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Artikel veröffentlicht am 11.01.2017 um 07:44 Uhr
Serdar Dinc: "Haben es interessanter gemacht"
Die spektakulären Transfers gibt es beim SC Germania auch zum Jahreswechsel nicht, vielmehr will Coach Serdar Dinc den eingeschlagenen Verjüngungsprozess fortsetzen und seine Truppe weiter in der Kreisliga etablieren. In den letzten sechs Partien vor der Winterpause blieben die Schnieglinger ungeschlagen und haben somit ihr Ziel "Rang vier bis sechs" wieder in Sichtweite.
Von Marco Galuska

Mit einem 1:1 gegen den enteilten Spitzenreiter STV Deutenbach ließen die Germanen aufhorchen, ein 3:2-Sieg gegen Eyüp Sultan und zwei Nachholspiele in der Hinterhand geben dem Team von Serdar Dinc durchaus die Option ihren Tabellenplatz acht weiter aufzubessern. "Wir haben es interessanter gemacht für uns. Wir sind jetzt von unserem Ziel Platz vier bis sechs nicht mehr weit entfernt", so Dinc.


Das Germania-Urgestein hat mit seiner Elf in dieser Saison freilich auch immer wieder mal Lehrgeld zahlen müssen. Nach neun Punkten aus den ersten vier Partien gab es eine 3:6-Derbyniederlage im Kärwa-Spiel beim SV Poppenreuth. Es folgten vier Spieltage, aus denen man nur einen Zähler verbuchen konnte, doch seit dem 9. Oktober 2016 (0:1 bei Johannis 88) ist der SCG ungeschlagen.


Man kann auch sagen, die Germanen sind in der Kreisliga etabliert, ein Ziel, das man im Verein nachhaltig verfolgt: "Die Kreisliga ist für uns derzeit die beste Liga. Wir wollen auch in Zukunft noch ein paar Mannschaften ärgern, aber wir müssen auch weiter dazulernen, um weiter eine gute Rolle zu spielen", sagt der Chefanweiser des Sportclubs und verweist auf die Jungspunde, die sich mittlerweile unter die alten Haudegen im Kader gemischt haben.


Kuno Kessler


Kuno Kessler verletzte sich im Relegationsspiel der 2. Mannschaft und konnte seitdem nicht mehr eingesetzt werden.
Foto: fussballn.de


Bitter schmeckte natürlich bisher der Verlust von Kuno Kessler, der sich zum Ende der vergangenen Saison das Syndesmoseband riss und seitdem nicht mehr zum Einsatz kam. "Wir müssen abwarten, ob Kuno noch einmal einsteigt. Es kann auch sein, dass er vielleicht wegzieht. Das ist alles aber nicht wirklich spruchreif. Ich kann nur sagen, dass wir uns freuen würden, wenn er es noch einmal bei uns packt."


Enes Arici


Enes Arici, der jüngere Bruder von Ex-Germane Deniz Arici, war bereits in der Halle erstmals für die Erste der Schnieglinger am Ball.
Foto: fussballn.de


Sinnbildlich für die "jungen Wilden" steht Winter-Neuzugang Enes Arici, der einst in der Jugend des SCG kickte, dann über die Stationen SC Feucht und einen kurzen Abstecher nach Gunzenhausen wieder zum SC Germania zurückgekehrt ist. Schon beim erfolgreichen Hallenauftritt in der Qualifikation zum Burgpokal durfte Arici, der nicht weit vom Sportplatz entfernt wohnt, erstmals für die 1. Mannschaft ran. "Ich erhoffe mir von ihm schon frischen Wind in der Offensive", sagt Dinc.


Hingegen haben Torwart Erdem Semiz (zu Eyüp Sultan) und Florian Mananga (zum SV Buckenhofen) den Verein nun verlassen. Damit sollten die Bewegungen im Kader aber weitgehend abgeschlossen sein. Viel verändern möchte man ohnehin nicht, denn wirklich Unzufriedenheit herrscht auch nicht an der Weihergartenstraße.



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