Trio kommt von der SpVgg Bayreuth: ATSV Erlangen unterstreicht seine Ambitionen - fussballn.de
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Artikel veröffentlicht am 09.06.2021 um 09:56 Uhr
Trio kommt von der SpVgg Bayreuth: ATSV Erlangen unterstreicht seine Ambitionen
Der ATSV Erlangen aus der Bayernliga Nord untermauert seine ambitionierten Ziele in der Bayernliga Nord. Denn geht es nach dem Wunsch von ATSV-Abteilungsleiter Jörg Markert soll es in ein bis drei Jahren für die Mittelfranken raufgehen in die Regionalliga Bayern. Nun ist der ATSV noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv geworden und hat drei Regionalliga-Kicker von der SpVgg Bayreuth geholt.
Von Dirk Meier
Ein namhaftes Trio kommt aus Bayreuth neu zum ATSV Erlangen (von links): Philip Messingschlager, Christopher Kracun, Alexander Piller.
ATSV Erlangen
Messingschlager wird spielender Co-Trainer von Skeraj

Vom Regionalliga-Spitzenklub SpVgg Bayreuth, der gestern Abend mit einem 3:0-Sieg in Eichstätt den Einzug in den DFB-Pokal geschafft hat, kommt ein Trio, das ganz viel Erfahrung mit im Gepäck hat. Zunächst ist da Philip Messingschlager zu nennen. Der unweit von Erlangen in Großgründlach wohnende Messingschlager spielt als rechter Verteidiger. Der 1,79 Meter große Akteur schießt beidfüßig und hat in der U19 beim FSV Erlangen-Bruck gespielt. Weitere Stationen des Defensivmannes waren die SpVgg Jahn Forchheim, der 1. FC Schweinfurt 05, der SC Eltersdorf, noch einmal Schweinfurt und dann die SpVgg Bayreuth. Der 28-Jährige auf 149 Regionalliga-Spiele (5 Tore) und 53 Bayernliga-Einsätze mit einem Treffer gebracht. “Ich werde mein Studium im Bereich Sportmanagement demnächst abschließen und will nun ins Berufsleben einsteigen. Damit rückt der Fußball an die zweite Stelle. Ich möchte aber noch weiterhin Fußball spielen und zwar ambitioniert. Da kam das Angebot aus Erlangen gerade recht. Der ATSV hat eine starke Truppe mit viel Qualität. Das wird sicher eine große Herausforderung”, sagt der gebürtige Bamberger, der den Posten als spielender Co-Trainer beim Bayernligisten übernimmt.

Kracun zurück in Mittelfranken

Sehr erfahren ist der aus Bad Kötzting stammende Christopher Kracun, der in Nürnberg-Langwasser lebt. Der ebenfalls 28 Jahre alte Mittelfeldspieler ist universell einsetzbar. Gefürchtet sind seine präzisen Freistöße. Kracun hat im Nachwuchs in Bad Kötzting und dann in der U17 und U19 beim 1. FC Nürnberg gespielt. Stationen im Herrenbereich waren die SpVgg Greuther Fürth II, der SV Seligenporten, der 1. FC Kaiserslautern, der 1. FC Schweinfurt 05 und nun die SpVgg Bayreuth. Der 1,83 Meter große Kicker hat bereits 192 Regionalliga-Partien absolviert und dabei 26 Mal ins Schwarze getroffen. Vor kurzem, am 19. Mai, ist Kracun Vater von Tochter Mila geworden und will nun heimatnäher spielen. “Der Wechsel zum ATSV Erlangen hat primär private und berufliche Gründe. Für mich war klar, dass irgendwann dieser Zeitpunkt kommt und der ist nun da. Das ist keine Entscheidung gegen Bayreuth und mir ist die Entscheidung auch nicht leicht gefallen. Auf der anderen Seite freue mich aber auch auf die neue Aufgabe”, begründet Kracun.

Ex-Profi Piller wieder in Erlangen

Alexander Piller spielte für die SpVgg Unterhaching in der 3. Liga.
fussballn.de

Dritter im Bunde ist Alexander Piller. Der 27-Jährige ist 1,75 Meter groß und schießt mit dem rechten Fuß. Piller ist gebürtiger Erlanger und in der Offensive auf den Außenbahnen optimal einsetzbar. Seine Stationen im Herrenbereich waren der FSV Erlangen-Bruck, die SpVgg Greuther Fürth II, die SpVgg Unterhaching, mit der er 2017 den Aufstieg in die 3. Liga gepackt hat, der 1. FC Schweinfurt 05 und zuletzt die SpVgg Bayreuth. Piller kann auf neun Einsätze in der 3. Liga zurückblicken. In der Regionalliga war der Mittelfranken in 137 Partien unterwegs und erzielte dabei 19 Tore. “Ich werde bald mit meinem Studium fertig sein und möchte anfangen zu arbeiten. Fußball steht dann nicht mehr an der ersten Stelle. Ich finde, dass das eine interessante Aufgabe in Erlangen sein wird und bin schon sehr gespannt, wie es laufen wird”, zeigt sich Piller zuversichtlich.

Markert: "In ein bis drei Jahren in die Regionalliga"

ATSV-Abteilungsleiter Markert ist sehr froh, dass ihm dieser Coup gelungen ist: “Ich hatte schon länger zu diesen drei Spielern Kontakt, kenne sie sehr gut. Wir sind sehr stolz, dass sich alle drei für uns entschieden haben. Das ist für uns eine sehr gute Sache und die Verpflichtung dieses Trios wird uns mit Sicherheit helfen, dass wir das angepeilte Ziel in ein bis drei Jahren in die Regionalliga Bayern aufzusteigen, auch realisieren können. Wichtig ist auch, dass sie menschlich super zu uns passen, denn darauf haben wir auch geachtet.

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