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Artikel veröffentlicht am 11.01.2019 um 13:14 Uhr
Roßtal stellt die Weichen: Weiterhin mit Gündogan und acht Neuen
Mit einigen Veränderungen im Kader wird der Tuspo Roßtal Ende Januar die Vorbereitung auf die Rückrunde aufnehmen. Konstanz ist dagegen auf der Trainerposition angesagt, wo die Zusammenarbeit mit Özcan Gündogan bereits jetzt  über den Sommer hinaus fixiert wurde.
Von Thomas Funke
Özcan Gündogan soll auch in Zukunft (dann unter der Flagge des TSV Roßtal) die Richtung vorgeben.
fussballn.de / Strauch
Verlassen haben den Verein drei Akteure. Matthias Kaminski folgte mit einem halben Jahr Verzug Michael Lauth und Thomas Esberger zum Ligakonkurrenten SGV 83 Nürnberg, Ozan Alp wechselte zur DJK Falke und Alex Baier schloss sich KSD Croatia an.

Mit Eugen Probst erhält Tuspo Roßtal auch reichlich Erfahrung im Kampf um den Klassenerhalt.
fussballn.de / Karnbaum

Dem stehen insgesamt acht neue Spieler gegenüber. Auf der Torhüterposition wird Onur Koc (zuletzt TSV Ochenbruck) für mehr Konkurrenzkampf sorgen, darüber hinaus stoßen Eugen Probst (ATV 1873 Frankonia), Aslan Guguk (TSV Katzwang), Kaan Yenitürkeli, Nezvat Sungur und Burak Köksal (alle TSC Neuendettelsau) zum Team. Schließlich kehrt Eigengewächs Alex Groos zu seinem Heimatverein zurück und mit dem nach Roßtal zugezogenen John Jammeh (SV Ornbau) konnte man kurzerhand noch einen weiteren hoffnungsvollen Offensivakteur vom Tuspo begeistern. Zudem soll auch die Integration der eigenen U19-Spieler, die im Sommer in den Herrenbereich aufrücken und die am vergangenen Wochenende beim Tucher-Hallen-Cup so erfrischenden Fußball gezeigt haben, vorangetrieben werden, soweit sich dies mit dem U19-Spielbetrieb vereinbaren lässt.

Keine Panikreaktion auf den Tabellenstand


Die Vielzahl der Neuen sollte man jedoch nicht als Panikreaktion auf den Tabellenstand interpretieren. Im Gegenteil – einige der Jungs wollten schon im Sommer nach Roßtal wechseln, was dann aus verschiedenen Gründen nicht klappte. Dafür standen diese bereits frühzeitig als Zugänge für den Winter fest.

Dies war auch einer der Gründe, warum die Verantwortlichen nach dem radikalen Umbruch im Sommer bewusst das Risiko eingegangen sind, mit einem relativ kleinen Kader in die Saison zu starten. Der bisherige Saisonverlauf hat dann auch ziemlich deutlich gezeigt, dass die Mannschaft konkurrenzfähig war, bis irgendwann die Vielzahl an Ausfällen nicht mehr kompensiert werden konnte. Da sich dies naturgemäß auch auf die 2. Mannschaft ausgewirkt hat, die ohne die Unterstützung durch Spieler aus der AH und der U19 noch größere personelle Probleme gehabt hätte, hat man sich frühzeitig darum bemüht, den Kader im Winter breiter aufzustellen. Dabei lag der Fokus der Verantwortlichen darauf, Spieler zu finden, die sich mit dem Verein und dessen Zielen identifizieren und die bereit sind, sich in das gewachsene Team zu integrieren.

Dazu bietet die relativ lange Vorbereitung, in der auch ein 4-tägiges Trainingslager im Allgäu auf dem Programm steht, die besten Voraussetzungen. Dass die Bereitschaft dazu bei den Jungs vorhanden ist, haben sie in den Gesprächen und Probetrainings gezeigt. Sorgen, dass der Tuspo in Sachen Personalpolitik in alte Fahrwasser verfällt, braucht sich demnach niemand machen.

Klares Streben nach Konstanz

Ein Indiz dafür ist auch die Tatsache, dass auf der Trainerposition schon frühzeitig die Weichen für die kommende Spielzeit gestellt und der Vertrag mit Özcan Gündogan um ein weiteres Jahr verlängert wurde. Für Außenstehende mag dies angesichts des Tabellenstandes vielleicht überraschend kommen – intern war man sich aber zu jeder Zeit darüber einig, dass man den im Sommer eingeschlagenen Weg, unabhängig vom Ausgang der Saison, weiter gehen möchte. Man war sich bewusst, dass es eine schwere Saison zu bewältigen gilt, und dass ein Neuaufbau von diesem Ausmaß viel Energie und Zeit kosten würde.

Absolut zufrieden ist man in Roßtal mit der Arbeit von Özcan Gündogan, der auch in Zukunft die sportlichen Geschicke beim Tuspo (und ab der kommenden Saison beim TSV) leiten soll.
fussballn.de / Strauch

Natürlich setzt man in Roßtal alles daran, mit beiden Mannschaften den Klassenerhalt noch zu schaffen. Doch vorrangig geht es darum, mittelfristig eine neue Mannschaft zu formen. Das letzte halbe Jahr hat gezeigt, dass man sich dabei - trotz des Tabellenstandes - auf dem richtigen Weg befindet und Özcan Gündogan der richtige Mann ist, um diese Aufgabe zu bewältigen. Folgerichtig wird er auch in der Saison 2019/20 an der Seitenlinie stehen. Dann allerdings beim TSV Roßtal, wie der Verein zum neuen Spieljahr auch beim BFV geführt werden wird.

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