapital schlagen können. Vielmehr musste Keeper Alexander Kracun eine Großchance der Hausherren abwehren. Stadeln verlor ein wenig die klare Linie, den Schwung und die Leichtigkeit, die in den ersten beiden Partien zu sehen war. Dass der Auftritt in Feuchtwangen nicht an die 5:0-Gala gegen die SG Quelle Fürth anknüpfen konnte, überrascht indes nicht: "Das war klar, dass das nicht immer so laufen kann. Aber ich muss die Mannschaft dafür loben, dass sie wieder die richtige Mentalität auf den Platz gebracht hat - und letztlich haben wir verdient gewonnen."

Sicherlich dürfte der TuS aus Feuchtwangen nicht zu den Schwergewichten der Liga zu zählen sein, ein unangenehmer Gegner war er aber doch. Umso mehr erfreut Dedaj die Erkenntnis über die Entwicklung in seinem Team: "Vor zwei Jahren hätten wir solche Spiel vielleicht noch verloren!

Kracun verletzt sich am Knie

Alexander Kracun verletzte sich in Feuchtwangen am Knie. Eine genauere Diagnose soll im Laufe der Woche erfolgen.
fussballn.de / Schlirf

Ganz ungeschoren kam man aus dem Match am Sonntag jedoch nicht heraus. Torwart Alex Kracun, der bislang ein sicherer Rückhalt für sein Team war, musste nach einer halben Stunde mit einer Knieverletzung raus. "Er ist im Rasen hängen geblieben, da müssen wir sehen, was dabei herauskommt", spricht der Stadelner Trainer von einem Fragezeichen in Hinblick auf das Heimspiel gegen den TSV Neudrossenfeld am Freitagabend. Für Kracun sprang Max Erk ein, der eigentlich den Posten des Torwart-Trainers übernommen hat, und konnte mit einer wichtigen Parade kurz vor der Pause einen Rückstand vereiteln.

In der zweiten Halbzeit konnte der FSV dann das Spiel für sich entscheiden. Tim Paschek gelang die Führung nach Vorlage von Sven Reischl. Dessen Zwillingsbruder Tim sich dann zweimal vom Punkt nervenstark zeigte und mit dem 3:0 für die Vorentscheidung sorgen konnte. "Ich bin sehr, sehr stolz auf die Truppe. Wir haben die keineswegs einfachen Bedingungen angenommen und gewonnen. Das ist prinzipiell immer unser Ziel, auch wenn wir wissen, dass das nicht immer klappt", so Dedaj.

Hoffen auf Strobel-Comeback

Bislang läuft es rund für Manfred Dedaj und dem FSV Stadeln.
fussballn.de

Das Bangen um die Nummer eins geht einher mit der Hoffnung auf die Rückkehr von Gerhard Strobel. Der Torjäger saß in Feuchtwangen erstmals auf der Bank und nähert sich immer mehr einem Einsatz. "Er hat noch ein bisschen Schmerzen. Ich hoffe, dass er bald wieder dabei sein kann, denn er ist ein ganz wichtiger Spieler für uns", betont der Trainer.

Die Marschrichtung für den zweiten Heimauftritt gegen Neudrossenfeld ist indes klar: "Das wird ein ganz anderes Spiel als in Feuchtwangen. Aber unabhängig davon müssen wir wieder unser Spiel machen. Es ist ein Heimspiel, da wollen wir wieder das Maximum rausholen. Aber das macht die Mannschaft mit 110 Prozent von sich aus. Da habe ich keine Sorgen!"

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3
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9
2
3
11:2
9
6
3
4:3
5
8
3
6:4
4
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