Starker Tobak in Frauen-Bundesliga: FCN für geschlechterübergreifende Schiri-Ansetzung - fussballn.de
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Artikel veröffentlicht am 05.02.2024 um 20:15 Uhr
Starker Tobak in Frauen-Bundesliga: FCN für geschlechterübergreifende Schiri-Ansetzung
Starker Tobak! In einer Pressemeldung liefern die Frauen des 1. FC Nürnberg ein "Statement zur Schiedsrichterinnen-Problematik in der Frauen-Bundesliga", das es in dieser Form noch nicht gegeben hat: Die Clubfrauen prangern die Qualität der weiblichen Schiri-Gespanne in der Liga an und fordern stattdessen, den Fokus bei den Ansetzungen geschlechterübergreifend auf Qualität und Kompetenz aller Schiris zu legen. 
Von Marco Galuska
anpfiff.info
Über den Presseverteiler des 1. FC Nürnberg gab es am Montagabend nachfolgende Meldung:

Statement zur Schiedsrichterinnen-Problematik in der Frauen-Bundesliga


In der Google Pixel Frauen-Bundesliga kam es für die Clubfrauen am Samstag, 03.02.24, beim Auswärtsspiel in Bremen einmal mehr in dieser Saison zu einer gravierenden Fehlentscheidung des Schiedsrichterinnen-Gespanns, die nach nun zwölf absolvierten Spieltagen beim 1. FC Nürnberg auch mit Blick auf Entscheidungen in anderen Liga-Partien ohne Club-Beteiligung Unverständnis hervorrufen. Hierzu äußert sich Osman Cankaya, Sportlicher Leiter der Clubfrauen:
 
„Wir sind an einem Punkt, in der die jetzige Situation im Schiedsrichterinnen-Bereich der Google Pixel Frauen-Bundesliga nicht mehr hinzunehmen ist und an dem wir auch bewusst öffentlich auf qualitative Missstände und strukturelle Defizite beim DFB hinweisen müssen und möchten. Wir sprechen hier von einer vereinsübergreifenden, ligaweiten Problematik. Mir ist wichtig zu betonen, dass nicht wir als 1. FC Nürnberg alleine unter der Situation leiden, sondern sämtliche Vereine in der Liga betroffen sind. Unabhängig von Abstiegs- oder Meisterschaftskampf.
 
Immer wieder beeinflussen Schiedsrichterinnen durch offensichtliche und nicht nachvollziehbare Fehlentscheidungen das Spielgeschehen. Alarmierend empfinden wir dabei sowohl die Qualität als auch die Quantität der Fehler, unter der in unseren Augen nicht nur der Wettkampf, sondern auch die Attraktivität der Google Pixel Frauen-Bundesliga massiv leidet.
 
Bei der Entwicklung eines nachhaltigen und optimierten Ausbildungskonzeptes zur Förderung der Schiedsrichterinnen unterstützen wir gerne, wenngleich dies bestenfalls nur mittelfristig Abhilfe leisten kann. Eine kurzfristige, akute Lösung sehen wir nur in der Abschaffung der bisherigen Linie, die Spiele der 1. und 2. Frauen-Bundesliga ausschließlich von weiblichen Unparteiischen leiten zu lassen und den Fokus bei den Ansetzungen geschlechterübergreifend auf Qualität und Kompetenz aller DFB-Schiedsrichter*innen zu legen.“
 
Mit freundlichen Grüßen
Max Prasuhn
Pressesprecher Clubfrauen
1. FC Nürnberg

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