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Artikel veröffentlicht am 29.07.2022 um 08:00 Uhr
Nach Wunsch der Vereine: Relegation im Kreis wird verkürzt
Bei den Rundentagungen zur Saison 2022/23 wurden im Kreis Nürnberg/Frankenhöhe zwei Modell für den künftigen Modus in der Relegation präsentiert, die Vereine konnten darüber im Anschluss abstimmen. Nun steht fest, dass sich fast drei Viertel der Klubs aus dem Kreis für eine kürzere Relegation entschieden haben, was zu mehr Direktabsteigern und weniger Releganten führt.
Von Marco Galuska
anpfiff.info
Die Haltung der Vereine zur Relegation ist gekippt: "Bei den letzten Runden Tischen gab es noch eine Zustimmung von 94 Prozent für die längere Variante, die für die Kreisspielleitung einen deutlich größeren Aufwand bedeutet", erklärte der Kreisvorsitzende Thomas Raßbach auf den zurückliegenden Tagungen zur Saison 2022/23. Dabei war dem Lehrberger das Murren bei den Klubs auch nicht entgangen, wonach zuletzt eine sehr lange Relegation gespielt wurde, die aufgrund der Absteiger, die aus der Bezirksliga aufgefangen werden musste, aber nur wenige Gewinner hatte.

Zur Abstimmung standen im Zuge der Rundentagungen folglich zwei Modelle - der bisherige längere Modus, an dem mehr Releganten teilnehmen, und eine kürzere Alternative, in der es mehr Direktabsteiger gibt, dafür weniger Releganten und in der Konsequenz auch weniger Relegationsspiele (und Runden). Das Abstimmungsergebnis brachte beinahe eine 180-Grad-Wende, wie Raßbach bekannt gab: "73,8 Prozent der Vereine waren für die kleine Relegation. Dies wird somit umgesetzt."

Kreisliga mit vier Direkabsteigern

In der Konsequenz steigen aus den beiden Kreisligen (werden von 32 auf 30 Teams abgebaut) jeweils die letzten vier Mannschaft direkt ab, der Tabellen-Zwölfte geht in die Relegation. Unverändert steigt der Meister auf, der Vizemeister geht in die Relegation zur Bezirksliga. In der Relegation zur Kreisliga spielen insgesamt sieben Mannschaften (zwei Kreisliga-Zwölfte, fünf Kreisklassen-Zweite).

Kreisklasse: Abbau auf vier Ligen

Die Meister der fünf Kreisklassen (die auf vier Ligen reduziert werden) steigen direkt auf. Die Vizemeister gehen in die Relegation zur Kreisliga. Die Tabellen-Elften müssen in die Relegation. Die Mannschaften dahinter steigen direkt ab. In der Relegation zur Kreisklasse spielen 13 Mannschaften (fünf Releganten aus der Kreisklasse, acht Vizemeister aus der A-Klasse). Die 13 Releganten ermitteln maximal vier Kreisklassisten.

A-Klasse: Je ein Relegant und Absteiger

Aus den acht A-Klassen steigen die Meister direkt auf. Die Vizemeister dürfen in die Relegation gehen. Aus jeder A-Klasse steigt der Tabellenletzte ab, der Vorletzte geht in die Relegation. An der Relegation nehmen 17 Mannschaften teil (acht Releganten aus der A-Klasse, neun Vizemeister aus der B-Klasse). Die 17 Releganten ermitteln in maximal vier Relegationsrunden die künftigen A-Klassisten, mindestens einen.

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